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Zentralklinik Bad Berka GmbH
Bad Berka, 11. Januar 2010 --- Die von Patienten, Besuchern und Mitarbeitern mit großem Interesse begleitete und inzwischen schon zur Tradition gewordene Reihe der monatlich wechselnden Ausstellungen in der Eingangshalle der Zentralklinik Bad Berka findet auch im neuen Jahr 2010 ihre Fortsetzung. Den Anfang macht in diesem Jahr eine Bad Berkaer Künstlerin, die schon mehrfach in der Klinik ausgestellt hat. Seit Beginn dieser Woche beherbergt das Foyer der Zentralklinik eine Auswahl der Aquarellgemälde von Heidrun Becker-Beltz. Heidrun Becker-Beltz wurde im Oktober 1940 in Suhl geboren. Im Alter von 11 Jahren erkrankte sie schwer an spinaler Kinderlähmung. Seitdem ist sie auf einen Rollstuhl angewiesen und benötigt im alltäglichen Leben viel Hilfe. Nach dem Abitur an der Sonderschule für Körperbehinderte in Birkenwerder bei Berlin absolvierte sie an der Universität Leipzig ein eigens für sie eingerichtetes Studium der französischen Sprache und Kultur, das sie mit dem Staatsexamen als Übersetzerin für Französisch abschloss. Heidrun Becker-Beltz übersetzte während ihrer beruflichen Tätigkeit neben Texten aus Politik, Wirtschaft und Kultur auch Werke der Weltliteratur, unter anderem von Honoré de Balzac, Emile Zola, Gustave Flaubert und Mongo Beti. 1993 entdeckte Heidrun Becker-Beltz die Malerei für sich als kreative Freizeitbeschäftigung. Sie ist Autodidaktin, besuchte aber in den Jahren 1995 bis 1999 mehrere Malkurse. Sie bedauert, nur relativ kleinformatige Bilder malen zu können, da der Reichweite ihrer Arme aufgrund der Lähmungen enge Grenzen gesetzt sind. Vor allem im Winter ist ihr das Malen hilfreich bei der Bewältigung düsterer Stimmungen. Im Sommer sammelt sie Motive und sucht den engen Kontakt zur Natur, Tier- und Pflanzenwelt, um leben und malen zu können. „Das Malen enthebt mich dem beschwerlichen Alltag und ist mir zum Lebensbedürfnis geworden.“, bekennt Heidrun Becker-Beltz. Die Ausstellung kann noch bis zum 12. Februar 2010 besichtigt werden.
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