
Wir betrachten eine Geburt nicht als Krankheit, sondern als psychosoziales Ereignis, das das Leben einer Familie verändert. Dies spiegeln auch unsere Kreißsäle wieder, deren farbliche Gestaltung und Einrichtung dem werdenden Elternpaar eine ruhige und intime Atmosphäre bieten. Zum Kreißsaalbereich gehören Entbindungsräume, die alle mit Hilfsmitteln wie breiten Betten, Gebärhocker, Matten, Pezzibällen und Seilen ausgestattet sind, sowie einer großen Gebärwanne und ein Aufenthaltsraum, das sogenannte Wehenzimmer.
Die Geburtsmedizin mit all ihren technischen Möglichkeiten bleibt verborgen im Hintergrund, ist aber jederzeit verfügbar. Wir fördern den natürlichen Geburtsverlauf durch individuelle Betreuung und unterstützen ihn durch sanfte Therapien wie Homöopathie, Akupunktur, Aromatherapie, Bewegung und warme Bäder, und Massagen.
Die Möglichkeit einer allogenen und autologen Nabelschnurblutspende ist bei uns gegeben. Die Entnahme des Nabelschnurblutes nach der Geburt ist für Mutter und Kind einfach, sicher und schmerzlos. Die Entscheidung dafür, muss jedoch bereits vor der Geburt getroffen werden.
Die Anwesenheit des werdenden Vaters oder einer anderen vertrauten Person ist immer möglich, auch bei geplanten Kaiserschnitten.
Wir bieten Ihnen die Möglichkeit mit Ihrer Hebamme als Beleghebamme bei uns zu entbinden.
Bieten diese Therapien keine ausreichende Hilfe, so setzen wir zur "Schmerzausschaltung" die rückenmarksnahe
Betäubung / EDA / PDA ein.
Geburt ist ein familiäres Ereignis und das Geburtserlebnis selbst ist von entscheidender Bedeutung für die Beziehung von Mutter, Vater und Kind. Unmittelbar nach der Geburt treten die Eltern - vor allem die Mutter- in eine einzigartige Phase ein, in deren Verlauf sich die Bindung zu ihrem neugeborenen Kind ausbildet.
Diese sensible Phase ist nur von kurzer Dauer - 30-40 Minuten. In der modernen Psychologie wird sie als „Bonding" bezeichnet. Unterstützt wird dieser Prozess durch ein positives Geburtserlebnis, das der Frau die Annahme des Kindes erleichtert - der erste Schritt in eine gemeinsame Zukunft auf der Basis einer sicheren Bindung. Wir nehmen diesen Prozess sehr ernst, was bedeutet, dass die Zeit unmittelbar nach der Geburt allein der neuen Familie gehört. Die Eltern sollen ihr Kind ungestört kennenlernen. Wir ermuntern sie, es selbst zu versorgen. Dabei steht ihnen eine Hebamme unterstützend zur Seite. Für uns gehören Mutter und Kind zusammen und sollten möglichst nicht getrennt werden. Dies gilt auch für den Aufenthalt auf der Wochenstation, wo 24-Stunden Rooming-in die Regel ist.
Die fachmännische Betreuung und Beratung der Neugeborenen erfolgt bei uns durch 4 Kinderärzte. Tägliche Kinderarztvisiten, sowie die Vorsorgeuntersuchungen U1 und U2 erfolgen noch während Ihres Aufenthaltes bei uns. Eine Verlegung in die Kinderklinik wird auf diese Weise bei reifen Neugeborenen nur in 1 % aller Fälle erforderlich.
Eine adäquate Erstversorgung von Kindern mit „Anpassungsstörungen" ist durch die Gynäkolog/Innen , Hebammen und den neonatologisch ausgebildeten Anästhesisten gewährleistet. Bei längerfristigem Behandlungsbedarf wird unser Kinderarzt hinzugezogen.
Macht der Zustand des Kindes eine Verlegung in die Kinderklinik unumgänglich, werden die Eltern in die Auswahl der Kinderklinik miteinbezogen.
zum Anfang
Seit 01.01.2007 sieht der gemeinsame Bundesausschuss der Kinder- und Frauenärzte eine Betreuung von Frühgeburten unter der vollendeten 36. Schwangerschaftswoche sowie einiger Risikoschwangerschaften nur noch für Krankenhäuser mit angeschlossener Kinderklinik vor.
