
Der Pflegeberuf bietet viele unterschiedliche Möglichkeiten und Zusatzqualifikationen. Dabei nimmt die Pflege eine Schlüsselfunktion bei der Steuerung der Prozesse rund um die Patientenversorgung wahr. Moderne Konzepte im Krankenhaus fördern die enge und kooperative Zusammenarbeit mit allen am Patienten agierenden Berufsgruppen über die Sektorengrenzen hinaus. Dies wird von uns sehr unterstützt und wir gestalten den Prozess aktiv mit.
Unsere Pflegeteams sind durch kontinuierliche Fortbildung auf dem aktuellsten Stand der durchzuführenden Pflegemaßnahmen. Eine Arbeitsgemeinschaft aus erfahrenen Mitarbeitern der Pflege und unserer Kranken- und Kinderkrankenpflegeschule sind kontinuierlich mit der Entwicklung und Aktualisierung der Pflegestandards in unserem Haus befasst.
Unsere zielorientierte Pflege unterstützen wir durch die Umsetzung des Pflegeprozesses. Dieser spiegelt sich in der Dokumentation wieder. Unser Pflege-Team arbeitet nach einem Pflegemodell von Monika Krohwinkel. Monika Krohwinkel nennt ihr Modell ein „Bedürfnis-Modell“. Sie sieht den Mensch als eine Ganzheit von Seele, Geist, Biografie und Körper. Mit den von Krohwinkel benannten „Aktivitäten und existentiellen Erfahrungen des täglichen Lebens“.
Das Pflegemodell nach Monika Krohwinkel:
AEDL
|
Kommunizieren |
Kommunizieren bedeutet Signale zu senden und empfangen! |
|
Sich bewegen |
Leben ist Bewegung! |
|
Vitale Funktionen des Lebens aufrechterhalten |
Beobachtung und Wahrnehmung! |
|
sich pflegen |
Nur wer sich selbst mit Sorgfalt pflegt, wird auch andere mit Sorgfalt pflegen können! |
|
essen und trinken |
Essenswünsche und Essverhalten im Alter sind jahrelang geprägt! |
|
Ausscheiden |
Sämtliche pflegerischen Maßnahmen bei Inkontinenz bedeuten ein Eindringen in die Intimsphäre des Menschen! |
|
sich kleiden |
Grundrechte auf Wahlfreiheit und Selbstverwirklichung! |
|
ruhen und schlafen |
Ruhen und Schlafen sind elementare Bedürfnisse des Menschen! |
|
sich beschäftigen |
Sich selbst zu beschäftigen als elementares Bedürfnis alter Menschen! |
|
sich als Mann/Frau fühlen |
Pflegerische Nähe kann auch bedrängende Situationen schaffen! |
|
Für eine sichere Umgebung sorgen |
Ein elementares Bedürfnis alter Menschen ist es, sich in ihrem persönlichen Lebensbereich sicher zu fühlen! |
|
soziale Bereiche des Lebens sichern |
Zur Lebensqualität gehört das Eingebundensein in ein Netz von Beziehungen! |
|
mit existentiellen Erfahrungen umgehen |
Erfahrungen macht jeder Einzelne für sich! |
Haben Ihre Angehörigen den Wunsch, mit in die Pflege einbezogen zu werden, ist das Pflegepersonal gern bereit, sie nach Absprache in die neuesten Pflegetechniken einzuweisen und praktische Hilfen aufzuzeigen. Dieses Angebot kann dazu beitragen, auch im häuslichen Bereich mit eventuell weiter notwendigen Pflegemaßnahmen zurechtzukommen.
In vielen Bereichen findet die Dienstübergabe mittags direkt am Bett statt. Somit ist es für Sie erkennbar, wer Ihr Ansprechpartner ist. Weiterhin haben Sie hier die Gelegenheit, sich mit einzubringen.