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Universitätsklinikum Gießen und Marburg GmbH
Termin: 8. September, 13 Uhr, UKGM-Standort Marburg, HNO-BibliothekMarburg, 3. September 2010. Am 11. September findet am UKGM-Standort Marburg, eine Regionaltagung zum Krankheitsbild Morbus Osler statt, auf die wir aufmerksam machen möchten. Es wird Fachvorträge von Experten aus den Gebieten HNO, Gastroenterologie, Humangenetik, allgemeine Radiologie und Neuroradiologie geben. Zielgruppe sind Betroffene, Angehörige, niedergelassene Ärzte und Experten. Die Tagung findet statt in Zusammenarbeit des Schwerpunktes Angiologie der HNO-Klinik mit der Morbus-Osler-Selbsthilfe. Die Leitung liegt bei Prof. Dr. JA Werner, dem Direktor der HNO-Klinik, die Organisation bei Dr. Behfar Eivazi, Susanne Zapf, beide von der HNO-Klinik und Herrn Paschke von der Morbus-Osler-Selbsthilfe. Im Vorfeld dieser Tagung möchten wir in einer UKGM-Pressekonferenz mit
das Programm vorstellen und Informationen zur Erkrankung liefern. Die UKGM-Pressekonferenz wird am
Weitere Informationen http://gd1.med.uni-giessen.de/ugm_2/deu/umr_hno/index.html Informationen zur Krankheit Morbus Osler: Morbus oder Hereditäre hämorrhagische Teleangiektasie (HHT) ist eine vererbte Erkrankung, bei der es zu einer krankhaften Erweiterung von Blutgefäßen kommt. Diese sogenannten Teleangiektasien können überall auftreten, finden sich jedoch besonders in Nase, Mund, Gesicht und den Schleimhäuten des Magen-Darm-Traktes. Da die Gefäßerweiterungen sehr verletzlich sind, kann es leicht zur Blutung kommen. Unter anderem weiten sich kleinste Gefäße von Haut und Schleimhaut und sind anschließend als stecknadelkopf- bis reiskorngroße rote Flecken zu sehen. Besondere Bedeutung haben diese Teleangiektasien im Magen-Darm-Trakt, weil sie dort Ursache für häufig wiederkehrende Blutungen sein können. Es können jedoch auch bedeutend größere Gefäßerweiterungen auftreten. Diese entstehen besonders in der Lunge, dem Gehirn und der Leber. Die Veränderungen machen sich oft lange Zeit nicht bemerkbar, können jedoch beispielsweise durch Blutungen plötzlich sehr bedrohlich werden. Die ersten Anzeichen der Erkrankung zeigen sich meist in der Pubertät mit Nasenbluten, bei wenigen Patienten jedoch auch ohne Nasenbluten und zum Teil viel später. In Deutschland leiden rund 35.000 Menschen an Morbus Osler. Kontakt Prof. Dr. Jochen A. Werner
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