Sollten Sie vor der vollendeten 36. Schwangerschaftswoche entbinden, so würden wir Sie, falls ausreichend Zeit ist, in ein Haus mit Kinderklinik verlegen. Sollte dafür keine Zeit mehr sein, würde Ihr Kind nach der Geburt, wenn es notwendig ist in eine Kinderklinik verlegt werden.
Wie wir Sie bei der Geburt Ihres Kindes unterstützen
Jede Geburt ist anders. Wir unterstützen Sie in ihrem individuellen Gebärverhalten. Sie können während der Geburtsarbeit alle Positionen einnehmen, z.B. herumlaufen, liegen, sich auf den Pezziball setzen oder legen, knien, sich an den Partner hängen, stehen am Seil oder baden mit und ohne Partner. Wir geben Anregungen zu geburtshilflich günstigen Haltungen oder Beckenbewegungen. Sie erhalten Atemhilfe und wir ermutigen Sie zum "Lautsein"/Tönen“. Sie können grundsätzlich in allen Positionen entbinden, dabei ist die Wassergeburt eine der möglichen Entbindungsformen.
Als regulierende Therapien unter der Geburt kommen Homöopathie, Aromatherapie und Akupunktur zum Einsatz. Es gibt keine routinemäßige Anwendung von Einläufen und Dammschnitten; kein Powerpressen, sondern ein "Hinausschieben des Kindes"; keinen Einsatz von bewusstseinseinschränkenden Schmerzmitteln. Die Überwachung der Geburt erfolgt durch CTG-Ableitungen von außen, nicht mit Kopfschwartenelektrode.
Wir unterstützen Sie in der ersten wichtigen Bindungsphase: Sie nehmen Ihr Kind selbständig auf, der Hautkontakt und das erste Anlegen erfolgen frühzeitig und haben Priorität vor anderen Maßnahmen.
Wir arbeiten alle nach einem einheitlichen Konzept, um Ihnen zu garantieren, dass Sie trotz Betreuungsübernahme durch die nächste Hebamme bei einem Schichtwechsel die gleiche Art der Unterstützung weiterhin erfahren. Dazu gehört auch, dass alle Hebammen regelmäßig an inner- und außerbetrieblichen Fortbildungen teilnehmen, so dass das Wissen über Standards und Alternativtherapien im ganzen Team vorhanden ist.
zum AnfangPro Schicht ist eine Hebamme anwesend. Bei notwendigen medizinischen Eingriffen und zur Geburt wird der Kreißsaalarzt/Ärztin hinzugezogen. Als Team bemühen wir uns, Ihnen auch bei einer notwendig werdenden EDA/PDA (rückenmarksnahe Betäubung), sowie einer Geburtsbeendigung durch Saugglocke oder Kaiserschnitt, dennoch ein positives Geburtserlebnis zu vermitteln und die Mutter/Kind-Bindung sowie die Familienfindung zu unterstützen.
Über den Informationsabend , durch die Geburtsvorbereitungskurse , die Geburtsanmeldung und über die Hebammensprechstunde können Sie Kontakt zu uns aufnehmen. Zwei Hebammen aus unserem Team bieten auch die Schwangerschaftsbetreuung und die Nachsorge zu Hause an.
In unserer Klinik versuchen wir in erster Linie den gesunden Geburtsverlauf zu fördern. Dabei wollen wir mit Ihnen Ihren Weg durch die Geburt finden und Sie da abholen, wo Sie stehen. Während eine Gebärende ihre Wehen gut verarbeiten kann und die Geburt schnell voranschreitet, werden die Kräfte einer anderen bereits von den frühen Eröffnungswehen zu stark beansprucht und die Geburt stagniert. So individuell wie jeder Geburtsverlauf und das Empfinden jeder Schwangeren ist, so individuell muss in unseren Augen auch die Betreuung von Frauen und Paaren unter der Geburt sein.
