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Kennzahlen und Leistungsspektrum der Abteilung

Unsere geburtshilfliche Abteilung gliedert sich in den Kreißsaalbereich, die Entbindungsstation und das Neugeborenenzimmer mit Stillbereich.

Zwei moderne Entbindungsräume mit Geburtsüberwachung sowie ein Vorwehenraum bieten im Kreißsaal alle Möglichkeiten zur Durchführung einer natürlichen, familenorientierten Geburtshilfe. Dabei ist unser Ziel größtmögliche Sicherheit für Mutter und Kind zu gewährleisten. Breite Entbindungsbetten, Gebärhocker, Romarad und Gebärwanne können auf Wunsch der Kreisenden genutzt werden. Unsere Beleghebammen bieten alternative Schmerzbehandlung (Akkupunktur, Homöopathie, Aromatherapie). Bei der Durchführung der Regionalbetäubung arbeiten wir mit den Narkoseärzten zusammen. Zur Geburt von Risikokindern wird regelmäßig der kinderärztliche Chefarzt/Oberarzt hinzugebeten, um den Neugeborenen einen sicheren Start ins Leben zu ermöglichen. Bei sehr kleinen Neugeborenen (> 2.000 g) und Frühgeborenen (> 34. SSW) arbeiten wir erfolgreich mit den Kollegen der frühgeborenen Zentren Eisenach, Suhl und Erfurt zusammen.

Auf der Entbindungsstation erholen sich Mutter und Kind nach der anstrengenden Geburtsarbeit im Zweibettzimmer (Rooming-in-Pflege). Für die Wochenbetthygiene steht Ihnen im separaten Sanitärraum das Bidet (Sitzdusche), Dusche und Waschgelegenheit zur Verfügung. Um das gesundheitliche Wohlergehen von Mutter und Kind sorgen sich Entbindungs- und Kinderschwestern rund um die Uhr. Die tägliche Visite des Kinderarztes und des Stationsarztes der Entbindungsstation sorgen für einen gesunden Wochenbettsverlauf in den ersten 5 Tagen nach der Geburt Ihres Kindes. Gern beraten Sie Schwestern und Ärzte zu all Ihren Fragen bezüglich des Stillens oder der künstlichen Ernährung Ihres Kindes.

Auch für die Überwachung der Riskoschwangeren (vorzeitige Wehentätigkeit, Gebärmutterhalsschwäche, schwangerschaftsbedingter Bluthochdruck, Diabetes etc.) stehen auf unserer Entbindungsstation die technischen Voraussetzungen (Ultraschall, Dopplersonographie etc.) zur Verfügung.

Im Neugeborenenzimmer mit Stillbereich können Sie unter Anleitung der Kinderschwester die ersten Schritte zur täglichen Pflege Ihres Kindes erlernen. Der Kinderarzt führt die Vorsorgeuntersuchung U 2 einschließlich der empfohlenen Stoffwechselteste durch. Ebenfalls kann hier die Blaulichtbehandlung bei Auftreten einer sogenannten Neugeborenen-Gelbsucht eingesetzt werden. Wenn Sie durch den Besuch Ihrer Zimmernachbarin bei der Versorgung Ihres Kindes oder beim Stillen nicht ausreichend Ruhe finden, können Sie sich in den Stillbereich des Neugeborenenzimmers zurückziehen.

Unter den Punkten "Durchgeführte Behandlungen" und "Behandelte Krankheitsbilder", sehen Sie eine selbstverständlich nicht vollständige - nur schwerpunktmäßige - Übersicht unseres Abteilungsspektrums mit weiteren allgemeinen und speziellen Erläuterungen.


Durchgeführte Behandlungen/Gynäkologie

Behandlungsplanung


Aufnahme Untersuchung durch Chefarzt oder Oberarzt

Wenig-verletzende Operationen (Mikroinvasive Techniken)


- Becken-/Bauchspiegelung (z.B. Sterilisation)
- Gebärmutterspiegelung
- Scheidenspiegelung
- Harnblasenspiegelung
Ziel: Erhaltung des erkrankten Organs (s.B. Gebärmutter)

Bauchoperationen gut- und bösartige Erkrankungen der inneren Genitale der Frau, die mit wenig-verletzenden OP-Techniken nicht mehr behandelt werden können


Vaginaler Operationsweg


- Gebärmutterspiegelung
- Ausschabung
- Gebärmutterentfernung (auch mit Eileiter und Eierstöcken möglich)
- Senkungsoperationen (Vorfall: Blasenschwäche)

Blasendruckmessung und nachfolgend mögliche operative Behandlung mit spannungsfreier Vaginal-Schlinge (TVT-Band) (abgestuftes Behandlungsprogramm, individuell angepasst)


