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Park-Krankenhaus Leipzig
Leipzig, den 17. Mai 2010 --- Das Leipziger Darmzentrum am Park-Krankenhaus trägt ab sofort das Gütesiegel „Darmkrebszentrum mit Empfehlung der Deutschen Krebsgesellschaft e.V.“. Das von OnkoZert ausgestellte Zertifikat bescheinigt eine ganzheitliche und in allen Phasen der Erkrankung optimale, patientenorientierte Betreuung und Behandlung. OnkoZert ist ein unabhängiges Institut, das im Auftrag der Deutschen Krebsgesellschaft die Erfüllung der fachlichen Anforderungen u. a. an Darmkrebszentren prüft. Eine Kommission entscheidet dann über die Zertifikatserteilung. Die Behandlung im Leipziger Darmzentrum am Park-Krankenhaus erfolgt durch ein interdisziplinäres Team aus Spezialisten des Krankenhauses und von Arztpraxen – Chirurgen, Gastroenterologen, Onkologen und Strahlentherapeuten auf Basis aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse. Die entscheidende Verbesserung für die Betroffenen ist das abgestimmte Konzept der Spezialisten in einem Netz verschiedenster Gesundheitsdienstleister. Ein wesentliches Anliegen der Darmkrebszentren ist die Intensivierung der präventiven Maßnahmen. Ebenso werden die Betroffenen und deren Angehörige in dieser schwierigen Lebenssituation durch sozialrechtliche, mentale oder auch ernährungsmedizinische Beratungsangebote, besonders in der Phase nach der Akutbehandlung (Operation, Chemo- und Strahlentherapie), unterstützt. Eine weitere Säule im Behandlungskonzept ist die strukturierte Nachsorge zur Sicherung eines langfristigen Behandlungserfolges. „Dieses Zertifikat sehen wir als Auszeichnung und Empfehlung unseres Behandlungskonzeptes, welches darauf zielt, die Lebensqualität der Betroffenen und deren Familien zu verbessern.“ so Prof. Steffen Leinung, Chefarzt der Klinik für Allgemeine Chirurgie und Viszeralchirurgie und Zentrumskoordinator des Leipziger Darmzentrums am Park-Krankenhaus. Darmkrebs ist die einzige Krebserkrankung, die sich durch Vorsorge zu fast 100 Prozent verhindern lässt. Spätestens ab dem 55. Lebensjahr ist deshalb die Spiegelung des Darmes als Vorsorgemaßnahme zu empfehlen. Entsprechende Überweisungen an hierfür spezialisierte Fachärzte stellen die Hausärzte aus. Die Kosten werden von den gesetzlichen Krankenkassen vollständig übernommen. Auch wenn man sich gesund fühlt und keine Beschwerden verspürt, sollte man die Vorsorgemaßnahmen in Anspruch nehmen. Das tückische an Darmkrebs ist, dass weder die Vorstufen noch der Tumor selbst Krankheitszeichen (Schmerzen oder ähnliches) verursachen. Wurden bei der Darmspiegelung keinerlei krankhafte Veränderungen der Darmschleimhaut festgestellt, haben Patienten eine große Gewissheit, für die nächsten 10 Jahre vor Darmkrebs geschützt zu sein. Sollte sich bereits eine Darmkrebserkrankung entwickelt haben, sind für den Behandlungserfolg die Früherkennung, richtige Diagnosestellung und eine Therapie auf aktueller wissenschaftlicher Grundlage entscheidend. Wird die Erkrankung rechtzeitig erkannt und die Behandlung im ersten Stadium eingeleitet, beträgt die Wahrscheinlichkeit der Heilung über 90 Prozent. Interessierte können sich unter 0341 864-2260 an das Leipziger Darmzentrum am Park-Krankenhaus wenden. Weitere Informationen unter www.parkkrankenhaus-leipzig.de
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