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Urologische Klinik Salzgitter

Wir über uns

Die 1968 gegründete Urologische Klinik, damals mit 30 Betten ausgestattet, hat sich im Laufe der Zeit zu einer der größten urologischen Abteilungen Niedersachsens entwickelt. Derzeit unterhält die Klinik 60 Betten in modern ausgestatteten Krankenzimmern. Unsere Patientinnen und Patienten werden vom urologischen Team aus 10 Ärzten (Ärzteteam der Urologischen Klinik) und 40 Schwestern und Pflegern versorgt. Für Terminvergaben und administrative Fragen steht unser Sekretariat persönlich vor Ort oder per Telefon und Fax zu Ihrer Verfügung.

Als akademisches Lehrkrankenhauses der Medizinischen Hochschule Hannover vermittelt die urologische Klinik regelmäßig Studenten der Medizin in ihrem letzten Studienjahr die praktische Ausbildung.

Jedes Jahr nehmen ca. 3.000 Patientinnen und Patienten die stationäre Behandlung in Anspruch. Sie kommen zu 30% aus dem Stadtgebiet, zu 70% aus den umliegenden Ortschaften der Region.

Das Fachgebiet der Urologie umfasst die konservative und die operative Behandlung von Erkrankungen des gesamten Harntraktes, nämlich den Nebennieren, den Nieren, den ableitenden Harnwegen mit Harnleiter, Harnblase und Harnröhre sowie die Behandlung von Erkrankungen der männlichen Geschlechtsorgane.

Alle weltweit bewährten und modernsten operativen und medikamentenunterstützten Behandlungsmethoden werden an den genannten Organsystemen angewandt (Leistungsspektrum), je nach Operationsumfang ambulant oder stationär.


Chefarzt: Dr. med. Joachim Dembowski

Adresse:
Urologische Klinik der Klinikum Salzgitter GmbH
Paracelsusstraße 1-9
38259 Salzgitter

Telefon: 05341/ 835 - 2312 (Sekretariat, Mo-Do 7:30 - 17:30 Uhr, Fr 7:00 - 17:00 Uhr)
05341/ 835 - 4 (Pforte des Klinikums, diensthabender Arzt 24 h erreichbar)
Telefax: 05341/ 835 - 2124


Ärzteteam der Urologischen Klinik
Stationen 7B und 8B

Fragen bei vorstationärer Behandlung

Fragen von niedergelassenen Kollegen

Fragen zu ambulanten Operationen

Fragen zu ambulanten Untersuchungen

Fragen zum Vorgespräch

Fragen zur stationären Aufnahme

Fragen zur urodynamischen Untersuchung

Leistungsspektrum

Notfälle

Privatpatienten

Sekretariat

Medikamente

Urologische Ambulanz
Wir über uns


Sekretariat

Das Team:
Chefsekretärin Veronika Mosig
Christina Klingenberg
Gabriele Neugebauer
Kerstin Semen

Dienstzeiten:
Mo – Do 7:30 bis 17:30 Uhr
Fr 7:00 bis 17:00 Uhr

Telefon: 05341/ 835-2312
Telefax: 05341/ 835-2124

Adresse:
Urologische Klinik der Klinikum Salzgitter GmbH
Paracelsusstraße 1-9
38259 Salzgitter

e-mail: uro.klinik@klinikum-salzgitter.de

Das Sekretariat befindet sich im 4. Stock des Klinikums, Sie erreichen es mit einem der zentralen Aufzüge oder über das zentrale Treppenhaus.


