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Flussprinzip
Der Patient gibt den Takt an: das Flussprinzip
In unseren Kliniken ist Patientenorientierung mehr als ein Leitmotiv. Sie ist das Rückgrat, die grundsätzliche Organisationsform aller zum Verbund gehörenden Krankenhäuser. Dieses Konzept stellt die herkömmlichen Vorstellungen vom Krankenhaus einigermaßen auf den Kopf. Der Patient rückt in den Mittelpunkt des Geschehens. Er gibt den Takt an, er bestimmt die Abläufe und gerade deswegen wird der Apparat Krankenhaus vereinfacht. Die Komplexität der einzelnen Station verringert sich. Eine höhere und andere Arbeitsteilung bewirkt, dass die Ressourcen sinnvoller genutzt und engmaschige Qualitätskontrollen zu integralen Bestandteilen der Behandlung werden.

Um die Prozesse in unseren Krankenhäusern am jeweiligen Zustand des Patienten zu orientieren, haben wir ein Vier-Stufen-System eingeführt. Es berücksichtigt, dass der Patient im Laufe der Genesung unterschiedlich intensiv zu betreuen ist. Deswegen wird er in Stationen mit angepasster technischer und personeller Ausstattung untergebracht. Von der Intensivpflege auf höchstem Niveau (Intensive Care) über die Intensivpflege mittleren Grades (Intermediate Care ohne Beatmungspflicht) und die Normalstation (Normal Care) bis hin zur geringen Pflege (Low Care) vor der Entlassung durchläuft der Patient einen Betreuungsprozess, der seinem Genesungsfortschritt angepasst ist. Dabei behalten er und seine Angehörigen immer den Überblick über den Prozess: Bei jeder Verlegung werden sie eingehend über die Gründe informiert. Die Übergabepunkte von einer Stufe zur anderen werden automatisch zu Qualitätskontrollpunkten, die unseren Patienten eine noch bessere Versorgung ermöglichen.


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