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Die Psychosomatische Klinik Bad Neustadt, 1975 eröffnet und 1994/95 nach neuesten Gesichtspunkten renoviert, ist eine Fachklinik für psychische und psychosomatische Erkrankungen. Eine unserer wesentlichen Aufgaben ist es, krankheitsgeschwächte biologische Funktionen wieder herzustellen und zu stärken. Darüber hinaus verfolgen wir das Ziel, unseren Patienten die Erwerbsfähigkeit zu erhalten oder wieder zu geben. Um das erreichen, unterstützen wir die Patienten bei der Verbesserung Ihrer psychosozialen Kompetenzen und kreativen Fähigkeiten. Vorbeugend versuchen wir, die Ressourcen der Patienten zu aktivieren und wieder ein gesundes körperlich-seelisches Gleichgewicht herzustellen. |
Im Akutbereich werden psychosomatische und psychische Krankheitsbilder behandelt, deren Schweregrad dringend einer stationären Behandlung bedarf. Ziel ist es, in einem strukturierten psychotherapeutischen Prozess die Gesundheit der Patienten so weit zu fördern, dass sie ambulant weiterversorgt werden können. Die Behandlungsdauer richtet sich nach den Erfordernissen des jeweiligen Krankheitsbildes. Die durchschnittliche Verweildauer beträgt 35 Tage. Im Akutbereich werden jährlich rund 2.000 Patienten behandelt.
Chronische Prozesse machen häufig eine stationäre Rehabilitationsbehandlung notwendig, um die Auswirkungen der Chronifizierung auf die berufliche Leistungsfähigkeit und die freie Gestaltung der Lebensabläufe in Grenzen zu halten. Die Abteilung für Rehabilitation behandelt rund 1.500 Patienten jährlich mit einer durchschnittlichen Verweildauer von etwa 39 Tagen. Dass die Psychosomatik nicht nur von individueller, sondern auch von volkswirtschaftlicher Bedeutung ist, lässt sich schon daran bemessen, dass die Anträge auf Frühberentung in dieser Disziplin 34 Prozent der Fälle ausmachen.