Ärzteteam der Urologischen Klinik

Chefarzt Dr. med. Joachim Dembowski
j.dembowski@klinikum-salzgitter.de

Sekretariat Veronika Mosig
Telefon 05341/835-2312
Telefax 05341/835-2124
Paracelsusstraße 1-9
38259 Salzgitter-Bad
uro.klinik@klinikum-salzgitter.de

Oberärzte
Dr. med. Wigand Wucherpfennig
w.wucherpfennig@klinikum-salzgitter.de
Telefon 05341/835-2377
Dr. med. Carsten Schauerte
c.schauerte@klinikum-salzgitter.de
Telefon 05341/835-2251

Assistenzärzte 
Mohammad-Reza Rezaei-Jafari, Facharzt für Urologie
r.rezaei@klinikum-salzgitter.de
Telefon 05341/835-2122
Dr. med. Karolin Arndt
k.arndt@klinikum-salzgitter.de
Telefon 05341/835-2122
Michael Metze
m.metze@klinikum-salzgitter.de
Telefon 05341/835-2386
Dr. med. Matthias Jobmann, Facharzt für Urologie
m.jobmann@klinikum-salzgitter.de
Telefon 05341/835-2372
Almut Wedel
a.wedel@klinikum-salzgitter.de
Telefon 05341/835-2386
Alexej Scheuermann
a.scheuermann@klinikum-salzgitter.de
Telefon 05341/835-2386

Dr. med. Martin Löhr, Facharzt für Urologie

m.loehr@klinikum-salzgitter.de

Telefon 05341/835-2372

 


Leistungsspektrum der urologischen Klinik

Niere:
- Nierenerhaltende Tumorexzision der Niere oder Radikaloperation des Nierenkrebses (meist retroperitonealer Zugang)
- Entfernung von Niere und Harnleiter bei Nierenbeckentumoren (Nephroureterektomie)
- Nierenbeckenplastik bei angeborenen Abgangsenge des Harnleiters (offen-chirurgisch und laparoskopisch)
- Resektion symptomatischer Nierencysten (offen-chirurgisch oder laparoskopisch)
- Behandlung von Nierensteinen (s. u.)

Nebenniere:
- Entfernung gut- und bösartiger Tumore der Nebenniere

Harnleiter:
- Retrograde Röntgendarstellung des Harnleiters und Nierenbeckens bei unklaren Befunden im Harnleiter (retrograde Ureteropyelografie)
- Spiegelung des Harnleiters in Narkose zur Diagnostik und Therapie, z. B. zur Entfernung von Harnleitersteinen (s. u.)
- Entfernung des Harnleiters und der zugehörigen Niere bei Harnleiterkrebs (Nephroureterektomie)
- Harnleitersegmentresektion bei Harnleiterenge
- Befreiung des Harnleiters aus seiner Ummauerung bei Vernarbung des Bindegewebes (Morbus Ormond)
- Innere Schieneneinlage bei Stauungszuständen der Niere
- Behandlung der Harnstauungsniere in der Schwangerschaft

Blase:
- Blasenspiegelung zur Diagnostik
- Entfernung von Blasentumoren durch Elektroresektion durch die Harnröhre (transurethrale Elektroresektion)
- Stadiengerecht Radikaloperation des Blasentumors unter Wiederherstellung der Harnreservoirfunktion durch Schaffung einer
Ersatzblase aus Darmsegmenten beim Mann und bei der Frau (Ileumneoblase und MAINZ-Pouch), ggfs. einer sog.
inkontinenten Harnableitung (Ileumconduit)
- Entfernung von Blasensteinen durch die Harnröhre oder Schnittoperation (klassische Sectio alta)
- Injektion von Medikamenten in die Blasenwand bei nicht beherrschbarer Harndrangsymptomatik
- Operative Behebung von Blasenfisteln zur Scheide

Prostata:
- Behandlung und Diagnostik entzündlicher, gutartiger und bösartiger Prostataerkrankungen
- Ultraschallgestützte transrectale Biopsieentnahme aus der Prostata (nach Rectumamputation perineal)
- Operative Behandlung der gutartigen symptomatischen Prostatavergrößerung durch transurethrale Elektroresektion (TUR-
Prostata) oder offen-chirurgische Eingriffe (transvesikale Prostataadenomektomie nach Freyer), stets mit feingeweblicher
Aufarbeitung des entnommenen Gewebes
- Prostatavaporisation bei Hochrisikopatienten
- Suprapubische Kathetereinlage bei Blasenentleerungsstörung und zu hohem operativen Risiko
- Radikaloperation des Prostatacarcinoms durch offen-chirurgisch retropubische oder laparoskopische radikale
Prostatovesikulektomie mit Entnahme des Lymphgewebes im kleinen Becken, stadiengerecht auch in „nerve-sparing“ Technik
zum Potenzerhalt
- LDR-Brachytherapie des Prostatacarcinoms (sog. Seeds-Implantation)

