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Wir über uns

Radiologie

Die Radiologische Abteilung im Klinikum Pirna bietet das gesamte Spektrum der radiologischen Diagnostikmethoden einschließlich nichtinvasiver Diagnostik mittels Magnetresonanztomografie (MRT) und Spiral-Computertomografie (CT) an. Außerdem können Angiographien (Gefäßdarstellungen) durchgeführt werden.

Der neue Magnetresonanztomograf zeichnet sich durch eine Feldstärke von 1,5 Tesla aus und wird entsprechend des fachlichen Leistungsspektrums des Chirurgischen Kompetenzzentrums sowie den Kliniken für Innere Medizin, Gynäkologie, HalsNasen-Ohrenheilkunde, Pädiatrie und Urologie umfassend zur Diagnostik genutzt. Das vor Ort befindliche Team um den radiologischen Chefarzt Dr. Lothar Berndt steht zur kollegialen Beratung und zum ständigen Informationsaustausch in engem Kontakt mit den Ärzteteams der Fachabteilungen.

Der MRT ist beispielsweise für Untersuchungen der Wirbelsäule (Wirbelkörper, Bandscheiben), der Gelenke und des übrigen Knochenapparates sowie des Bauchraumes bei unterschiedlichen Fragestellungen im Einsatz. Im Unterschied zur konventionellen Röntgendiagnostik lassen sich z. B. Veränderungen an Bändern, Sehnen und Knorpeln darstellen, ebenso wie Veränderungen in der Leber, Bauchspeicheldrüse und den Nieren. Nutzbar ist das Gerät auch für die Früherkennung von Schlaganfällen, tumorösen und entzündlichen Erkrankungen des Gehirns, für die Diagnostik der Halsgefäße, der Arterien in den Extremitäten oder von Engstellen in den Nierenarterien. Darüber hinaus können bestimmte Erkrankungen des Herzmuskels und des Herzbeutels schneller und besser erkannt werden.

Das 64-Zeilen-Spiral-CT bietet neue Möglichkeiten in der Diagnostik. Die Untersuchungszeiten werden extrem verkürzt. Es besteht außerdem eine verbesserte Detailerkennbarkeit, die auch die Untersuchung der Herzkranzgefäße ermöglicht. Die neuen Nachbearbeitungsmöglichkeiten der Bilder führen zu einer präziseren und zuverlässigeren Diagnostik der Erkrankungen von Gehirn, Bauch, Lunge, Herz, Wirbelsäule und Gefäßen. Gleichzeitig sind invasive Maß nahmen möglich, wie Punktion von pathologischen Prozessen im Körper, Sympathikolysen sowie perkutante Schmerztherapie an der Wirbelsäule.

Die Durchleuchtungseinheit gestattet alle Untersuchungen am Magen-Darm-Trakt, ERCP, Urogenital System, Gefäßen und Tränenwegen einschließlich aller invasiver Methoden wie Gefäßerweiterungen, Drainage von Abszessen und vieles mehr.

Das konventionelle Röntgen erfolgt ausschließlich über Speicherfolientechnik, so dass alle Bilder digital
angefertigt und elektronisch abgespeichert werden. Dazu steht ein separater digitaler Speicher (PACS) zur Verfügung. Die digitale Archivierung führt zu einer schnelleren Verfügbarkeit der Bilder für alle mitbehandelnden Ärzte. Das Heraussuchen von Filmtüten, Einsortieren der Filme sowie zusätzliche Archivräume entfallen damit.

Die modernen Ultraschallgeräte gestatten die Diagnostik der Bauchorgane, Brustdrüsen, Schilddrüse, Weichteile, Muskeln, Gelenke, Hirndiagnostik bei Säuglingen sowie umfassende Gefäßdiagnostik, ultraschallgestützte Punktionen und Drainagen von pathologischen Prozessen.