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Diagnostik auf dem modernsten Stand mit PET-CT und FDG-PET

Das Zentrum bietet modernste Diagnoseverfahren für NET- Patienten an: im PET-Zentrum werden schonende diagnostische Verfahren, z.B. mittels eines Ganzkörper-PET/CT durchgeführt.

   PET-CT   
 
 
Diese Untersuchung weist im Vergleich zu konventionellen Verfahren (Octreotid-Szintigraphie) eine deutlich erhöhte Empfindlichkeit und Spezifität auf und wird vor allem bei folgenden Fragestellungen eingesetzt:

  • Erstdiagnose von NETs um eine genaue Abbildung der Tumorausbreitung zu erhalten und dadurch die optimale Therapie festzulegen
  • bei unbekanntem Primärtumor durch die verbesserte Darstellung im Vergleich zu den Standardverfahren
  • nach einer operativen Entfernung des Tumors um ein Rezidiv frühzeitig zu erkennen
  • bei Verdacht auf kleine Tochtergeschwülste (Metastasen z.B. in kleinen Lymphknoten)
  • um eine Peptidrezeptor-vermittelte Radiotherapie zu planen und zu überwachen
  • bei Verdacht auf Zweittumoren (in Kombination mit einem FDG-PET)
  • um Hinweise auf die Funktionalität der Tumore anhand ihres Rezeptorbesatzes zu erhalten.
     
     

Das Institut für bildgebende Diagnostik verfügt über ein zwei leistungsfähige Kernspingeräte, zwei mehrzeilige CTs sowie über Möglichkeiten der interventionellen Radiologie.

 

 MRT   
 
 
 

Zusammenarbeit - Interdisziplinäres Tumorboard

In der Klinik für Innere Medizin/ Gastroenterologie, Onkologie, Endokrinologie kann die komplette endoskopische Diagnostik des Magen-Darm-Traktes (Gastroskopie, Coloskopie sowie die Doppelballon Enteroskopie des Dünndarms) durchgeführt werden

Daneben umfasst das Leistungsspektrum:
• endoskopische und interventionelle Eingriffe an Gallenwegen und am Pankreas einschließlich Zystenpunktion und Stenteinlagen
• endosonographische Diagnostik und Probenentnahme
• leistungsfähiger Ultraschall mit Konstrastverstärkung

In Zusammenarbeit mit dem klinisch–chemischen Labor können alle Hormonwerte gemessen werden und funktionelle Test durchgeführt werden.

Schließlich können in der neugegründeten Klinik für Allgemeine Chirurgie/Viszeralchirurgie unter der Leitung von PD Dr. M. Hommann alle viszeralchirurgischen Operation ausgeführt werden, insbesondere Resektionen an der Leber, der Bauchspeicheldrüse und am Darm, die zum Teil mittels Schlüsselloch-Chirurgie (endoskopische Chirurgie) minimal-invasiv und damit möglichst schonend operiert werden.

Die vereinigten Fachdisziplinen treffen sich regelmäßig zu einem interdisziplinären Tumorboard und einem Qualitätszirkel.
Besonderen Wert legen wir auf eine unterstützende Behandlung bei schwer erkrankten Patienten in Zusammenarbeit mit Dr. Lutz vom Schmerzzentrum sowie mit Frau Dr. Müller, Chefärztin der Klinik für Palliativmedizin.

Die Teilnahme an modernen Therapiestudien oder eine äquivalente Behandlung ist am Zentrum für neuroendokrine Tumoren der Zentralklinik Bad Berka möglich.