 

Harnröhre:
- Operative Beseitigung einer Harnröhrenverengung durch Schlitzung unter Sicht oder durch offenen Eingriff mit
Heraustrennen des verengten Harnröhrensegmentes und Naht der verbliebenen Enden (End-zu-End-Anastomose) oder
Ersatz der Harnröhre durch autogenes Gewebe, z. B. durch ein freies Mundschleimhauttransplantat
- Operative Behandlung eines Harnröhrendivertikels bei der Frau
- Radikaloperation bei Tumorerkrankungen der Harnröhre

Hoden:
- Radikaloperation des Hodentumors (Inguinale Semicastration als Primär-Operation, begleitend Hodenbiopsie zur
Hodentumorfrüherkennung im Gegenhoden)
- Stadiengerecht Chemotherapie des Hodenkrebses
- Stadiengerecht retroperitoneale Lymphadenektomie, ggfs. ejakulationsprotektiv (Lymphgewebeentfernung im hinteren
Bauchraum)
- Entfernung von Wasserbrüchen und sog. Samencysten (Spermatocele) am Nebenhoden
- Verlagerung dys- oder ektoper Hoden in den Hodensack
- Behandlung symptomatischer Krampfaderbrüche (Varicocele testis) , in der Regel in örtlicher Betäubung durch
antegradeSklerosierung nach Tauber
- Sterilisationsoperation beim Mann

Penis:
- Operative Behebung einer Vorhautverengung vom Säugling bis zum Greis (Beschneidung)
- Lokalbehandlung von venerischen Erkrankungen
- Radikaloperation des Peniscarcinoms
- Operative Behebung einer Penisverkrümmung
- Behandlung von Verletzungen des Penis, z. B. Penisbruch oder Einrisse
- Konservative und operative Behandlung bei erektiler Dysfunktion (Versteifungsschwäche)

Harnsteine:
- Berührungsfreie Stoßwellenzertrümmerung von außen (extrakorporale Stoßwellen-lithotrypsie) durch Lithotripter modernster
Bauart mit oder ohne Narkose mit Röntgen- und Ultraschallortung
- endoskopische Steinzerstörung mechanisch oder mit dem Laser mit starrem oder flexiblem Ureteroskop
- Einlage innerer Schienen bei Harnleitersteinen
- Spiegelung des oberen Harntraktes mit Steinaufarbeitung vor Ort und/oder Entfernung unter Sicht (Ureterorenoskopie)
- Aufarbeitung von großen Steinen im Nierenbecken durch „Anbohren“ von außen (percutane Nephrolitholapaxie)
- Ableitung einer steinbedingt infizierten Harnstauungsniere durch Punktion von außen in lokaler Betäubung bei drohender oder
manifester Urosepsis

Harninkontinenz:
- Diagnostik durch urodynamische Untersuchung, ggfs. mit Röntgenuntersuchung und Blasenspiegelung
- Stadiengerechte Therapie der Harninkontinenz der Frau, u. a. durch einfache Unterstützung der Harnröhre
(Harnröhrensuspension durch spannungsfreie Bänder (TVT), meist in transobturatorieller Vorgehensweise) oder
Rekonstruktion des Blasenhalteapparates und Begleitpathologien wie einer Cystocele durch Fixation des Blasendaches an
den Steißbeinbändern (Kolposakropexie oder netzgestützte Rekonstruktionen des Beckenhalteapparates)
- Therapie der Harninkontinenz des Mannes, z. B. nach radikalchirurgischen Eingriffen, durch Implantation hydraulischer oder
adjustierbarer Schließmuskelprothesen (AMS®-Sphincter, ProAct®)

Chemotherapie:
- Chemotherapie des Hodentumors nach Primäroperation
- Chemotherapie des fortgeschrittenen Urothelcarcinoms (Blase, Harnleiter, Nierenbecken)
- Adjuvante Immuntherapie des fortgeschrittenen Nierenzellcarcinoms

