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Prostatakarzinomzentrum
   
Ich begrüße Sie sehr herzlich auf der Seite des Prostatakarzinomzentrums Südthüringen!
Prostata-Karzinom - Informationen, Früherkennung und Vorsorge, Therapie, Nachsorge
Informationen zum Prostata-Karzinom
  • Das Prostatakarzinom ist die häufigste Krebserkrankung des Mannes.
  • Es ist bei Männern die dritthäufigste Todesursache.
  • Im landesweiten Vergleich liegt der Landkreis Schmalkalden-Meiningen bei den Neuerkrankungen an zweiter Stelle hinter Erfurt.
  • Deutschlandweit erkranken jährlich etwa 58.000 Männer an einem Prostatakarzinom.

Wir arbeiten nach der S3-Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Urologie.
Hier können Sie sich die S3-Leitlinie "Prostatakarzinom" downloaden:

S3-Leitlinie "Prostatakarzinom" .pdf  3,82 MB

Ein erhöhtes Risiko besteht bei:

  • Erkrankung des Vaters, eines Onkels oder eines Bruders
  • bei kalorienreicher, ballaststoffarmer Ernährung

Einige Zahlen aus dem Jahr 2011

    • 99,2% der Prostatakarzinompatienten wurden in der prätherapeutischen Konferenz vorgestellt
    • 100%ige Teilnahme der Kernfachrichtungen an der posttherapeutischen Konferenz
    • 100% der Prostatakarzinompatienten wurden in der posttherapeutischen Konferenz vorgestellt
    • 132 Primärfalle wurden bei uns erfasst
    • Die Rücklaufquote der Patientenbefragung im Prostatakarzinomzentrum betrug 59%
    Früherkennung und Vorsorge

    Wer sollte zur Vorsorge?
    - jeder Mann ab dem 45. Lebensjahr beim niedergelassenen Urologen

    Was gehört zur Vorsorge?
    1. körperliche Untersuchung und Abtasten der Prostata
    2. Ultraschalluntersuchung
    3. Bestimmung des PSA-Werts im Blut

    Bei Auffälligkeiten oder Verdacht:
    - Wiederholung der PSA-Bestimmung
    - Ultraschall vom Enddarm aus (TRUS)
    - Probenentnahme aus der Prostata (Biopsie)

    Was passiert wenn in der Probe nichts Bösartiges gefunden wird?
    - Kontrolle des PSA-Werts nach etwa 6 Wochen
    - ggf. erneute Probenentnahme

    Was passiert wenn ein Karzinom nachgewiesen wird?
    - Untersuchung der Knochen (Knochenszintigramm)
    - ggf. weitere radiologische Untersuchung (MRT, CT)

    Therapie

    Bei Nachweis eines Prostatakarzinoms werden die Befunde und die geplante Vorgehensweise interdisziplinär durch Spezialisten besprochen und es wird ein Behandlungskonzept anhand wissenschaftlicher Leitlinien (Leitlinien der EAU - European Association of Urology) erstellt.
    Dieses Konzept wird dann im persönlichen Gespräch mit dem Patienten vorgestellt. Gemeinsam erfölgt dann die Festlegung der Therapie.

    Folgende Optionen können dabei zur Wahl stehen:
    - Operative Entfernung der Prostata
    - Bestrahlung
    - Hormontherapie
    - Verzögerter Therapiebeginn
    Nach Abschluss der Therapie wird der Patient in der interdisziplinären posttherapeutischen Konferenz vorgestellt.

    Nachsorge

    Die Nachsorge erfolgt in der Regel in der urologischen Praxis und besteht aus:

    Regelmäßige Laborwertkontrolle (PSA)
    - Körperlicher Untersuchung
    - Ultraschallkontrolle

    Bei Auffälligkeiten weitere Abklärung (z. B. Knochenszintigramm, CT, MRT)

    In Abhängigkeit von den erhobenen Befunden:
    Wiedervorstellung des Patienten im Karzinom-Zentrum und erneutes Expertengespräch zum Anpassen des Behandlungskonzepts. Dabei stehen unter anderem zur Auswahl:
    - Bestrahlung
    - Hormontherapie
    - Chemotherapie
    Natürlich kann in allen Phasen der Behandlung auch auf unterstützende Maßnahmen anderer Fachbereiche zugegriffen werden (z. B. Psychoonkologische Behandlung, Schmerztherapie, Physiotherapie etc.)

    Eine Erläuterung der Fachbegriffe finden Sie unter > Medizinische Informationen.

    Für darüber hinausgehende Informationen stehen ich und mein Team Ihnen gern unter der Kontaktadresse
    pkzst@klinikum-meiningen.de zur Verfügung.

    Die Sprechstunde findet montags ab 13.00 Uhr sowie nach Vereinbarung statt. Bitte vereinbaren Sie einen Termin unter 03693  90-1085.

     Ihr Dr. med. G. Steiner


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