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Zentrale Klinik für Anästhesie, operative Intensivmedizin und Schmerztherapie

Wir über uns

Die nach modernsten Gesichtspunkten ausgestattete Zentrale Klinik für Anästhesie, operative Intensivmedizin und Schmerztherapie betreut anästhesiologisch und intensivmedizinisch die operativen Kliniken beider Häuser der Klinikum Salzgitter GmbH.

Ein hoher Ausbildungsstand und eine gute apparative Ausstattung ermöglichen es, den zu operierenden Patienten die gesamte Palette an Anästhesieverfahren anzubieten. Diese reicht von den verschiedenen Formen der Allgemeinanästhesie (Vollnarkose) bis hin zu den speziellen lokalen Schmerzausschaltungsverfahren, wie die Spinal-, Peridural- und Plexusanästhesie.


Chefarzt: Prof. Dr. med. Ernst-Rüdiger Kuse, MBA
Telefon: 05341/ 835-1335/6 oder 835 -2278
er.kuse@klinikum-salzgitter.de

Sekretariat Salzgitter-Lebenstedt: Angelika Bergmann, Tel.05341/ 835-1335, Fax: 05341/ 835-1594
Sekretariat Salzgitter-Bad: Gudrun Schrader, Tel. 05341/ 835-2278, Fax: 05341/835-2304

Oberärzte:
Dr. med. Wolfgang Wilmsmeyer
Tel. 05341/835-1335
w.wilmsmeyer@klinikum-salzgitter.de

Marek Szkopinski
Tel. 05341/ 835-1335
m.szkopinski@klinikum-salzgitter.de


Dr. med. Andreas Knoll
Tel. 05341/ 835-2278
a.knoll@klinikum-salzgitter.de

 

Dr. med. Igor Miheev

Tel. 05341/835-2280

i.miheev@klinikum-salzgitter.de

  Den ersten Kontakt mit der Zentralen Klinik für Anästhesie erhält der Patient beim Vorbereitungsgespräch zur Narkose (Prämedikation). Hier werden ihm die verschiedenen Anästhesieverfahren näher gebracht und auch auf die Möglichkeit einer Eigenblutspende hingewiesen, die wir bei größeren Eingriffen als isovolämische Hämodilution (IHD) durchführen können. Dies dient dazu, evtl. auftretende Blutverluste nicht durch Fremdblut, sondern durch das unmittelbar vor der Operation abgenommene Eigenblut auszugleichen. Zusätzlich kann durch "Waschen" und Rückgabe des abgesaugten Blutes die Fremdblutübertragung vermieden werden.

Die Anästhesieabteilung der Klinikum Salzgitter GmbH verfügt als eine der Wenigen bundesweit über die Möglichkeit der Narkosetiefe mittels kontinuierlicher EEG-Analyse (Electroencephalogramm, NARCOTREND) zu bestimmen und dadurch die Dosierung der Narkosemedikamente individuell auf jeden Patienten abstimmen zu können.

   


Die Betreuung der Patienten durch die Zentrale Klinik für Anästhesie endet jedoch nicht mit dem Ausleiten der Narkose, sondern erstreckt sich bei unkomplizierten operativen Eingriffen auch auf die Zeitspanne unmittelbar nach der Operation im Aufwachraum oder bei kritischen Verläufen auf die Zeit im Bereich der operativen Intensivstation. Hier werden bei den schwerstkranken Patienten Organfunktionen medikamentös gestärkt oder von speziellen Geräten vorübergehend übernommen. Der Abteilung stehen dafür acht Intensivbetten in Salzgitter-Bad und sechs Intensivbetten in Salzgitter-Lebenstedt zur Verfügung. Daneben verfügt die Abteilung über zehn sogenannte "Intermediate Care" Betten, die dazu dienen, kritisch Kranke zu betreuen, die nicht beatmungspflichtig sind. Beide Intensivstationen können dialysepflichtige Patienten versorgen. Da Schmerzen nach einem operativen Eingriff eine erhebliche Einschränkung der Befindlichkeit des Patienten bedeuten, kommt der adäquaten Schmerztherapie ein hoher Stellenwert zu. Wir tragen dem Rechnung, indem wir unseren Patienten neben der medikamentösen Schmerztherapie, zum Beispiel nach großen Baucheingriffen u.a. die thorakale Periduralanästhesie zur Schmerztherapie anbieten.


Seit 1979 wird durch die Ärzte der Zentralen Klinik für Anästhesie, operative Intensivmedizin und Schmerztherapie die notärztliche Betreuung der Stadt Salzgitter in Zusammenarbeit mit der Berufsfeuerwehr sichergestellt. So rückte im vergangenen Jahr das Notarzteinsatzfahrzeug (NEF) mehr als 3.500 mal aus.
Seit 1988 betreut die Zentrale Klinik Patienten mit chronischen Schmerzen mit den Möglichkeiten des Fachgebietes und unterstützenden fachübergreifenden Behandlungsmethoden wie der manuellen Medizin sowie der Akupunktur. Dafür wurde eine Schmerzambulanz im Klinikum Salzgitter-Bad eingerichtet.

Anästhesiesprechstunden
Dienstag, Mittwoch und Donnerstag von 13:00 bis 14:00 Uhr
Telefon 0 53 41/835-13 35

Schmerzambulanz (Salzgitter-Bad)
Anmeldung Montag bis Freitag von 12:00 bis 13:00 Uhr
Telefon 0 53 41/835-22 78 oder -22 30

 

 


Informationen für Patienten und Angehörige

Was ist vor der Narkose zu beachten ?

Es ist wichtig, vor jeder Art von Anästhesie bestimmte Regeln einzuhalten, um die Gefahr von Komplikationen möglichst gering zu halten.

• Setzen Sie bitte die Medikamente, die Sie ständig einnehmen, nur nach Rücksprache mit dem Anästhesisten ab
• Rauchen Sie nicht am Tag der Operation
• Essen Sie nichts innerhalb von 6 Stunden vor der Narkose
• Bis zu 2 Std. vor der Narkose dürfen Sie nur einen Schluck Wasser zur Tabletteneinnahme zu sich nehmen
• Bitte keinen Nagellack, keinen Schmuck, vor allen Dingen kein Piercing tragen
• Diabetiker sprechen bitte das Vorgehen für die individuelle Einstellung des Blutzuckers vor der Operation genau mit dem Anästhesisten ab!


Wie geht’s nach der Operation weiter ?

Die meisten Patienten kommen bereits wach aus dem OP. Sie werden aber trotzdem in einem sogenannten Aufwachraum weiter überwacht um sicher zu stellen, dass die Körperfunktionen des Patienten stabil sind, andererseits soll eine effektive Schmerztherapie durchgeführt werden, so dass der Patient schmerzfrei auf die Normalstation verlegt werden kann.

Im Aufwachraum werden die Patienten von speziell ausgebildeten Pflegekräften und Ärzten überwacht. Dabei wird modernes Monitoring zur Überwachung der Körperfunktionen (EKG, automatische Blutdruckmessung, Messung der Sauerstoffsättigung des Blutes, Messung der Atemfrequenz, Messung der Temperatur) eingesetzt. Wenn der Patienten stabil und schmerzfrei ist, wird er auf die normale Pflegestation zurückverlegt. Ist dies nicht der Fall, so kann der Patient jederzeit auf einer Überwachungsstation oder auf einer Intensivtherapiestation weiter betreut werden.