Kinderurologie:
- Abklärung des unkontrollierten Einnässens (kindliche Harninkontinenz)
- Behandlung des ektopen oder dystopen Hodens durch Verlagerungsoperation
- Behandlung angeborener Nierenbeckenabgangsengen

Urologische Notfälle:
- Sämtliche urologischen Notfälle können konservativ und operativ an allen Tagen des Jahres rund um die Uhr mit modernster
technischer Ausstattung und dem Know-how erfahrener Ärzte und Pflegekräfte behandelt werden.


Fragen zur stationären Aufnahme

Zunächst melden Sie sich bitte im Eingangsbereich links in der Patientenaufnahme an; dort werden Sie nach Ihrer Einweisung gefragt und in unserem Klinikum registriert. Dort erhalten Sie Krankenhausunterlagen und Namensetiketten. Von hier gehen Sie in die zentrale Patientenaufnahme - Urologische Aufnahme. Sie werden hier von unserer Aufnahmeschwester aufgerufen und zu der Aufnahmeärztin / dem Aufnahmearzt weitergeleitet, die / der Sie untersucht und die geplanten Maßnahmen mit Ihnen bespricht. Hier finden auch die ersten Untersuchungen statt.

Anschließend gelangen Sie mit dem Aufzug oder über das zentrale Treppenhaus in den 4. Stock in die Urologische Klinik. Privatpatienten melden sich hier noch im Sekretariat von Chefarzt Dr. Dembowski bei Frau Mosig.

Danach geht es auf eine unserer Stationen (Stationen 8B und 7B im 4. Stock), wo Sie von der Stationsschwester begrüßt werden. Wir bemühen uns, dass Sie sich auf der Station und in Ihrem Zimmer die nächste Zeit wohlfühlen.

Sind noch weitere Untersuchungen notwendig (z. B. Ultraschall, Röntgen, EKG, Laboruntersuchungen), wird die Stationsschwester dies für Sie weiter organisieren.

Ihre Stationsärztin/Ihr Stationsarzt (Ärzteteam der Urologischen Klinik) wird sich im Tagesverlauf bei Ihnen vorstellen und noch offene Fragen klären. Kommen Sie zur Operation, bei der eine Narkose notwendig ist, wird auch eine Ärztin / ein Arzt unserer Abteilung für Anästhesie ( Chefarzt: Prof. Dr. Ernst-Rüdiger Kuse) zu einem aufklärenden Gespräch zu Ihnen kommen. Den ungefähren Zeitpunkt der Operation am nächsten Tag können Sie am Abend vor der Operation auf der „Abendrunde“ der Schwester erfragen.

Beachten Sie bitte, dass manche Medikamente rechtzeitig vor einer Operation abgesetzt werden müssen.

Bringen Sie bitte Herz-, Allergiepässe und andere Patientenausweise - soweit vorhanden - mit in unser Klinikum.


Fragen zur urodynamischen Untersuchung

Ihr Arzt schickt Sie zu einer speziellen Untersuchung des unteren Harntraktes, einer urodynamischen Messung. Hierbei werden apparativ Funktionsparameter der Blase, der Harnröhre und des „Bauchorgans“ sowie neurologische Aktivitäten des Beckenbodens gemessen, um Ihre Beschwerden besser eingrenzen zu können, als dies allein durch Befragung und andere Untersuchungsmethoden möglich ist.

Melden Sie sich bitte zunächst mit Ihrer Überweisung im Eingangsbereich unseres Klinikums links in der Patientenaufnahme; dort werden Sie registriert. Danach gelangen Sie über das Treppenhaus oder mit dem Aufzug in den 4. Stock, wo Sie sich im Sekretariat von Chefarzt Dr. Dembowski bei Frau Mosig melden.

Der untersuchende Arzt und die betreuende Schwester werden Ihnen den genauen Ablauf in einem Gespräch vor Ort ebenso wie abschließend die Befunde erläutern.

