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Flussprinzip
Der Patient gibt den Takt an
In den Krankenhäusern der RHÖN-KLINIKUM AG bestimmt der Zustand des Patienten die Prozesse. Deshalb realisieren wir ein abgestuftes Pflege- und Unterbringungskonzept: Anders als herkömmliche Krankenhäuser verfügen unsere Kliniken über vier Hospitationsebenen. So lässt sich die Komplexität der einzelnen Leistungsstellen reduzieren und die Qualität im Detail und im Ganzen steigern. Diese Struktur begünstigt die Feinabstimmung der Leistungsbereitstellung auf den jeweiligen realen Bedarf, unnötige Vorhaltung entfällt. Diagnostische und therapeutische Leistungen, die im Umfeld zu den Hospitationsebenen vorgehalten werden, sind bei Bedarf zu jeder Zeit abrufbar.

Diese Stufigkeit führt nicht nur zu höherer Qualität der Leistung am und für den Patienten, sondern zugleich auch zu deutlich geringeren Sach- und Personalkosten. Ein national und international beachtetes Beispiel ist unser Klinikum Meiningen. Dort ist es gelungen, die Betriebskosten (ohne Investitionskosten) je Fall um 20% bis 40% niedriger zu gestalten als im Bundesdurchschnitt. Das resultiert daraus, dass 70% bis 80% der Abläufe, Organisationsstrukturen und Verhaltensweisen nach dem oben beschriebenen Muster optimiert sind.

Ausgelöst und angetrieben werden solche Veränderungen durch Investitionen. Dies beginnt bei den Gebäuden, die so konzipiert sind, dass sie das Flussprinzip auf kurzen Wegen geradezu erzwingen und die laufende Einhaltung der neuen Struktur und Arbeitsweise sichern. Die Investitionen im Gerätebereich sind so gesteuert, dass die jeweilige Ausstattung mit Gerät den Kompetenzrahmen einer Leistungsstelle vorgibt. Der Nutzen des Patienten liegt bei erhöhter Anforderung darin, dass er dorthin verlegt wird, wo er die für ihn optimale Leistung erhält.

Mit dem Konzept der konsequenten Patientenorientierung entsteht eine Qualitätskette höherer Arbeitsteiligkeit. Entlang dieser Kette wird der Patient durch den persönlichen Betreuungsarzt als Bezugsperson vom Tag der Aufnahme bis zur Entlassung begleitet. Dies ist in der Tagesklinik der DKD beispielhaft realisiert.


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