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Universitätsklinikum Gießen und Marburg GmbH
Gießen, den 15.04.2010 --- Im 1. Quartal 2011 wird in Gießen der Zentrale Klinikneubau in Betrieb genommen. Über hundert Einzelgebäude werden zentral zusammengeführt. In Marburg wird zudem der dritte Bauabschnitt Ende 2010 fertig gestellt, in dem dann die im Lahntal verbliebenen Kliniken angesiedelt werden. Mit der Umsetzung dieser Investitionen werden sich die Stellenpläne ändern, da mit kürzeren Wegen und verbesserten/veränderten Abläufen weniger Mitarbeiter die erforderlichen Arbeiten erledigen können. Bis zu 250 von insgesamt 7.200 Vollzeitarbeitsplätzen in beiden Kliniken können betroffen sein. Beim Ärztlichen Dienst sowie dem Pflege-und Funktionsdienst sind keine Mitarbeiter von Personalmaßnahmen betroffen. Nach einer gemeinsamen Besprechung am Montag in Gießen haben die Betriebsratsvorsitzenden von Gießen und Marburg, Klaus Hanschur und Bettina Böttcher, sowie der Vorsitzende des Gesamtbetriebsrates, Dr. Dirk Gehrke, mit dem Vorsitzenden der Geschäftsführung des Uniklinikums, Joseph Rohrer, vereinbart, im Zuge der Stellenanpassungen gemeinsam und konstruktiv nach Lösungen für die Mitarbeiter zu suchen. Hierzu stehen unverbrauchte Mittel aus dem Sozialfonds zur Verfügung, den die RHÖN-KLINIKUM AG bereits 2006 mit 30 Millionen Euro aufgelegt hat, um beispielsweise Mitarbeiter für neue Tätigkeiten fortzubilden sowie einen vorzeitigen Ruhestand oder Arbeiten in Teilzeit zu ermöglichen. Hier kann an die Erfahrung mit bereits existierenden Betriebsvereinbarungen angeknüpft werden . Die Betriebsratsvorsitzenden und die Geschäftsführung des Uniklinikums haben sich darauf verständigt, alles daran zu setzen, betriebsbedingte Kündigungen zu verhindern und auch künftig Personalabbau in größerem Umfang zu vermeiden. Joseph Rohrer Dr. Dirk Gehrke Klaus Hanschur Bettina Böttcher
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