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Innovationen


 Die Stroke Angel Initiative

... nur Engel fliegen schneller

Zusammen mit ihren Partnern - dem Kreisverband des Bayerischen Roten Kreuzes Rhön-Grabfeld, dem Forschungszentrum für Informatik Karlsruhe und der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe -  hat die Neurologische Klinik die "Stroke Angel Initiative" entwickelt und etabliert.

Mit Hilfe der innovativen Informations- und Kommunikationstechnologien konnte die Schlaganfallversorgung in der Region deutlich verbessert werden. Mittlerweile sind Rettungswagen in den Landkreisen Rhön-Grabfeld,  Bad Kissingen und Haßberge sowie ein Rettungshubschrauber mit der neuen Technik ausgestattet.

 

 

Verbesserte Schnittstelle zwischen Rettungswagen und Krankenhaus

Mit dem Einsatz mobiler Computingsysteme kann der Schlüsselprozess des Notfallmanagements deutlich schneller ablaufen:

  1. Systematische Untersuchung des Patienten auf Schlaganfallsymptome bereits im Rettungswagen
  2. Elektronische Datenverarbeitung über Future.Pad im Rettungswagen
  3. Übertragung der Informationen per GPRS an das Krankenhaus
  4. Einbindung der Informationen in das Krankenhausinformationssystem
  5. Frühzeitige Vorbereitung des Krankenhauses auf den Patienten
  6. Bei Eintreffen des Patienten sofortiger Beginn von Diagnostik und Therapie

Was konnte erreicht werden?

  • Hohe Akzeptanz des Rettungsdienstes
  • Verkürzung der Zeit "Tür bis CT" um 23 min (2005 - 2007)
  • Erhöhung der Lyserate von 6,1 % (2005) auf 10,4 % (2008)
  • Zunahme der Fallzahlen von ca. 650 (2005) auf ca. 790 (2008)

Lesen Sie mehr zur Stroke Angel Initiative unter http://www.strokeangel.de/
oder in den Stroke Angel Newslettern:
Stroke Angel Newsletter 3/2009

 

 

 Mobilität und Multiple Sklerose  

MS-bedingte Beeinträchtigungen der Gehfähigkeit stehen im engen Zusammenhang mit Lebensqualität und Arbeitsunfähigkeit.
Eine objektivierbare alltagsnahe Beurteilung der Mobilität ist mittels üblicher Bewertungsmethoden (z.B. EDSS) nicht möglich.
 
Mit der mobilen dreidimensionalen Bewegungsaufzeichnung (ACTIBELT-System®) lassen sich Einschränkungen der alltagsnahen Mobilität bei MS-Patienten erfassen.

Zusammen mit Ihren Partnern
– dem Sylvia Lawry Centre for Multiple Sclerosis Research, dem Forschungszentrum für Informatik, Karlsruhe (FZI), dem Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung (IZT) und der Merck Serono GMBH –
hat die Arbeitgruppe Multiple Sklerose an der Neurologischen Klinik zur Erfassung alltagsnaher Mobilitätssteinschränkungen das mobile ACTIBELT®-Aktivitätsanalyse-System zur praktischen Anwendung weiterentwickelt.

 


  BewegungsanalyseActiBelt

Objektivierbare Messung der Mobilitätseinschränkung?
Die vorliegenden Ergebnisse lassen die Schlussfolgerung zu, dass eine quantitative und somit vergleichbare Aussage zur alltagsnahen Mobilität bei Patienten mit MS möglich ist.

Weiterführende Untersuchungen in der Neurologischen Klinik sollen Rückschlüsse auf den individuellen Krankheitsverlauf ermöglichen.


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