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Universitätsklinikum Gießen und Marburg GmbH
Gespräch zwischen den Ärzten der Marburger Kinderklinik und der Geschäftsführung des UKGM - Versorgungsqualität ist auf hohem Niveau gewährleistet und wird auch in Zukunft hoch bleiben. Am Dienstag hat die Geschäftsführung des Universitätsklinikums Gießen und Marburg (UKGM) die Gespräche mit den Oberärzten und dem Leiter der Marburger Kinderklinik, Prof. Dr. Maier aufgenommen. Die Oberärzte betonten nochmals, dass sie sich gegen die „Instrumentalisierung des Schreibens durch die Presse ausdrücklich verwehren“. Diese Veröffentlichung gegen den Willen der Ärzte sei ein „bedauerlicher Versuch gewesen, den falschen Eindruck zu erwecken, dass die hohe medizinische Qualität und die medizinische Versorgung der Patienten nicht zu jedem Zeitpunkt gewährleistet“ sei, betonten auch der Klinikdirektor Prof. Dr. Maier und der Ärztliche Direktor, Prof. Dr. Moosdorf und stellten klar: „Die Sicherheit unserer Patienten und eine hohe Versorgungsqualität ist zu jedem Zeitpunkt gewährleistet.“ Die Oberärzte wollten in einem internen Schreiben an die Geschäftsführung auf organisatorischen Handlungsbedarf aufmerksam machen. „Wir betonten in unserem Brief jedoch ausdrücklich den aktuell hohen Standard bezüglich Patientenversorgung und Patientensicherheit“, so die Verfasser. Zu Beginn des Gespräches stellte Prof. Dr. Siegfried Waldegger, der leitende Oberarzt und Mitverfasser des Briefes an die Geschäftsführung fest: „Eine Veröffentlichung dieses Schreibens ist von uns weder geplant noch befürwortet worden. Ziel des Schreibens war, auf mögliche Engpässe in der Zukunft in der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin hinzuweisen, um eine Basis für ein gemeinsames, internes Planungsgespräch zu liefern.“ Dieses Ziel, einige organisatorische Engpässe zu analysieren und zu beheben wurde in dem gemeinsamen konstruktiven Gespräch zwischen den Ärzten und der Geschäftsführung verfolgt, weitere Gespräche sowie Maßnahmen folgen. Einigkeit herrschte auch in der Ansicht, dass die Patientensicherheit zu keinem Zeitpunkt gefährdet war und ist. Prof. Maier dazu: „Mit der Schlagzeile `Kinder in Gefahr` und dem entsprechenden Artikel wurde dem Leser suggeriert, dass in der Kinderklinik Marburg die Sicherheit der Patienten gefährdet sei und dass gegen rechtliche Vorschriften verstoßen werde. Dies ist eine Unterstellung, die ich als Direktor der Marburger Kinderklinik ganz entschieden zurückweise. Die medizinische Versorgung der Patienten in der Marburger Kinderklinik erfolgt auf höchstem Niveau. Das bestätigen regelmäßig stattfindende externe Qualitätskontrollen.“ Der Vorsitzende der Geschäftsführung, Joseph Rohrer, führte aus, dass die Oberärzte auf Schwierigkeiten aufmerksam gemacht haben, die entstehen könnten, wenn die organisatorischen Themen nicht angepackt würden. „Diese Hinweise nehmen wir sehr ernst. Wir haben heute miteinander verabredet, in enger Abstimmung mit den Ärzten zu bleiben und dort, wo es notwendig wird, zu handeln und organisatorische Fragen zu lösen. Unsere Patienten können sich auf uns und die Arbeit unserer Mitarbeiter verlassen“, so Rohrer Der Klinikdirektor Prof. Dr. Maier und der Ärztliche Direktor, Prof. Dr. Moosdorf stellten klar, dass zu keinem Zeitpunkt gegen rechtliche Vorschriften verstoßen wurde. Die Auflagen des Gemeinsamen Bundesausschusses (GBA) hinsichtlich der Qualifikation als Perinatalzentrum Level I seien erfüllt, erst im März wurde dem Zentrum ein sehr positives mündliches Zeugnis ausgestellt. Prof. Dr. Maier betont: „Die Sicherheit unserer Patienten in der Marburger Kinderklinik war und ist zu jedem Zeitpunkt gewährleistet – hohe medizinische Behandlungsqualität ist für uns selbstverständlich.“
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