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Pflege in der Abteilung


Wer sich einer Operation und der dazu notwendigen Narkose unterziehen muss, findet das unangenehm und hat mehr oder weniger Angst. Durch Zuwendung, Gespräche und kompetentes Handeln gelingt es uns oft, die Atmosphäre etwas freundlicher zu gestalten und Ängste zu vermindern. Auch in der Phase direkt nach der Operation werden im Aufwachraum die intensive Betreuung, Behandlung von Schmerzen und ggf. Übelkeit fortgesetzt. Dank moderner Narkoseverfahren, Wärmung während der Operation und frühzeitiger Gabe von Schmerzmitteln ist es uns fast immer möglich, auch der Aufwachphase, mit der viele Patienten in früheren Jahren schlechte Erfahrungen gemacht haben, den Schrecken zu nehmen.

Ängste und berechtigte Sorge haben in weitaus größerem Ausmaß auch Patienten und deren Angehörige, die auf der ITS behandelt werden müssen oder notfallmäßig dort eingeliefert werden. Obwohl deren Behandlung und Pflege sehr viel Zeit und Aufwand erfordern, versuchen wir, auch auf die berechtigten Bedürfnisse der Angehörigen nach ausreichender Information und teilweise auch Hilfe bei deren Verarbeitung einzugehen. Durch verständnisvolle Mitarbeiter in der Pflege und im ärztlichen Bereich, offene Gespräche mit den Patienten und/oder deren Angehörigen über den Verlauf der Erkrankung und die Prognose können wir dies erreichen.

Bei täglichen interdisziplinären Visiten werden die Entwicklung der Erkrankung jedes einzelnen Patienten besprochen und daraus therapeutische Konsequenzen gezogen. Dabei sind in gleichem Maße die Beobachtungen und Feststellungen der Pflegekräfte ein wichtiger Bestandteil, wie auch die Ergebnisse der körperlichen Untersuchung und der teilweise mehrmals täglich durchgeführten Laboruntersuchungen, Röntgenbilder oder anderer Untersuchungsmethoden. Dabei wird uns die Arbeit durch ein hochmodernes, vernetztes Monitor-Überwachungssystem erleichtert.