Wir unterstützen Sie durch sanfte Hilfsmittel wie warme Bäder, Bewegung, Homöopathie, Akupunktur und Aromatherapie. Eine Möglichkeit der aktiven Verarbeitung von Geburtsschmerzen ist Bewegung. Während der Wehen umherzugehen und vertikale Positionen einzunehmen erleichtert nicht nur die Verarbeitung des Wehenschmerzes sondern unterstützt auch die Eröffnung des Muttermundes und den Eintritt des kindlichen Köpfchens ins Becken.
Durch geburtsvorbereitende Akupunktur ab der 37. Schwangerschaftswoche können Sie Ihren Körper gut auf die Geburt einstimmen.
Es gibt jedoch auch Geburten bei denen eine Schmerzausschaltung benötigt wird – sei aus medizinischen Gründen oder auf Wunsch der Gebärenden. In diesen Fällen setzen wir die rückenmarksnahe Betäubung / Periduralanästhesie (PDA/EDA) ein. Dabei werden Medikamente verwendet, die es Ihnen erlauben, sich weiterhin normal zu bewegen. Sie können herumlaufen und vertikale Positionen einnehmen und so den Geburtsverlauf fördern. Dieses Verfahren wird von unseren Anästhesisten im Kreißsaal durchgeführt und kann im Bedarfsfall schnell und zuverlässig angewendet werden.
Ein Nachteil der PDA ist ein häufig auftretendes Nachlassen der Wehentätigkeit, wodurch ein Wehentropf notwendig werden kann. Ebenso ist die Wahrscheinlichkeit einer operativen Geburtsbeendigung leicht erhöht. Ein Vorteil der PDA kann jedoch sein, dass der Zyklus von Wehenschmerz und Verspannung durchbrochen wird und so ein Geburtsgeschehen, das stagnierte, eine neue Dynamik erhalten kann.
In der letzten Phase der Geburt können Sie verschiedene Positionen ausprobieren – auch wenn Sie eine PDA haben sollten. Vertikale Geburtspositionen erleichtern Ihnen das Mitschieben und Ihrem Kind den Weg durch Ihr Becken. In welcher Position Sie letztlich Ihr Kind gebären entscheidet sich erst jetzt in der aktuellen Situation.
Das erste Kind wurde am 4.7.1999 in unserer Gebärwanne geboren.
In einer großangelegten Studie mit über 1000 Wassergeburten konnte nachgewiesen werden, dass Schmerzmittelverbrauch, Blutverlust und die Dammschnittrate im Wasser deutlich niedriger waren als bei vergleichbaren "Landgeburten". Auch die Geburtsdauer erwies sich als kürzer. Wissenschaftliche Daten über die kindliche Lungenentwicklung wurden zusammengetragen, die das lang gehegte Vorurteil, die Kinder könnten im Wasser ertrinken, eindeutig widerlegten.
Auch unter Sicherheitsaspekten steht eine Wassergeburt einer "Landgeburt" in nichts nach. Die Badewannen verfügen über sogenannte Induktionsschleifen, die eine gefahrlose Überwachung mittels Wehenschreiber (CTG) ermöglichen.
Eine "Sectio caesarea" gehört heute zum Routineprogramm aller Frauenkliniken. Denn auch heute noch gibt es in der geburtshilflichen Praxis immer wieder Situationen, in denen ein Kind nicht auf natürlichem Weg geboren werden kann und ein Kaiserschnitt erfolgen muss. Wir führen eine Schnittentbindung in der Regel in Epidural- oder Spinalanästhesie durch. Diese garantieren völlige Schmerzfreiheit, bieten aber den Vorteil, dass die Frau bei vollem Bewusstsein bleibt und ihr Kind direkt in Empfang nehmen kann.
zum AnfangDie Anwesenheit des Vaters im Operationssaal ist dabei jederzeit möglich. Er kann am Kopfende neben der Mutter sitzen und beide können dann gemeinsam ihr Kind in die Arme nehmen – und das bereits, während der Bauch noch zugenäht wird. Direkt im Anschluss kann die Mutter das Kind das erste Mal an die Brust legen, was für den weiteren Stillerfolg von großer Bedeutung ist. Ein weiterer Vorteil der EDA besteht darin, dass die Frau direkt nach der Operation wieder essen und bereits am gleichen Abend wieder aufstehen kann.
