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Herz- und Gefäß-Klinik GmbH Bad Neustadt / Saale
Bad Neustadt a. d. Saale, den 22. Januar 2010 --- Am Mittwoch, den 20. Januar 2010, wurde die Herzinsuffizienz-Station der Herz- und Gefäß-Klinik Bad Neustadt feierlich eröffnet. Zum Festakt waren auch die niedergelassenen Ärzte der Region eingeladen, die wichtigsten Partner in der Therapie der Herzinsuffizienz. In der modernen „Herzinsuffizienz-Station“ der HGK können künftig gleichzeitig 16 Patienten mit einer lebensgefährlichen Herzleistungsschwäche auf hohem Niveau versorgt werden. 20 Ärzte und Pfleger kümmern sich um die Kranken. Rund drei Millionen Euro hat die RHÖN-KLINIKUM AG investiert, um die Station mit aktueller Technik auszustatten und modern einzurichten. „Wir haben auch auf eine freundliche Farbgebung geachtet – weg vom kalten Weiß“, erzählt Herr André Eydt, Bereichsleiter Nordbayern in der RHÖN-KLINIKUM AG. „Die Patienten sollen sich bei uns wohlfühlen.“ Durch einen neuen Notaufnahmebereich mit Schockraum wird die Rettungskette verbessert und eine schnelle Versorgung gewährleistet. An der chronischen Herzinsuffizienz sterben jedes Jahr mehr Menschen als an Krebserkrankungen und ist eine der häufigsten Ursachen für einen vorzeitigen Tod in Europa. In den folgenden Jahrzehnten wird mit der Lebenserwartung der Menschen auch die Zahl der Krankheitsfälle steigen. Die Herz- und Gefäß-Klinik (HGK) in Bad Neustadt stellt sich dieser Herausforderung. In der neuen und mit moderner Medizintechnik ausgestatteten „Herzinsuffizienz-Station“ können die zum Teil schwerstkranken Patienten hochwertig versorgt werden. Anders als andere Herzkrankheiten ist die Herzinsuffizienz noch nicht heilbar, aber es gibt Therapien, die den Betroffenen ein besseres Leben ermöglichen. „Der Patient muss heute nicht mehr hilflos zu Hause bleiben“, betont Professor Burghard Schumacher. Er leitet im Team mit Prof. Sebastian Kerber die Klinik für Kardiologie der HGK.
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