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Universitätsklinikum Gießen und Marburg GmbH

UKGM zeigt Bilder von Karl-Heinz Melters – Fotoausstellung im Neubau Chirurgie zum 100. Geburtstag von Mutter Teresa

Ausstellung vom 16. bis 30. August / Eröffnung am kommenden Montag um 17 Uhr auf Ebene 20

Gießen, 11. August 2010. In Zusammenarbeit mit „missio“ Deutschland, dem internationalen katholischen Missionswerk, und Pfarrer Matthias Schmid, dem Leiter der katholischen Klinikseelsorge in Gießen, zeigt das UKGM von kommenden Montag an fünfzehn Tage lang Bilder des Fotografen Karl-Heinz Melters. Anlass für diese Fotoausstellung im Neubau Chirurgie ist der 100. Geburtstag von Mutter Teresa. Titel: „Ikone der Nächstenliebe“.

Sie galt als „Engel der Armen“. Am 26. August hätte Mutter Teresa ihren 100. Geburtstag gefeiert. Auch über zehn Jahre nach ihrem Tod ist sie in den Köpfen der Menschen präsent und wird für ihren unermüdlichen Einsatz für andere bewundert. Fragt man nach Vorbildern, nennt jeder Zweite Mutter Teresa. Unvergleichbar praktizierte sie die Nächstenliebe. Dabei gab ihr der tiefe Glaube an Gott die Kraft, auch in schwierigen Situationen weiter zu machen. Im Jahr 1979 erhielt sie für ihr Wirken den Friedensnobelpreis. Bis zu ihrem Tod am 5. September 1997 in Kalkutta gab sie sich ganz den Armen hin. Fünf Jahre nach ihrem Tod sprach Papst Johannes Paul II. sie selig. „Am meisten beeindruckt hat mich ihr unerschütterlicher Glaube“, berichtete der ehemalige „missio“-Fotograf Karl-Heinz Melters. Auf seinen Reisen traf er Mutter Teresa mehrere Male und erlebte die Ordensschwester hautnah. Ein Privileg, das nicht vielen zuteil wurde, denn die bescheidene Frau ließ sich nicht gerne fotografieren.

In einer Ausstellung im Neubau Chirurgie des UKGM Gießen präsentiert „missio“ vom 16. bis zum 30. August auf den Ebenen 20 und 30 ausgewählte Bilder des Fotografen mit Gebetstexten von Mutter Teresa. Die Ausstellung wird am kommenden Montag um 17 Uhr auf der Ebene 20 eröffnet.

Weitere Informationen:

Mutter Teresa

Am 26. August 1910 wird Agnes Gonxha Bojaxhiu als Tochter albanischer Eltern in Skopje, Mazedonien, geboren. Mit 18 Jahren verlässt sie ihr frommes Elternhaus, um in Irland der Gemeinschaft der Loreto-Schwestern beizutreten. Sie nimmt den Namen Teresa an. Wenig später wird sie zum Noviziat nach Indien gesandt. Zunächst unterrichtet sie in einer Mädchenschule in Kalkutta. Später gründet sie Häuser für Sterbende, die sie von den Straßen holt und denen sie ein Lebensende in Würde schenken möchte. Im September 1946 beschließt sie, sich ganz den Ärmsten der Armen zu widmen und gründet in Kalkutta den Orden der Missionarinnen der Nächstenliebe (Missionaries of Charity). 1979 erhält sie für ihr Wirken den Friedensnobelpreis. Bis zu ihrem Tod am 5. September 1997 in Kalkutta gibt sie sich ganz den Armen hin, in denen sie Jesus selbst sieht. 2003 wird sie von Papst Johannes Paul II. selig gesprochen. Auch nach dem Tod von Mutter Teresa hat der Orden bis heute Bestand. In über 130 Ländern wirken die Teresa-Schwestern in über mehr als 710 „Häusern der Nächstenliebe“, darunter sind Heime für Sterbende, für Aids- und Lepra-Kranke, für Obdachlose und Kinder.

Karl-Heinz Melters

Karl-Heinz Melters wurde 1934 in Koblenz geboren. Aus seiner Leidenschaft für Fotografie entwickelte sich sein Berufswunsch. Seine fotografische Laufbahn begann bei der „Rheinzeitung“. Von 1967 bis zu seiner Pensionierung im Jahr 1999 arbeitete er für die Zeitschrift „missio aktuell“ und reiste in über 100 Länder der Welt. Durch das Auge seiner Kamera entdeckte er die so genannte Dritte Welt. Seine Fotos wurden vielfach international prämiert und weltweit publiziert, unter anderem im „World-Press-Jahrbuch“.

Missionswerk „missio“

Das internationale katholische Missionswerk „missio“ fördert jährlich über 2.100 Projekte in Afrika, Asien und Ozeanien. Ein Schwerpunkt bildet dabei die Ausbildung kirchlicher Mitarbeiter. missio unterstützt Ordensleute, Priester und Laien, also engagierte Christen, die ihrem Glauben Leben geben. In zahlreichen missio-Projekten arbeiten Ordensschwestern in den spirituellen Fußstapfen Mutter Teresas und schenken Nächstenliebe, wo Armut, Krankheit und Verzweiflung herrschen.


Frank Steibli
Leiter Kommunikation

Universitätsklinikum Gießen
und Marburg GmbH (UKGM)
Rudolf-Buchheim-Straße 8
D-35392 Gießen

Telefon: (0641) 99-51020
Mobil: (0160) 7120456
E-Mail: frank.steibli@uk-gm.de  
Website: http://www.ukgm.de  

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