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Patienten und Angehörige

Sehr geehrte Patientinnen und Patienten,
liebe Besucher,
wir möchten Sie ganz herzlich in der Zentralen Notaufnahme des Klinikums Pforzheim begrüßen.

Als eines der ersten Akutkrankenhäuser haben wir bereits vor über zehn Jahren die Aufnahmebereiche der verschiedenen Fachdisziplinen zu einer Zentralen Notaufnahme zusammengeführt.

Die Zentrale Notaufnahme des  Klinikum Pforzheim ist zusammen mit der Notfallpraxis der niedergelassenen Ärzte die Anlaufstelle für alle Notfallpatienten, die unser Klinikum aufsuchen.

In der Zentralen Notaufnahme werden jährlich 25.000 Notfallbehandlungen durchgeführt.

Die Zentrale Notaufnahme versorgt alle Notfallpatienten und ist 52 Wochen im Jahr, 7 Tage die Woche und 24 Stunden pro Tag voll einsatz- und leistungsfähig.

Die hochwertige Erstversorgung wird sichergestellt durch eine direkte ärztliche Vorortpräsenz der wichtigsten Fachbereiche. Unterstützt wird das ärztliche Personal von 21 Pflegekräften und Arzthelferinnen, die sowohl die operativen Fächer als auch den konservativen Bereich betreuen. Krankenschwestern / Krankenpfleger und Arzthelferinnen arbeiten hier gleichverantwortlich Hand in Hand.

Auch für Unfälle bei unserer kleinen Patienten steht die Zentrale Notaufnahme in Zusammenarbeit mit der Kindernotfallaufnahme jederzeit zur Verfügung.

Welche Notfälle können wir versorgen?

  • Internistische Notfälle
  • Chirurgische Notfälle (Allgemein-, Visceral-, Gefäß- und Unfallchirurgisch)
  • Neurologische Notfälle
  • Urologische Notfälle
  • Chirurgische Notfälle bei Kindern (Säuglinge und internistische Kindernotfälle in der Kindernotaufnahme der Kinderklinik)
  • Notfälle bei Patienten mit augenärztlichen Problemen
  • Gynäkologische Notfälle
  • Patienten mit augenärztlichen Problemen sowie Patientinnen mit gynäkologischen Problemen begeben sich nach der administrativen Aufnahme direkt zu den betreffenden Fachabteilungen.

Für die Akutversorgung Schwerverletzter steht ein nach neuen Erkenntnissen eingerichteter “Schockraum” bereit. Hier geht die Versorgung nahtlos vom Rettungsdienst auf das Krankenhaus über. Moderne Kommunikationssysteme und die enge Zusammenarbeit mit den Rettungsdiensten machen es möglich, dass Patienten schon vor Eintreffen in der Zentralen Notaufnahme angekündigt und Maßnahmen für die Primärversorgung eingeleitet werden können.

Für die Versorgung aller Notfälle stehen im Klinikum Pforzheim modernste Diagnostikmittel zur Verfügung

Unterstützung für eine optimale Erstversorgung leistet die Klinik der Anästhesie sowie das Institut für Radiologie und das Institut für Transfusions- und Laboratoriumsmedizin.

Wie kommen Sie zu uns?

  • Selbsteinweisung (Sie kommen selbständig ins Klinikum Pforzheim)
  • Einweisung durch den Haus- oder Facharzt
  • Einweisung durch die Notfallpraxis am Klinikum Pforzheim
  • Rettungswagen
  • Einweisung durch den Notarzt

Was sollten Sie mitbringen?

  • Einweisung
  • Versicherungskarte
  • Ihre Medikamentenliste
  • vorhandene Arztbriefe
  • vorhandene Röntgenbilder
  • Personalausweis

Wenn Sie ohne Einweisung eines Haus- und Facharztes in die Zentrale Notaufnahme kommen, ist bei der Anmeldung die gesetzlich vorgeschriebene Notfallgebühr von 10 EUR zu bezahlen.

