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Park-Krankenhaus Leipzig

Patienteninformationsveranstaltung des Gefäßzentrums zum Bauchaortenaneurysma

Leipzig, 5. Mai 2010 --- Im Rahmen des 1. Nationalen Bauchaortenaneurysma-Screeningtages findet am 08. Mai 2010 von 10:00  bis 14:00 Uhr im Hörsaal des Park-Krankenhauses Leipzig eine Patienteninformationsveranstaltung zur modernen Diagnostik und Therapiemöglichkeiten bei Aortenaneurysmen statt.

In zwei Vorträgen wird zunächst Herr Dr. med. Spiridon Botsios, Leiter der Abteilung Gefäßchirurgie, über die Diagnostik und patientenorientierte Behandlungsmöglichkeiten beim Bauchaortenaneurysma informieren. Moderiert wird die Veranstaltung von Herrn Prof. Dr. med. Dierk Scheinert, Leiter des Zentrums für Gefäßmedizin am Park-Krankenhaus Leipzig

Anschließend wird Herr Dr. med. Sven Bräunlich, Oberarzt der Abteilung Angiologie, zu modernen interventionellen Therapiekonzepten bei der Aneurysmabehandlung referieren. Im Rahmen einer abschließenden Podiumsdiskussion stehen die Referenten zur Beantwortung spezieller Fragen zur Verfügung.

Im Anschluss an die Informationsveranstaltung bietet sich die Möglichkeit zu einem Ultraschallscreening, bei dem der Durchmesser der eigenen Bauchschlagader bestimmt werden kann. Hierdurch lassen sich Bauchaortenaneurysmen zuverlässig ausschließen. Interessierten Teilnehmern wird darüber hinaus die Möglichkeit gegeben, den Gefäß-Hybrid-Eingriffsraum zu besichtigen, in dem die modernen Gefäßeingriffe zur Behandlung von Bauchaortenaneurysmen überwiegend ausgeführt werden.

Etwa eine halbe Millionen Menschen in Deutschland sind ab dem 65. Lebensjahr von einer Erweiterung der Hauptschlagader im Bauch (Aorta) auf mehr als drei Zentimeter betroffen. Eine solche Erweiterung muss regelmäßig beobachtet werden, denn sobald diese einen Durchmesser von fünf Zentimetern und mehr erreicht, droht die Aorta zu reißen. Kommt es zum Riss, besteht akute Lebensgefahr. 90 Prozent der Patienten können nicht mehr gerettet werden. Ein Risiko hierfür liegt gegenwärtig in Deutschland bei ca. 50.000 Menschen vor.

Soweit muss es jedoch gar nicht erst kommen, denn eine Aorten-Erweiterung kann durch eine einfache Ultraschalluntersuchung bereits im Vorfeld entdeckt und das Risiko eines Einreißens der Aorta hierdurch nachweislich gesenkt werden.

 

 


Park-Krankenhaus Leipzig
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