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Geschichte der Neurologischen Klinik Bad Neustadt


1991

  • Die Neurologische Klinik Bad Neustadt/Saale wird im Jahr 1991 als ein integriertes neurologisches Modellprojekt errichtet. Sie ist damit das erste Neurologische Fachkrankenhaus in Nordbayern. Patienten in den Behandlungsphasen B, C, D, F können unter einem Dach versorgt werden. Die Abteilung für Schwerst-Schädel-Hirn-Verletzte und Intensivmedizin betreut Patienten aus dem gesamten Bundesgebiet. Rehabilitationsleistungen werden vorwiegend aus dem nordbayerischen Raum und dessen Anrainern aus Thüringen und Hessen in Anspruch genommen.


1998

  • Ende 1998 wird die Abteilung für Akutneurologie mit einer Schlaganfalleinheit /Stroke Unit eröffnet. Damit versorgt die Klinik akutneurologisch die Landkreise Rhön-Grabfeld, Bad Kissingen und Hassberge.


1999

  • 1999 wird die Schlaganfalleinheit/Stroke Unit von der Deutschen Gesellschaft für Neurologie und der Stiftung Deutsche Schlaganfall – Hilfe als Schlaganfallzentrum zertifiziert.


2001

  • Um die Behandlungsabläufe weiter zu optimieren, wird die Notaufnahme, Diagnostik, Intensivstation und die neueröffnete Abteilung für Intermediate Care auf eine Ebene in einen neugeschaffenen Anbau verlegt.

2002

  • Die Schlaganfalleinheit/Stroke Unit wird von der Deutschen Gesellschaft für Neurologie und der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe rezertifiziert.


2003

  • Ab Mitte 2003 kooperiert die Klinik im Rahmen eines telemedizinischen Projektes mit der Franz-von-Prümmer-Klinik, Bad Brückenau.
  • Seit Mai 2003 führt die Klinik in Abstimmung mit der BfA und LVA berufliche Belastungserprobungen (MBO) während der Anschlussheilbehandlung durch.
    Lesen Sie mehr zu: "Berufliche Belastungserprobung"
  • Die Schlaganfalleinheit wird vom Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen als "Überregionale Stroke Unit" anerkannt.
  • Die Nachsorge wird durch den konzeptionellen Baustein "Verkehrsmedizin" erweitert.
    Lesen Sie mehr zu: "Verkehrsmedizin"
  • Eine Erweiterung der Bettenzahl von 75 auf 89 in der Phase B wird vom Staatsministerium genehmigt.
  • Eine Station mit 10 Einzelzimmern wird in Betrieb genommen.  


2004

  • Die Neurologische Klinik gewinnt den Innovationspreis "QuIK - Qualität und Innovation im Krankenhaus" der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe, der unter dem Motto steht: "Zu den Besten gehören, von den Besten lernen".
    Lesen Sie mehr zu "Innovationspreis"
  • Die Bettenzahl der Phase A wird von 40 auf 50 Betten erhöht.


2005

  • Seit 2005 führt die Klinik ambulante medizinische Rehamaßnahmen für die Deutsche Rentenversicherung Bund und die LVA in der Phase D durch. Lesen Sie mehr zu: "Teilstationäre Rehabilitation"

2006

  • Das Projekt "Stroke-Angel", das durch die PDA-gestützte Übermittlung von Untersuchungsdaten die Notfallversorgung von Schlaganfallpatienten verbessert, wird in Zusammenarbeit mit verschiedenen Partnern initiiert.
  • Im Einvernehmen mit den Bayerischen Pflegekassen werden die Betten der Phase F aufgegeben, da mittlerweile flächendeckende Angebote geschaffen wurden.
  • Durch die Inbetriebnahme eines 4-Zeiler Computer Tomographen wird die angiograpische und perfusionsbezogene Diagnostik vor Ort möglich.


 2007

  • Die Neurologische Klinik erhält die Anerkennung als Multiple-Sklerose-Zentrum
  • Eine Projekt-Phase des "Stroke Angels" wurde abgeschlossen.
  • Eine Kooperation mit dem vom Bayerischen Staatsministerium geförderten Modellprojekt "Demenzzentrum Lichtblick" wird ins Leben gerufen.
  • Ab Juli 2007 ist die Neurologische Klinik "Rauchfreies Krankenhaus.