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Über die Klinik

Abhängigkeit von Alkohol oder Medikamenten ist keine schlechte Angewohnheit oder ein Laster, sondern eine lebensbedrohende Krankheit. Unbehandelt haben Abhängigkranke eine um sieben Jahre geringere Lebenserwartung.
In Deutschland sind
 

  • 1,7 Millionen Menschen alkoholabhängig,
  • 1,5 Millionen Menschen medikamentenabhängig,
  • 150.000 Menschen drogenabhängig und
  • 4 Millionen Menschen tabakabhängig.
     

40.000 Menschen kommen jährlich durch Folgen der Alkoholabhängigkeit zu Tode. An den Folgen der Tabakabhängigkeit sterben jedes Jahr über 100.000 Menschen.
Der volkswirtschaftlichen Schaden ist nur schwer zu quantifizieren – gar nicht lässt sich das Leid von Familien und der Schaden messen, der bei Kindern abhängig Erkrankter entsteht.

Das Prinzip Hoffnung hat eine Adresse:

Soteria Klinik Leipzig GmbH
Fachklinik für Alkohol- und Medikamentenabhängigkeit
Morawitzstr. 4
04289 Leipzig
Telefon: (0341) 870-0
Fax: (0341) 870-3000
e-mail: gf@soteria-klinik-leipzig.de

Das griechische Wort Soteria bedeutet Hilfe, Rettung, Heil und beschreibt Aufgabe und Sinn der Einrichtung.

Wir können Abhängigkeitserkrankten helfen – wenn der Patient will und mithilft; wir können jedoch nicht heilen.

Die Soteria Klinik wurde 1996 neu gebaut und hat 1997 ihre Arbeit aufgenommen.
Als Fachklinik für Alkohol- und Medikamentenabhängigkeit behandelt die Soteria Klinik Leipzig GmbH jährlich 2.700 alkohol- und/oder medikamentenabhängige Patientinnen und Patienten.
Die Behandlungsergebnisse sind ermutigend: zwei Drittel der Patienten kann durch die Behandlung in der Soteria Klinik geholfen werden.

 

Daten und Fakten

Die Soteria Klinik Leipzig verfügt über

  • 56 Planbetten für Psychiatrie (davon 10 Betten Intensivüberwachung) – Akutbehandlung
  • Psychiatrische Institutsambulanz gem. § 118 Abs. 1 SGB V zur ambulanten psychiatrischen und psychotherapeutischen Behandlung
  • 162 Plätze zur Rehabilitation
  • 20 Plätze zur Adaption
  • 10 Appartements für Betreutes Wohnen.

Im Akutbereich wurden von 2002 bis 2006   9.218 Patientinnen und Patienten behandelt. Davon konnten   64,1% arbeitsfähig entlassen werden. Da jeder dritte Patient notfallmäßig aufgenommen wurde, ist dies ein überzeugendes Ergebnis.

Von 2002 bis 2006 wurden 3.160 Patientinnen und Patienten rehabilitiert. 92,5% der Patientinnen und Patienten, die die stationäre Entwöhnungsbehandlung regulär beendeten, wurden in arbeitsfähigem Zustand entlassen.

Das ist angesichts der Schwere der Abhängigkeitserkrankung und der zahlreichen Begleit- und Folgeschäden ebenfalls ein überzeugendes Ergebnis.

Die Ergebnisse der Adaption sind ebenfalls ermutigend:

Von 1998 bis 2006 wurden 654 Patientinnen und Patienten behandelt.

Von diesen kamen 132 aus der langjährigen Obdachlosigkeit und waren im Durchschnitt 55 Monate arbeitslos. Nach Abschluss der Adaption konnten 124 in Wohnraum gebracht werden. Nur acht kehrten in die Obdachlosigkeit zurück.