zum AnfangSchon Ende der neunziger Jahre wurde in Köthen die in Israel entwickelte "Misgav Ladach" - Methode übernommen und populär gemacht. Es handelt sich dabei um ein schonendes Operationsverfahren, bei dem die Gewebeschichten nicht mit dem Messer durchtrennt, sondern lediglich leicht eingeschnitten und dann auseinandergezogen und -gedehnt werden. Nerven und Blutgefäße, die sonst durchtrennt werden müssten, bleiben so erhalten. Das beschleunigt den Heilungsprozess und die Frau kann schon sieben Tage nach der Operation das Krankenhaus wieder verlassen. Ein weiterer Vorteil der "Misgav Ladach" - Methode ist die kurze Operationsdauer im Vergleich zu einer "herkömmlichen" Sectio.
zum AnfangAm Termin nehmen durchschnittlich knapp 6% aller Kinder eine Beckenendlage ein, das heißt der Po und/oder die Füße des Kindes senken sich zuerst ins kleine Becken.
Rund 94 % aller Kinder werden mit dem Kopf zuerst geboren, was deshalb ideal ist, weil der Kopf als der Teil des Kindes mit dem größten Umfang den Geburtsweg entsprechend dehnt und damit dem Rest des Körpers sozusagen den Weg bahnt. In den ersten Schwangerschaftsmonaten hat das Kind in der Gebärmutter reichlich Platz und wechselt häufig seine Lage. Gegen Ende der Schwangerschaft aber wird es zunehmend enger in der Gebärmutter und ein spontaner Positionswechsel ist nicht mehr so ohne weiteres möglich. Etwa 90 % aller Babys nehmen deshalb etwa in der 32. Schwangerschaftswoche ihre endgültige Geburtsposition mit dem Kopf nach unten ein und warten in dieser Lage auf den Tag X. Der Rest der Kinder scheint sich nicht so recht entschließen zu können. Einige Babys verändern ihre Position sogar noch kurz vor dem erreichten Geburtstermin. Manchmal gelingt es auch das Kind zu wenden.
Zum Geburtstermin selbst liegen etwa 5 % der Kinder immer noch "falsch" herum, also mit dem Po statt dem Kopf nach unten. Bei der Geburt folgt der umfangreichere Kopf erst nach dem führenden Po bzw. Körper, Beckenendlagengeburten dauern deshalb häufig etwas länger. Dennoch halten wir die vielfach geübte Praxis, Beckenendlagen grundsätzlich per Kaiserschnitt zu entbinden, für falsch. Entsprechende Studien bestätigen uns in dieser Annahme. Vielfach ist die Kunst, eine Beckenendlage vaginal zu entwickeln durch die in der Regel praktizierten Kaiserschnitte teilweise leider verloren gegangen. Dabei ist das Risiko für Mutter und Kind durch diese Geburtslage grundsätzlich nicht erhöht. Im Gegensatz zu einer Sectio: ein Kaiserschnitt ist für die Mutter stets mit größeren Risiken behaftet als eine normale Geburt. Es gibt jedoch Ausnahmefälle, in denen eine Beckenendlage tatsächlich nicht "normal" entbunden werden kann und in diesen Fällen gibt es selbstverständlich auch bei uns keine Alternative zur Operation.
Bitte melden Sie sich frühzeitig in der 36./37. Schwangerschaftswoche zu einem individuellen Beratungsgespräch zur Geburtsplanung.
Wenn Eltern mit der Diagnose konfrontiert werden, dass ihr Kind nicht lebend zur Welt kommen wird, ist das ein schwerer Schicksalsschlag für sie und löst Gefühle wie Hilflosigkeit, Wut, Trauer und Panik aus. Für ein so einschneidendes biographisches Ereignis wie den frühen Tod eines Kindes, gibt es keine vertrauten und allgemein gesellschaftlich akzeptierten Rituale in unserer westlichen Kultur.