Ihr Arzt, der ja meist schon selber einige Untersuchungen durchgeführt hatte, erhält einen Befundbericht über die urodynamische Messung, sodass Sie sich dort in der Regel noch einmal zur abschließenden Befundbesprechung vorstellen sollten.

Die „Urodynamik“ selber wird einschließlich des Vor- und Nachgespräches in etwa 2 Stunden Ihrer Zeit beanspruchen, dann können Sie in der Regel wieder unser Klinikum verlassen. Manchmal werden zusätzlich Spezialuntersuchungen, z. B. Röntgenaufnahmen nötig, die im 2. Stock in unserem Klinikum angefertigt werden.

Sollten Sie in den Tagen vor der Messung Beschwerden im Sinne eines Harninfektes haben, sollten Sie sich zuvor bei Ihrem überweisenden Arzt melden, da ein Infekt die Meßergebnisse der Urodynamik verfälschen kann; die Untersuchung muß dann in der Regel bis zur Infektsanierung verschoben werden.

Sollten Sie „urologische“ Medikamente einnehmen, klären Sie bitte mit dem überweisenden Arzt, ob und wann die Einnahme pausiert werden muß.

Bringen Sie bitte Herz-, Allergiepässe und andere Patientenausweise - soweit vorhanden - mit in unser Klinikum.


Fragen zu ambulanten Operationen

Bei Ihnen oder Ihrem Kind soll eine ambulante Operation durchgeführt werden. In der Regel erhalten Sie zunächst einen Termin zum Vorgespräch, bei dem Sie bzw. Ihr Kind untersucht werden und ein aufklärendes Gespräch erfolgt. (In manchen Fällen erfolgt dieses Gespräch bereits bei Ihrem Urologen und Sie stellen sich am OP-Tag zum ersten Mal in unserer Klinik vor.)

Ist eine Narkose vorgesehen, so werden Sie im Rahmen des Vorgespräches auch dem Narkosearzt vorgestellt.

Bringen Sie bitte Ihnen vorliegende Unterlagen und Untersuchungsbefunde schon zum Vorgespräch mit, um unnötige Doppeluntersuchungen zu vermeiden; dies ist insbesondere sinnvoll, wenn eine Narkose nötig ist, z. B. bei der Operation eines Wasserbruches (Hydrocele).

Beachten Sie bitte, dass manche Medikamente rechtzeitig vor einer Operation abgesetzt werden müssen.
Bringen Sie bitte Herz-, Allergiepässe und andere Patientenausweise - soweit vorhanden - mit in unser Klinikum.

Am Tag der Operation kommen Sie entsprechend der Terminvergabe - in der Regel freitags - in unser Klinikum und melden sich im Eingangsbereich links in der Patientenaufnahme kurz an; Sie werden hier registriert und erhalten Namensetiketten. Bringen Sie bitte Ihre Patientenausweise mit, auch wenn Sie diese schon beim Vorgespräch dabei hatten.

Mit dem Aufzug oder über das Treppenhaus gelangen Sie dann in den 4. Stock in die Urologische Klinik, wo Sie sich im Sekretariat von Chefarzt Dr. Dembowski bei Frau Mosig melden. Mit den hier ausgegebenen Unterlagen gehen Sie auf eine unserer Stationen (8B und 7B im 4. Stock) oder in die Schmerzambulanz im 3. Stock (Aufzug oder Treppenhaus). Sie werden an diesem Tag vor und nach dem Eingriff von unserer Ambulanzschwester betreut.

Bevor Sie oder Ihr Kind in den Operationstrakt gebracht werden, spricht noch einmal kurz ein Urologe mit Ihnen, der vor Eingriffen ohne Vollnarkose die örtliche Betäubung setzt.

Anschließend bringen wir Sie in den Operationstrakt, wo unser OP-Team aus erfahrenen OP-Schwestern und -Pflegern und Narkoseärzten,- schwestern und - pflegern Sie bzw. Ihr Kind in Empfang nimmt. Der Operateur wartet im Operationstrakt schon auf Sie.

Nach dem Eingriff wird eine kurze Abschlussuntersuchung vom Arzt vorgenommen, bevor Sie mit Ihrem Arztbericht von unserer Ambulanzschwester wieder verabschiedet werden.