Anfahrt mit Privatfahrzeug, aber wo?

Wenn ein Patient mit einem Privatfahrzeug in die Zentrale Notaufnahme gebracht wird, besteht die Möglichkeit, kurz anzuhalten und den Patienten in den Wartebereich zu bringen. Danach muss das Fahrzeug unverzüglich wieder weggefahren werden, um die Zufahrt für Rettungsfahrzeuge zu gewährleisten.


Was geschieht in einer Zentralen Notaufnahme?

Gut organisierte Abläufe sind die Voraussetzung um durchschnittlich etwa 70 Notfallpatienten täglich in der Zentralen Notaufnahme behandeln zu können. Die Abläufe in unserer Zentralen Notaufnahme orientieren sich deshalb an zwei grundlegenden Prinzipien:

  • Erfassung von Personalien
  • Behandlungsreihenfolge nach der Schwere der Erkrankung

Jeder Patient, jede Patientin wird zunächst von einer Pflegekraft in Empfang genommen. Bereits bei diesem Erstkontakt ist eine genaue Schilderung Ihrer Symptome wichtig und ermöglicht uns direkt bei der Aufnahme eine Zuordnung zum jeweiligen Fachbereich zu treffen. Während dieser Ersteinschätzung wird die Behandlungsdringlichkeit festgelegt.
Zeitgleich erfolgt die Abfrage Ihrer Personalien. Dies erfolgt zum einen aus verwaltungstechnischen Gründen und vor allem auch für Ihre eigene Sicherheit. Warum? Für die in vielen Fällen notwendigen Untersuchungen, wie Labor oder Röntgen, müssen die Untersuchungsaufträge und -ergebnisse mit absoluter Sicherheit dem richtigen Patienten zugeordnet werden können. Ferner ermöglicht uns die korrekte Identifikation Ihrer Person den Zugriff auf wichtige Informationen hinsichtlich vorausgegangener Behandlungen in unserem Klinikum. Um diese Sicherheit gewährleisten zu können, hat sich das Klinikum Pforzheim entschieden, ein Identifikationsarmband für stationäre Patienten einzusetzen.

Die Vorstellung beim Arzt ist der nächste Schritt. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass die Reihenfolge der Vorstellung nicht nur nach dem Zeitpunkt des Eintreffens, sondern auch nach der Schwere der Erkrankung erfolgen muss.
Sobald Sie sich in einem Behandlungsraum aufhalten, bitten wir Sie, da wir die Intimsphäre und den Datenschutz all unserer Patienten achten, diesen nur auf Aufforderung des Pflegepersonals zu verlassen.
Mobilfunkgeräte müssen ab sofort ausgeschaltet sein; dies ist für die einwandfreie Funktion unserer hoch sensiblen Geräte unabdingbar!
In einigen Behandlungsräumen werden mehrere Patienten gleichzeitig behandelt. Aus diesem Grund ist es leider nicht möglich die Begleitung von Angehörigen jederzeit zu gewährleisten.
Die Dauer Ihrer Behandlung hängt von den bereits erwähnten unterschiedlichen Faktoren ab. Daher bitten wir um Ihr Verständnis, Ihnen die Aufenthaltsdauer in der Zentralen Notaufnahme nicht immer genau vorhersagen zu können.

Nach Vorliegen der wichtigsten Untersuchungsergebnisse entscheiden die behandelnden Ärzte über eine stationäre Aufnahme. Die stationäre Weiterbehandlug erfolgt in den jeweils zuständigen Fachkliniken.

Ist eine Entlassung nach erfolgter Ersttherapie möglich, erhalten Sie für Ihre ambulante Weiterbehandlung bei Haus- oder Facharzt eine schriftliche Therapieempfehlung.

Für weitere Fragen stehen wir Ihnen jederzeit zur Verfügung.

 

 

 

 

 

 

 


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