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Klinik für Allgemein- Viszeral- und Kinderchirurgie

Herzlich willkommen in der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Kinderchirurgie des Klinikums Pforzheim


In unserer Klinik werden Patienten mit Erkrankungen des gesamten Spektrums der Allgemein- und Viszeralchirurgie behandelt. Besonderen Wert legen wir hierbei auf eine enge Zusammenarbeit mit den anderen Fachabteilungen unseres Hauses sowie mit den niedergelassenen Kollegen. Nur somit kann ein optimales Behandlungsergebnis für unsere Patienten garantiert werden.

Ein besonderer Schwerpunkt der Klinik liegt hierbei auf der onkologischen Chirurgie (Tumorchirurgie). Es handelt sich hierbei um Eingriffe an der Speiseröhre, am Magen, an der Leber, an der Bauchspeicheldrüse (Pankreas), an der Nebenniere, der Milz, am Dünn- und Dickdarm, am Mastdarm sowie an der Lunge.

Weitere zentrale Tätigkeitsbereiche betreffen die Chirurgie der Schilddrüse und Nebenschilddrüse sowie das gesamte Spektrum der differenzierten Hernienchirurgie.

Als Zentrum für minimal-invasive Chirurgie setzen wir dabei in allen Bereichen bevorzugt besonders schonende minimal-invasive Operationsmethoden (Laparoskopische Chirurgie, „Schlüssellochchirurgie“) ein.

In der Kinderchirurgie erfolgt die operative Behandlung von Neugeborenen und Säuglingen sowie Eingriffe bei Kindern bis zu 16 Jahren.

Für weitere Fragen und Informationen steht Ihnen unser gesamtes Team jederzeit gerne zur Verfügung.

Prof. Dr. med. Michael Stumpf

 

Zertifizierung koloproktologisches Zentrum

 

Die Klinik für Allgemein- Viszeral- und Kinderchirurgie am Klinikum Pforzheim  hat die Zertifizierung zum Kompetenzzentrum für chirurgische Koloproktologie erfolgreich abgeschlossen. Überprüft wurde hierbei die Qualität der Versorgung bei Erkrankungen des Dick- und Enddarmes, insbesondere auch die Behandlung beim Darmkrebs.
Die Zertifizierung erfolgt durch die Deutsche Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie (DGAV) und soll dazu beitragen, die Behandlungsqualität in den Kliniken zu verbessern und gleichzeitig transparenter zu machen. Von den zuständigen Arbeitsgemeinschaften der oben genannten wissenschaftlichen Fachgesellschaft wurden nach wissenschaftlichen Vorgaben und klinischer Erfahrung Qualitätsstandards entwickelt, welche zur Erlangung der Zertifizierung in einer Prüfung durch unabhängige Fachgutachter nachgewiesen werden müssen. Aktuell gibt es in Deutschland 70 zertifizierte koloproktologische Zentren der DGAV.  

Durch die Zertifizierung wird der Qualitätsstandard bei der Behandlung koloproktologischer Erkrankungen am Klinikum Pforzheim transparent und nachprüfbar gemacht. In der Chirurgie des Klinikums Pforzheim werden unter der Leitung des neuen Chefarztes Prof. Dr. Michael Stumpf, die überwiegende Zahl der Darmoperationen in minimal-invasiver Technik, d.h. ohne großen Bauchschnitt durchgeführt. Auch bösartige Tumoren lassen sich heute bei entsprechender Erfahrung des Operateurs in der Regel mit dieser Technik behandeln. Die Vorteile für den Patienten in Bezug auf weniger Schmerzen nach dem Eingriff und rascherem Rückkehr in den normalen Lebensalltag, bei genauso effizienter Tumorbehandlung sind eindrücklich und in großen wissenschaftlichen Studien bewiesen.

Darüber hinaus sind am Klinikum Pforzheim auch alle Voraussetzungen gegeben evtl. auftretende Tochtergeschwülste (Metastasen) in der Leber oder der Lunge durch Chemotherapie, Bestrahlung oder einen operativen Eingriff nach den aktuellsten medizinischen Erkenntnissen zu behandeln. So besteht z.B. die Möglichkeit Absiedlungen auf der Leber, bei größeren Befunden durch eine operative Teilentfernung des Organs unter Zuhilfenahme modernster Techniken besonders schonend zu entfernen. Bei kleineren Herden oder Patienten mit hohem Operationsrisiko kann auch eine von außen, mittels CT oder Ultraschall gesteuerte Hochfrequenz-Ablation (Zerstörung durch gezielte Wärmeeinwirkung) erfolgen, ohne dass ein Bauchschnitt notwendig wird.

Besonderen Wert wird im Klinikum Pforzheim auf die fachübergreifende Behandlung der Krebspatienten gelegt. Alle Patienten mit Tumorerkrankungen werden in einer interdisziplinären Tumorkonferenz mit den entsprechenden Spezialisten besprochen und die therapeutischen Maßnahmen nach den aktuellsten Erkenntnissen der medizinischen Forschung festgelegt. So können alle notwendigen Behandlungen  durch die Zusammenarbeit aller Fachabteilungen am Haus durchgeführt werden.


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