Beachten Sie, dass Sie am OP-Tag nach einer Narkose oder einer Beruhigungsspritze weder Maschinen führen noch aktiv im Straßenverkehr teilnehmen dürfen. Ohnehin sollten Sie sich nach dem Eingriff schonen.

Bei Eingriffen am äußeren Genitale bei männlichen Patienten kann es zu einer reflektorischen Störung der Blasenentleerung kommen, weswegen Sie vor dem Verlassen unseres Hauses die Blase einmal „auf natürlichem Wege“ entleeren sollten.


Fragen bei vorstationärer Behandlung

Zunächst melden Sie sich bitte im Eingangsbereich links in der Patientenaufnahme an; dort werden Sie nach Ihrer Einweisung gefragt, in unserem Klinikum registriert und Sie erhalten Namensetiketten. Anschließend gehen Sie in die "Zentrale Patientenaufnahme - Urologische Aufnahme" im gleichen Geschoss (Erdgeschoss).

Hier werden Sie von unserer Aufnahmeschwester aufgerufen und zu der Aufnahmeärztin (Ärzteteam der Urologischen Klinik) oder dem Aufnahmearzt weitergeleitet, die/der Sie untersucht und die geplanten weiteren Maßnahmen mit Ihnen bespricht.

Hier erfolgt auch das Aufklärungsgespräch bei geplanten Operationen oder vor einer Chemotherapie und Sie erfahren, auf welcher Station Sie später aufgenommen werden.

Sind noch weitere Untersuchungen notwendig, z. B. EKG, Röntgen, etc. so schicken wir Sie von hier in die jeweiligen Funktionsabteilungen.

Ist eine Operation vorgesehen, melden Sie sich abschließend mit allen Unterlagen auf der 3. Etage an der operativen Intensivstation; hier wird ein Arzt / eine Ärztin der Klinik für Anästhesie mit Ihnen ein aufklärendes Gespräch führen.

Danach geben Sie alle Unterlagen auf „Ihrer“ urologischen Station im 4. Stock bei der Stationsschwester ab (Stationen 8B oder 7B ); Datum und genaue Uhrzeit der stationären Aufnahme sollten Sie hier absprechen. Privatpatienten melden sich bitte noch kurz im Sekretariat von Chefarzt Dr. Dembowski bei Frau Mosig.

Ihre Ankunft am Aufnahmetag sollten Sie kurz an der Pforte im Erdgeschoss melden, danach gehen Sie direkt auf „Ihre“ jetzt schon bekannte Station.

Beachten Sie bitte, dass manche Medikamente rechtzeitig vor einer Operation abgesetzt werden müssen.

Bringen Sie bitte Herz-, Allergiepässe und andere Patientenausweise -soweit vorhanden - mit in unser Klinikum.


Fragen zu ambulanten Untersuchungen

Zunächst melden Sie sich bitte im Eingangsbereich links in der Patientenaufnahme an; dort werden Sie nach Ihrer Überweisung gefragt und in unserem Klinikum registriert und Sie erhalten Namensetiketten.

Anschließend gelangen Sie mit dem Aufzug oder über das zentrale Treppenhaus in den 4. Stock in die Urologische Klinik. Melden Sie sich bitte im Sekretariat von Chefarzt Dr. Dembowski bei Frau Mosig, die den zuständigen Arzt über Ihr Eintreffen informiert. Dieser wird alles weitere mit Ihnen besprechen und die Untersuchung durchführen.

Bringen Sie bitte Herz-, Allergiepässe und andere Patientenausweise - soweit vorhanden - mit in unser Klinikum.


Fragen in Notfällen

Sie haben ein akutes urologische Problem? Die urologische Klinik ist Tag und Nacht mit einem diensthabenden Arzt besetzt und apparativ und organisatorisch jederzeit für Notfallpatienten ausgerüstet.

