

Abbildung: Zweistufiges integriertes Versorgungskonzept
Das Versorgungsmodell folgt dabei dem patientenorientierten Flussprinzip, das in unseren Akutkliniken seit vielen Jahren erfolgreich angewendet wird und nun auf den ambulanten Bereich ausgedehnt werden soll. Der Patient steht im Mittelpunkt der Behandlung. Er soll dem medizinischen Bedarf folgend in der richtigen Behandlungsstufe versorgt werden. Entscheidend ist es, dass der Patient bei der Eingangsdiagnostik der richtigen Versorgungseinheit zugeordnet wird und im Verlauf der Behandlung von der einen an die andere Versorgungsstufe übergeben wird.
Die Ärzte sind dabei für uns die Brückenbauer zwischen den Sektoren. Sie stehen zusammen mit den Pflegekräften den Patienten und seinen Bedürfnissen am nächsten. Die Ärzte sollen an den regionalen Portal-Klinik/MVZ-Strukturen beteiligt werden und so ihre medizinische Kompetenz mit eigenverantwortlichem wirtschaftlichem Engagement verbinden können. Dabei steht außer Frage, dass die ärztliche Unabhängigkeit für uns oberstes Gebot ist, um gute Medizin zu garantieren. Um neue Wege in der solidarischen Gesundheitsversorgung zu gehen, stehen wir für einen offenen Dialog mit den niedergelassenen Ärzten und für eine offene Allianz der Leistungsträger. Vor diesem Hintergrund haben wir einen Kooperationsvertrag mit der Kassenärztlichen Bundesvereinigung abgeschlossen.
Wir setzen bei der Umsetzung des Versorgungsmodells auch auf die Dynamik der Marktkräfte. Denn zukunftsfähige Versorgungslösungen und gute Medizin leben von Innovation. Diese entsteht nur im Wettbewerb um die besten Ideen.