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Wir arbeiten nach der S3-Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Urologie.
Hier können Sie sich die S3-Leitlinie "Prostatakarzinom" downloaden:
| S3-Leitlinie "Prostatakarzinom" | 3,82 MB |
Ein erhöhtes Risiko besteht bei:
Wer sollte zur Vorsorge?
- jeder Mann ab dem 45. Lebensjahr beim niedergelassenen Urologen
Was gehört zur Vorsorge?
1. körperliche Untersuchung und Abtasten der Prostata
2. Ultraschalluntersuchung
3. Bestimmung des PSA-Werts im Blut
Bei Auffälligkeiten oder Verdacht:
- Wiederholung der PSA-Bestimmung
- Ultraschall vom Enddarm aus (TRUS)
- Probenentnahme aus der Prostata (Biopsie)
Was passiert wenn in der Probe nichts Bösartiges gefunden wird?
- Kontrolle des PSA-Werts nach etwa 6 Wochen
- ggf. erneute Probenentnahme
Was passiert wenn ein Karzinom nachgewiesen wird?
- Untersuchung der Knochen (Knochenszintigramm)
- ggf. weitere radiologische Untersuchung (MRT, CT)
Bei Nachweis eines Prostatakarzinoms werden die Befunde und die geplante Vorgehensweise interdisziplinär durch Spezialisten besprochen und es wird ein Behandlungskonzept anhand wissenschaftlicher Leitlinien (Leitlinien der EAU - European Association of Urology) erstellt.
Dieses Konzept wird dann im persönlichen Gespräch mit dem Patienten vorgestellt. Gemeinsam erfölgt dann die Festlegung der Therapie.
Folgende Optionen können dabei zur Wahl stehen:
- Operative Entfernung der Prostata
- Bestrahlung
- Hormontherapie
- Verzögerter Therapiebeginn
Nach Abschluss der Therapie wird der Patient in der interdisziplinären posttherapeutischen Konferenz vorgestellt.
Die Nachsorge erfolgt in der Regel in der urologischen Praxis und besteht aus:
Regelmäßige Laborwertkontrolle (PSA)
- Körperlicher Untersuchung
- Ultraschallkontrolle
Bei Auffälligkeiten weitere Abklärung (z. B. Knochenszintigramm, CT, MRT)
In Abhängigkeit von den erhobenen Befunden:
Wiedervorstellung des Patienten im Karzinom-Zentrum und erneutes Expertengespräch zum Anpassen des Behandlungskonzepts. Dabei stehen unter anderem zur Auswahl:
- Bestrahlung
- Hormontherapie
- Chemotherapie
Natürlich kann in allen Phasen der Behandlung auch auf unterstützende Maßnahmen anderer Fachbereiche zugegriffen werden (z. B. Psychoonkologische Behandlung, Schmerztherapie, Physiotherapie etc.)
Eine Erläuterung der Fachbegriffe finden Sie unter > Medizinische Informationen.
Für darüber hinausgehende Informationen stehen ich und mein Team Ihnen gern unter der Kontaktadresse
pkzst@klinikum-meiningen.de zur Verfügung.
Die Sprechstunde findet montags ab 13.00 Uhr sowie nach Vereinbarung statt. Bitte vereinbaren Sie einen Termin unter 03693 90-1085.
Ihr Dr. med. G. Steiner