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Wir über uns
Die Klinik für Nuklearmedizin und das integrierte PET-Zentrum (einschl. Radiochemie und Zyklotron) der Zentralklinik Bad Berka Gmbh bietet mit modernster technologischer Austattung das gesamte diagnostische und therapeutische Spektrum der Nuklearmedizin an. Integriert in eines der weltweit fortschrittlichsten „Imaging Centers“ (eröffnet 1998) wird funktionelle und metabolische Diagnostik (SPECT und PET) auf höchstem Niveau angeboten. Besonders hervorzuheben ist die enge Vernetzung (PACS) mit radiologischen Untersuchungsverfahren (u.a. Mehrschicht-CT und Kernspintomographie im Institut für bildgebende Diagnostik), wobei eine optimale Krankenversorgung durch die enge Zusammenarbeit (z.B. interdisziplinäres Tumorboard) mit den verschiedenen Kliniken (insbesondere Pneumologie, Thorax- und Gefäßchirurgie, Herzzentrum, Neurochirurgie, Orthopädie und Wirbelsäulenchirurgie u.a.) gewährleistet wird. Ambulante Untersuchungen sind nach Vereinbarung für GKV-Versicherte (kassenärztliche Ermächtigung, Überweisung durch Internisten oder Nuklearmediziner) sowie für privatversicherte Patienten möglich. Zur Diagnostik (komplette nuklearmedizinische Standarddiagnostik einschl. Spezialverfahren wie Rezeptor- und Immunszintigraphie sowie als Schwerpunkt die Positronen-Emissions-Tomographie = PET) werden für den Stoffwechsel bedeutsame Moleküle mit kurzlebigen Radionukliden markiert, wodurch es möglich ist, die entsprechenden Stoffwechsel- bzw. Krankheitsprozesse im Körper in den jeweiligen Organen zu messen und bildlich darzustellen. Auf diesem Wege ist die Quantifizierung der Funktion von Organen (z.B. Schilddrüse, Herz, Nieren, Lunge, Hirn Leber) und die Lokalisation von Krankheitsprozessen (Tumordiagnostik, u.a. Diagnostik von Knochen- und Wirbelsäulenerkrankungen) mit hoher Genauigkeit möglich. Die Strahlenbelastung ist bei nuklearmedizinischen Untersuchungen meist gering, da die mit Radioisotopen markierten Untersuchungssubstanzen in der Regel rasch ausgeschieden werden. Nuklearmedizinische Therapien erfolgen auf einer patientenfreundlichen, hochmodernen, 1999 neu eröffneten und 2002 erweiterten Isotopen-Therapiestation mit 20 Betten in 1- und 2-Bettzimmern. Wir führen Radioiodtherapien bei Schilddrüsenüberfunktion durch (über 1500 Behandlungen jährlich) und behandeln hochspezialisiert Schildrüsenkarzinome. Schmerzhafte Knochenmetastasen (vor allem bei Prostata- und Brustkrebsabsiedlungen) sowie Spezialbehandlungen wie die Radiorezeptortherapie bei neuroendokrinen Tumoren und die Radioimmuntherapie (z.B. bei Lymphomen und kolorektalen Tumoren) gehören ebenfalls zum Behandlungsspektrum. Hierzu werden hochwirksame radioaktive Arzneimittel, die mit Beta- oder Alphastrahlern markiert sind, verwendet. Diese Strahlung hat im Gewebe eine sehr geringe Reichweite (im Millimeterbereich), so dass das umgebende gesunde Gewebe weitgehend geschont wird. Im Bereich Radiochemie / Zyklotron werden die für PET-Untersuchungen in der Zentralklinik benötigten Radiopharmazeutika hergestellt. Darüberhinaus wird FDGscint® als zugelassenes Arzneimittel an über 20 andere Krankenhäuser und Spezialeinrichtungen bundesweit vertrieben. In der Forschung werden (drittmittelgefördert) eine Reihe von Projekten in nationaler und internationaler Kooperation verfolgt (z.B. Bildfusion (Image Fusion) von PET und CT bzw. MRT-Bildern, metabolische Strahlentherapieplanung, Entwicklung neuer PET-Radiopharmaka, neue molekulare Therapieverfahren). Die Beteiligung an verschiedenen nationalen und internationalen Studien eröffnet unseren Patienten oftmals die Chance neuer Behandlungsmethoden. Seit Eröffnung (1998) des PET-Zentrums und der Klinik für Nuklearmedizin wurden eine Reihe nationaler und internationaler wissenschaftlicher Symposien abgehalten und mehrere Dutzend Fortbildungsveranstaltungen organisiert, wofür in der Zentralklinik ein optimal ausgestatteter Hörsaal und ein modernst mit Video- und PC-Technologie ausgestattetes Kultur- und Kongreßhaus genutzt werden können.
In unserer nuklearmedizinischen Ambulanz können gemäß KV*-Ermächtigung ambulante Patienten vorgestellt werden, bei denen eine nuklearmedizinische Diagnostik erforderlich ist oder eine nuklearmedizinische Therapie (z.B. Radioiod-Therapie) durchgeführt werden soll. Die Überweisung zur Sprechstunde muß durch einen Internisten oder Nuklearmediziner erfolgen. Hierzu ist ein entsprechender ambulanter Überweisungsschein mitzubringen, den Sie von Ihrem Internisten oder dem betreuenden Nuklearmediziner erhalten. Privatversicherte Patienten oder Selbstzahler können einen Termin direkt über das Chefarztsekretrariat vereinbaren.
Nuklearmedizinische Patienten werden auf der Station D3 (Tel.: 0364 585-22 50) betreut.
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