Für die Primärversorgung der gesetzlich Versicherten sind unsere niedergelassenen Kollegen in den urologischen Facharztpraxen zuständig, die über die Notwendigkeit einer stationären Einweisung entscheiden. Abends, in der Nacht und am Wochenende, wenn die urologischen Facharztpraxen nicht erreichbar sind, können Sie sich gleich in unserer Notfallaufnahme vorstellen.

Ohne Zögern sollten Sie kommen bei Verdacht auf Urosepsis, Verletzungen des Penis, plötzlichen starken Schmerzen im Hoden, starken Blutbeimengungen im Urin, und bei drohendem oder schon eingetretenem Verlust von einliegenden Kathetern und Schienen im Harntrakt. Auch andere Verletzungen oder starke Schmerzzustände im Urogenitalbereich können eine sofortige Vorstellung hier notwendig machen. Bringen Sie ggfs. Ihnen vorliegende Röntgenbilder oder ähnliche Unterlagen, Medikamentenzettel, Herz-, Allergiepässe und andere Patientenausweise - soweit vorhanden - und auch Gegenstände für den persönlichen Gebrauch bei absehbarer stationärer Aufnahme mit in unser Klinikum.


Privatpatienten

Für die Privatsprechstunde und stationäre Aufnahmetermine bitten wir um Terminverein-barung über das Sekretariat, Chefsekretärin Frau Mosig, Tel: 05341/ 835 - 23 12.

Notfälle können jederzeit tags und nachts versorgt werden und bedürfen keiner Anmeldung.


Die Stationen 7B und 8B

Unsere Stationen befinden sich im 4. Stock des Klinikums Salzgitter-Bad in schöner, völlig ruhiger Lage und bieten von den Zimmern aus über grüne Baumgipfel hinweg einen Blick auf das gesamte Harzpanorama und den Brocken.

Die 3-Bett-Zimmer der Station 7B verfügen über Telefon, TV und Waschgelegenheit, die 2- und 1-Bett-Zimmer auf Station 8B darüber hinaus über eigene Dusche und WC. Sämtliche Zimmer sind nach modernstem medizinischen Standard ausgerüstet. Auf Zimmern und Fluren hängen bunte Bilder, die Kinder der Salzgitter’schen Schulen gemalt haben. Service und Pflege übernehmen unsere freundlichen und hilfsbereiten Schwestern und Pfleger unter der Teamleitung von Sr. Ines Mendritzki (Station 7B) und Sr. Conny Fischer (Station 8B).

Telefonnummern der urologischen Stationen
Station 7B: Telefon 05341/ 835-2370
Teamleitung: Schwester Ines Mendritzki

Station 8B: Telefon 05341/ 835-2378
Teamleitung: Schwester Conny Fischer

Manche unserer Patienten werden nach größeren Operationen auf der operativen Intensivstation oder auf der Intermediate Care Station (Chefarzt Prof. Dr. med. Ernst-Rüdiger Kuse) im 3. Stock betreut:
Operative Intensivstation: Telefon 05341/ 835-2279
Teamleitung: 

Intermediate Care: Telefon 05341/835-2297
Teamleitung: Schwester Cornelia Klages


Fragen von niedergelassenen Kollegen

Patienten können jederzeit als Notfall zugewiesen werden; ein diensthabender Arzt ist rund um die Uhr anwesend und kann über die Pforte (Tel. 05341/835-4) erreicht werden.

Niedergelasse Urologen können Patienten zur Konsiliaruntersuchung und Kontrolle / Behandlung bei uro-onkologischen Fällen in die donnerstägliche Sprechstunde von Chefarzt Dr. Dembowski überweisen. Terminvereinbarung über das Sekretariat.

Niedergelassene Vertragsärzte können Patienten zur urodynamischen und neuro-urologischen Untersuchung einschließlich Cysturethrogramm und Cystostomie, sowie zur Durchführung ambulanter urologischer Eingriffe (Circumcisionen, Vasotomien, Endoskopien, einschließlich einmalige Nachkontrolle) überweisen. Terminvereinbarung über unser Sekretariat.