Wir versuchen, den Paaren von der Diagnose bis zur Geburt sehr viel Zeit zu lassen, um sich von den Träumen, Wünschen, Hoffnungen, der Schwangerschaft und dem Kind zu verabschieden. Wenn medizinisch vertretbar, werden Paare in unserem Krankenhaus ermuntert, noch einmal nach Hause zu gehen, um sich in vertrauter Umgebung zurückzuziehen oder mit der Familie und Freunden zusammen zu sein. Manche Paare nutzen diese Zeit, um Briefe zu schreiben, zu malen oder Fotos vom Bauch zu machen, sofern die Schwangerschaft schon weiter fortgeschritten ist. Das geburtshilfliche Team des Kreißsaals steht jederzeit für Gespräche zur Verfügung, der mögliche Ablauf der Geburt, die Gestaltung, Möglichkeiten der Schmerzerleichterung ohne Bewusstseinseinschränkung und Informationen über rechtliche und weitere organisatorische Dinge sind Inhalt dieser Gespräche.
Wir stehen den Eltern in ihrem individuellen Trauerprozess zur Seite, unterstützen sie in dem bewussten Erleben der Geburt und dem aktiven Abschiednehmen. Dabei betreuen wir Frauen ab der 13. Schwangerschaftswoche, in dem Bewusstsein, dass auch winzig kleine Fehlgeburten in dem Erleben der Eltern durchaus deren Kinder sind.
Wir gehen respektvoll mit dem geborenen Kind um. Die Eltern können es sehen, anfassen, je nach Größe baden, es anziehen, Fotos machen; alles zu dem Zeitpunkt, der für sie der richtige ist. Das Kind wird mit Namen angesprochen. Auf Wunsch wird das Kind gesegnet. Zur Erinnerung erhalten Sie auf Wunsch Hand- und Fußabdrücke auf einer Karte. Besucher und Familienangehörige sind willkommen, sofern das Paar es wünscht.
zum AnfangSchwangerschaft und Geburt sind keine Krankheit. Mütter und Kinder sind in der Regel im Wochenbett gesund, befinden sich aber in einer sensiblen Ausnahmesituation und bedürfen einer besonderen Art der Zuwendung.
zum AnfangUnser Konzept der ganzheitlichen Wochenbettpflege orientiert sich am Vorbild des häuslichen Wochenbetts. Die jungen Mütter und Neugeborenen auf der Station werden vorwiegend von Hebammen und Kinderkrankenschwestern betreut. Ein Arzt steht selbstverständlich grundsätzlich immer zur Verfügung, wird aber in der Regel nur auf Wunsch der Mutter oder bei krankhaften Veränderungen hinzugezogen. Wir vertreten die Auffassung, dass Neugeborene zu ihren Müttern gehören und allein ihnen die Versorgung der Kinder gebührt. Wir unterstützen sie dabei und bieten unsere Hilfe an z.B. beim Stillen, bleiben aber im Hintergrund, sofern eine engere Betreuung nicht medizinisch erforderlich oder von der Mutter gewünscht wird. Wir sehen unsere vorrangige Aufgabe darin, die Mutter-Kind-Beziehung zu fördern und den Eltern Sicherheit im Umgang mit ihrem Neugeborenen zu vermitteln.
zum Anfang Fortbildung der Betreuungspersonen:
Alle Betreuungspersonen, egal ob Krankenschwester oder Hebamme werden bei uns dahingehend ausgebildet, dass sie fachlich in der Lage sind, die Mutter-Kind-Einheit in allen Belangen des frühen Wochenbetts komplett zu versorgen.
24h-Rooming-in nicht nur auf dem Papier. Wir unterstützen die Mütter prinzipiell darin, ihre Kinder immer bei sich zu haben, verweigern ihnen aber nicht die Möglichkeit sie bei Bedarf nachts im Säuglingszimmer abzugeben.
zum Anfang
Es besteht die Möglichkeit, dass Vater und Geschwister des Neugeborenen während des Krankenhausaufenthaltes mit aufgenommen werden. Die Familie wohnt dann gemeinsam in einem unserer Familienzimmer (29 Euro/Nacht).
Wir arbeiten eng mit der Kinderklinik der Uniklinik Halle/Wittenberg und des Klinikums Dessau zusammen. In Notfallsituationen ist jederzeit und sofort eine Versorgung des Neugeborenen gewährleistet.