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Die Klinik verfügt mit den beiden Fachbereichen Akutbehandlung und Rehabilitation über insgesamt 340 stationäre Behandlungsplätze. Der Akutbereich verfügt über 218 Betten für die stationäre Behandlung und über eine eigene Intermediate Care Station für psychisch und/oder körperlich instabile Patienten bzw. zu diagnostischen Zwecken. Im Rehabilitationsbereich stehen 122 Behandlungsplätze zur Verfügung. Die Behandlung des einzelnen Patienten ist in den Rahmen seiner Station, verstanden als stationäre Gemeinschaft, eingebettet. Sie bildet den Hintergrund, vor dem der Patient sich seine Selbstklärung erarbeitet und neue Schritte im Umgang mit sich selbst und den anderen Menschen erproben kann. 

  Die Therapie wird schwerpunktmäßig als Gruppentherapie durchgeführt. Einzelgespräche haben vorwiegend realitätsbezogenen, stützenden, motivierenden und damit therapiefördernden Charakter. Bei bestimmten Krankheitsbildern und in schwierigen Verlaufsphasen der Therapie wird zusätzlich Einzeltherapie angesetzt. Mit der zunehmenden Öffnung auch für verhaltenstherapeutische Behandlungstechniken wurde das Repertoire um symptombezogene Gruppentherapieangebote erweitert. Dazu gehören in der Abteilung Rehabilitation folgende Gruppen: die Tinnitusbewältigungsgruppe, die Schmerzbewältigungsgruppe, die berufsbezogene Gruppentherapie, das Gruppentraining sozialer Kompetenz, die Angstbewältigungs – und Essstörungsbewältigungsgruppe. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der  Behandlung von Konflikten und Problemen der Lebensmitte. Pro  Woche wird ein Motivationsvortrag angeboten zu folgenden Themen: Paarpsychologie, Sozialmedizin, Psychopharmaka, Erziehungsfragen, Angst,
Stress und Burn-Out, psychotherapeutische Aspekte der 2. Lebenshälfte, zur Psychologie des Alterns, Selbstwertgefühl und Kränkung usw. Einmal im Jahr wird ein "besonderer Gast" eingeladen und es werden Fachtagungen durchgeführt. Diese Veranstaltungen sind auch den Patienten zugänglich.

Die internistische Diagnostik ist mit modernen Medizingeräten, die bei Bedarf durch die anderen Konzernkliniken in direkter Nachbarschaft ergänzt werden können, ausgestattet. Zielsetzung ist die Förderung der Gesundheit für eine Überleitung zur ambulanten Behandlung. Im Sinne der Qualitätskontrolle überprüfen wir kontinuierlich unsere therapeutische
Tätigkeit und haben gemeinsam mit der Psychosomatischen Klinik der Johannes-Gutenberg-Universität, Mainz, Prof. Dr. med. M.E. Beutel verschiedene Forschungsprojekte aufgelegt, um aus unseren therapeutischen Bemühungen auch hinsichtlich übergeordneter Fragestellungen zur Wirksamkeit von Psychotherapie zu lernen und Erkenntnisse aus unserem modernen therapeutischen Angebot auch der Fachöffentlichkeit zugänglich zu machen.


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