Unser ambulanter OP-Tag ist der Freitag. Eine Terminvereinbarung zum Vorgespräch erbitten wir über unser Sekretariat. Der OP-Termin kann dann direkt mitvereinbart werden, anderenfalls erfolgt dies im Rahmen des Vorgesprächs. Siehe auch Fragen zu ambulanten Operationen, Fragen zu ambulanten Untersuchungen, Fragen zum Vorgespräch, Fragen zur urodynamischen Untersuchung, Medikamente, Urologische Ambulanz.


Fragen zum Vorgespräch

Ihr Arzt überweist Sie zu einer ambulant durchzuführenden Operation in unsere Klinik. Um uns selber ein Bild von dem zu operierenden Befund machen zu können und Fragen rund um den Eingriff zu klären, bitten wir Sie zu einem Vorgespräch. Dieses findet in der Regel ein bis zwei Wochen vor dem eigentlichen Eingriff statt.

Bitte bringen Sie zu diesem Vorgespräch Patientenausweise und eine Liste der regelmäßig und akut eingenommenen Medikamente mit. Aktuelle Blutuntersuchungen sind manchmal hilfreich, falls eine Narkose geplant ist, werden Sie im Rahmen des Vorgespräches auch noch mit dem Narkosearzt ein Gespräch führen und über die Risiken einer Narkose aufgeklärt.


Medikamente

Sie kommen zur Behandlung in unsere Klinik und nehmen Medikamente ein?
Bestimmte Medikamente erschweren einen operativen Eingriff, da sie unerwünschte Wirkungen haben können in Verbindung mit Narkosemitteln oder indem sie zu einer vermehrten Blutungsneigung führen.

Hierzu gehören alle Thrombozytenaggregationshemmer (Acetylsalicylsäure, Ticlopidin, Clopidogrel), der blutverdünnende Wirkstoff Phenprocoumon und Verwandte sowie das Diabetesmedikament Metformin.

Prüfen Sie bitte mit Ihrem Hausarzt oder dem Urologen, welche Medikamente frühzeitig (ASS 5 Tage, Clopidogrel 7 Tage, Metformin 2 Tage) abgesetzt werden müssen; diese müssen ggfs. durch andere Präparate ersetzt werden.

Folgende Medikamente gehören auf diese „kritische“ Liste (kein Anspruch auf Vollständigkeit):
Acesal ® Glucobon biomo® Miniasal® Glucobon biomo® Miniasal®
Acetylsalicylsäure® Glucophage® Plavix® Glucophage® Plavix®
Alka-Seltzer® Godamed® Romigal® Godamed® Romigal®
Asasantin® Herz-ASS® Santasal N® Herz-ASS® Santasal N®
Aspririn® Iscover® Siofor® Iscover® Siofor®
Aspro® Mediabet® Thiabet® Mediabet® Thiabet®
ASS® Meglucon® Thomapyrin® Meglucon® Thomapyrin®
Biocos® Mescorit® Ticlopidin® Mescorit® Ticlopidin®
Desitic Lopidin® Met® Ticlopuren® Met® Ticlopuren®
Diabesin® Metfogamma® Tiklyd® Metfogamma® Ticlyd®
Diabetase® Motform AbZ® Togal® Motform AbZ® Togal®
Espa-formin® Metformin® Metformin®
Falithrom® Marcumar® Marcumar®


Urologische Ambulanz

Die urologische Notfall-Ambulanz befindet sich in der zentralen Patientenaufnahme.

Die Sprechstunde, Vorgespräche sowie urodynamische Untersuchungen finden statt im 4. Stock des Klinikums in Salzgitter-Bad, Zimmer 13 - 16, in direkter räumlicher Nachbarschaft zum urologischen Sekretariat und den Stationen 7B und 8B.

Es stehen in der urologischen Ambulanz 3 Ultraschallgeräte, ein Cystoskopieuntersuchungsstuhl und der urodynamische Messplatz zur Verfügung.

Die Aufnahmeschwestern in der zentralen Aufnahme und Ambulanzschwester Daniela kümmern sich zusammen mit dem Ärzteteam der Urologischen Klinik um alle Belange Ihrer Behandlung.

Bitte halten Sie Ihre Krankenkassenkarte, Patientenausweise und eventuelle Befreiungskarten griffbereit.