Ultraschaldiagnostik


Gynäkologisch über Bauch oder Scheide, Brustsonographie
geburtshilflich (Schwangerschaftsbeurteilung/Durchblutungsmessung)

Bakterieller Abstrich-Infektionsdiagnostik


Krebsfährtensuche


Scheiden-/Gebärmutterhalsspiegelung = Kolposkopie
Zellabstrichuntersuchung (sofern erforderlich)

Brustabtastung (Palpation)

Geburtshilfe – Durchgeführte Behandlungen

Schwangerschaftsbehandlung

Aufnahmeuntersuchung: Arzt und Hebamme


- allgemeine gynäkologische Untersuchung
- Ultraschaldiagnostik
- Gynäkologisch über Bauch oder Scheide, Brustsonographie
- geburtshilflich (Schwangerschaftsbeurteilung/Durchblutungsmessung)
- Bakterieller Abstich-Infektionsdiagnostik
- Scheiden-/Gebärmutterhalsspiegelung = Kolposkopie
- Zellabstrichuntersuchung (sofern erforderlich)
- Herzton-Wehenschreibung (Cardio-Tokogramm = CTG)

Infusionsbehandlung: Gabe von Flüssigkeiten und Medikamenten über die Venen
Wehenhemmung (maximal bis 36. SSW = 8. Monat)
- Reifebehandlung des Kindes bei Frühgeburtsgefährdung
- Bluthochdruckbehandlung in der Schwangerschaft
- Schwangerschaftserbrechen mit Stoffwechselstörung

Operationen am Gebärmutterhals (Verschluss= vor der 34. SSW (7. Monat) bei drohender Frühgeburt mit extremer Muttermundschwäche

Operationen bei Warzenbildung im Genitalbereich


Behandlung unter der Geburt (Entbindung)


Schmerzbehandlungs-/Entspannungsverfahren- medikamentöse Behandlung (Infusion)
- Regionalbetäubung (Rückenmarksnahme Betäubung, Beckenbodennervbetäubung)
- alternativ: Aromatherapie, Akupunktur, Homöopathie

Entbindungsformen:- liegend: Multifunktionsrundbett, Gebärwanne
- aufrecht: Geburtsrad (Roma), Gebärhocker
- stehend: am Entbindungsseil

Behandlungen im Wochenbett


- gezielte Stillförderung auf Wunsch der Mutter
- Beratung bei künstlicher Ernährung des Kindes auf Wunsch der Mutter
- Abstillen: natürlich oder medikamentös auf Wunsch der Mutter
- Blaulichtbehandlung der unkomplizierten Neugeborenengelbsucht
- Vorsorgeuntersuchungen der Neugeborenen ( U1 und U2)
- erweitertes Stoffwechselscreening beim Neugeborenen
-Hüftsonographie (Ultraschall) des Neugeborenen

Behandelte Krankheitsbilder

Schwangerschaft
- drohende Fehlgeburt (Abortus imminens)
- Infektionen in der Schwangerschaft
- Scheide
- Harnwege
- Viruserkrankungen

- Frühgeburtsgefährdung
Gebärmutterhalsschwäche
vorzeitige Wehen

- Stoffwechselstörungen in der Schwangerschaft
Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit)
Erbrechen mit Aceton in Blut und Urin
Wahren der Schwangerschaft

- Bluthochdruckerkrankungen in der Schwangerschaft
- Praeklampsie (Schwangerschaftsvergiftung)
- HELLP-Syndrom (Leber-Nieren-Sydrom)

- Lageanomalien des Kindes im Mutterleib
Beckenendlage
andere

Gynäkologie
- Pappillonmatose der Scheide (Warzenbildung)
- Scheidenzysten (Schleimgefüllte Gewebeblasen) Bartio-Zyste
- Blutungsstörungen
- Schmerzen im Unterleib

Gebärmuttererkrankungen
- Schleimhauterkrankungen
- gutartige Polypen
- bösartige Polypen im Körper im Gebärmutterhals
- Entzündungen

Muskulatur der Gebärmutter
- Muskelgeschwülste (Myome (gutartig)
- Schleimhauteinwachsungen
Aneomyosis uteri
Endometriose
- bösartige Muskelgeschwulste (Sarkom)
- Senkung/Vorfall der Gebärmutter
- Eierstock-/Eileitererkrankungen
Entzündungen
Zysten (flüssigkeitsgefüllte Blasen)
gutartige Tumore
bösartige Tumore
- Harnblasenerkrankungen
Inkontinenz (Blasenschwäche, Undichtigkeit)
Entzündungen
Senkung/Vorfall