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Zentralklinik Bad Berka GmbH

Internationales Symposium Molekulare Diagnostik und Therapie der Klinik für Nuklearmedizin / PET-Zentrum in Bad Berka am 2./ 3. Mai 2008

Bad Berka, den 28. April 2008 --- Am 2. und 3. Mai findet in der Zentralklinik Bad Berka das internationale Symposium "Molecular Diagnosis and Therapy of Cancer in Nuclear Medicine – The Future is now!" statt. Anlass ist das 10-jährige Bestehen der Klinik für Nuklearmedizin/PET-Zentrum unter der Leitung von Prof. Dr. R. P. Baum. Mit über 150 Teilnehmern aus mehr als 25 Ländern (von Finnland über Südafrika und Indonesien bis Kanada) erfährt das Symposium eine weltweite Resonanz. Den Festvortrag zur Eröffnung wird Frau Prof. Dr. D. Schipanski, Präsidentin der Deutschen Krebshilfe (und Präsidentin des Thüringer Landtags), halten.

In dem ganztägig am Freitag und Samstag stattfindenden Symposium werden hochkarätige internationale Wissenschaftler aus Europa, den USA und Asien die aktuellen Entwicklungen in der nuklearmedizinischen Diagnostik und Therapie vorstellen.

Am Freitag liegt der Schwerpunkt zunächst auf der Weiterentwicklung der molekularen Bildgebung mittels PET/CT (Positronenemissionstomographie in Kombination mit CT) und der bisher nur in der Forschung eingesetzten PET/MRT. Hiernach werden neue Radioisotope und die Entwicklung von Radiopharmaka zur gezielten molekularen Diagnostik und Therapie von Tumorerkrankungen im Mittelpunkt des Interesses stehen. Der erste Tag wird ausklingen mit einem Vortrag, wie künftig die molekulare Bilddiagnostik mittels PET/CT eine für den Patienten maßgeschneiderte Therapie ermöglichen kann und einer Vision, wie gezielte Veränderungen des Glukosestoffwechsels für eine metabolische Therapie von bösartigen Erkrankungen eingesetzt werden können.

Am Samstag gilt das Hauptinteresse der nuklearmedizinischen Tumortherapie mithilfe von monoklonalen Antikörpern (Radioimmuntherapie, z.B. von Lymphomen) und radionuklidmarkierten Peptiden (Radiorezeptortherapie) sowie der Behandlung von Lebermetastasen und Leberzellkarzinomen mittels radioembolisierender Methoden (z.B. SIRT). "Dieses, mit einer Vielzahl von exzellenten Referenten besetzte internationale Symposium in der Zentralklinik Bad Berka wird von vielen bereits jetzt aufgrund der zukunftweisenden Vorträge als ein Meilenstein in der Geschichte der Nuklearmedizin betrachtet und ist ein Dank an all diejenigen, die dazu beigetragen haben, aus kleinsten Anfängen ein Zentrum zu schaffen, das als Center of Excellence wegweisend in der optimalen Patientenversorgung sein möchte", so Prof. Dr. R. P. Baum.

Wissenswertes zur Klinik für Nuklearmedizin / PET-Zentrum, Zentralklinik Bad Berka

Die Klinik für Nuklearmedizin/PET-Zentrum der Zentralklinik Bad Berka hat sich in den letzten 10 Jahren unter der Leitung von Chefarzt Prof. Dr. R. P. Baum eine internationale Spitzenposition gesichert. Dies betrifft sowohl die Tumordiagnostik (z.B. Einführung Gallium-68 markierter Peptide in die klinische Routine unter Anwendung der PET/CT), als auch die Therapie von Krebserkrankungen. So gehört die Zentralklinik Bad Berka inzwischen zu den weltweit größten Zentren zur Behandlung neuroendokriner Tumore mit Radiopeptiden (über 1500 Therapien in den letzten Jahren).

Für den Patienten von besonderem Vorteil ist die enge interdisziplinäre Zusammenarbeit der verschiedenen Tumorspezialisten in der Zentralklinik Bad Berka, z.B. in Form des Neuroendokrinen Tumorzentrums (NET-Zentrum Bad Berka). Die unterschiedlichen Fachdisziplinen (Nuklearmediziner, Internisten/Onkologen, Chirurgen, Radiologen) treffen sich regelmäßig zu einem interdisziplinären Tumorkonsil, um die optimale Behandlung für jeden einzelnen Patienten festzulegen. Spezielle onkologische Fragestellungen werden auch in interdisziplinären Konferenzen mit der Klinik für Pneumologie und der Klinik für Thorax- und Gefäßchirurgie (Lungenzentrum zur Behandlung von Lungenkarzinomen) sowie der Klinik für Allgemeine Chirurgie und Viszeralchirurgie und dem Zentrum für Interventionelle Radiologie (z.B. zur Behandlung von Lebermetastasen mittels Radioembolisation) besprochen.

Ein weiterer Schwerpunkt ist die klinische und ambulante nuklearmedizinische Versorgung von Patienten. Es werden alle gängigen diagnostischen Verfahren (z.B. Herz-, Hirn, Lungen-, Nieren,- Leber- und Skelettszintigraphie) angeboten, ebenso stehen sämtliche nuklearmedizinische Therapiemöglichkeiten zur Verfügung, insbesondere auch zur Behandlungen von gutartigen Schilddrüsenerkrankungen (Hyperthyreose) und Schilddrüsenkarzinomen. Hervorzuheben ist die weltweite Zusammenarbeit mit Forschungsinstituten und Universitäten, sodass dem Patienten stets die modernsten diagnostischen und therapeutischen Entwicklungen zugute kommen. Besonders engagiert hat sich die Klinik für Nuklearmedizin/PET-Zentrum in den letzten Jahren darüber hinaus für die Belange der Patienten, weshalb auch Vertreter von Selbsthilfegruppen wie mamazone und CNETS (aus Kanada) an dem Symposium teilnehmen.

Mit PET/CT (nahezu 2500 Untersuchungen pro Jahr), Radiochemie (Zyklotron, Beta-Labor zur GMP-gerechten Markierung von Peptiden und Antikörpern) sowie einer der europaweit größten nuklearmedizinischen Therapiestationen zur Durchführung innovativer molekularer Therapien, die für den Patienten besonders schonend und nebenwirkungsarm sind, profiliert sich die Klinik für Nuklearmedizin/PET-Zentrum der Zentralklinik Bad Berka auf höchstem Niveau; vor allem in der Diagnostik und Behandlung von Krebserkrankungen.

Für nähere Informationen, bitte hier klicken!


im Auftrag der
Zentralklinik Bad Berka GmbH
Robert-Koch-Allee 9
99437 Bad Berka
e-mail:
gf@zentralklinik-bad-berka.de
http://www.zentralklinik-bad-berka.de


 
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