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Willkommen als Patient

Medizinische Aufnahmekriterien 

Aufgenommen werden Patienten mit folgenden Hauptdiagnosen:

  • Alkoholabhängigkeit
  • Medikamentenabhängigkeit
  • Opioidabhängigkeit
  • Cannabisabhängigkeit
  • Kokainabhängigkeit
  • Stimulanzienabhängigkeit
  • polyvalente Abhängigkeit ohne Morphintyp
  • polyvalente Abhängigkeit mit Morphintyp
  • Nikotinabhängigkeit
 

Aufnahmeverfahren

Voraussetzung für die Aufnahme in die Soteria Klinik Leipzig ist das Vorliegen einer rechtsgültigen Kostenzusage des Rehabilitationsträgers:

  • Rentenversicherungsträger
  • Krankenkasse oder
  • andere Leistungsträger

Bei Aufnahme bedarf es einer abgeschlossenen Entgiftung, die in der Akutabteilung des Hauses erfolgen kann. Im Rahmen einer qualifizierten Entzugsbehandlung kann ein Antrag zur stationären Rehabilitation beim zuständigen Leistungsträger gestellt werden. Eine Direktverlegung in die Rehabilitation ist nach dessen Zusage möglich.

Versicherte können von Montag bis Freitag aufgenommen werden. Der Aufnahmezeitpunkt wird bestimmt durch die:

  • Medizinische Dringlichkeit
  • Soziale Dringlichkeit
  • Zuweisung in bestimmte Gruppen (z.B. Frauen, Junioren, Senioren)

 

Aufnahmeprozess

Am Tag der Anreise erfolgt die ärztliche Aufnahmeuntersuchung, welche in den folgenden Tagen durch spezielle Diagnostik ergänzt wird.

Weiterhin erfolgt eine umfassende körperliche, internistische und neurologische Untersuchung. Ergänzt wird die Anamnese im Bedarfsfall durch fremdanamnestische Daten von Angehörigen bzw. Betreuern und Angaben durch die vom Rechtenversicherungsträger zu Verfügung gestellten Unterlagen. Die Ergebnisse dieser Untersuchungen sind Grundlage für die ersten Schritte der Behandlungsplanung. Im Weiteren erfolgt eine vertiefte Diagnostik.

 

Mitwirkungspflicht

Auch wenn krankheitstypisch am Anfang einer Rehabilitationsmaßnahme äußere Faktoren zur Aufnahme der Therapie geführt haben und eine Motivation zur Behandlung erst entwickelt werden muss, bedarf es im Verlauf der Therapie einer Veränderungsbereitschaft und eines Leidensdrucks, die sich nicht ausschließlich auf äußere Faktoren beziehen.

Die Bereitschaft Eigenverantwortung für das eigene Leben und die Lebensplanung zu übernehmen und der Leidensdruck, krank machende Einstellungen und Verhaltensweisen zu verändern, ist der Motor für eine erfolgreiche Therapie.

Kann oder will ein Patient eine eigene Therapiemotivation nicht erarbeiten bzw. liegt trotz intensiver Auseinandersetzungen im Rahmen der Patientenmöglichkeiten keine Krankheitseinsicht vor, so wirkt der Patient zu diesem Zeitpunkt an der Behandlung nicht mit.

 

 


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