Geschichte der KlinikDas Klinikum Meiningen - Prototyp eines modernen Versorgungskrankenhauses
Mit dem „Modell Meiningen“ wurde ein zukunftsweisendes Klinikkonzept mit Ausrichtung des Krankenhauses auf den Zustandsverlauf des Patienten, d. h. die Neugestaltung des Behandlungsprozesses von der Arzt- zur Patientenorientierung mit den entscheidenden Parametern verwirklicht.
Als konkretes Musterbeispiel demonstriert das Klinikum seit seiner Eröffnung, wie Neuinvestitionen und konsequente Patienten- und Prozessorientierung – in Verbindung mit Managementleitlinien, in deren Mittelpunkt die qualitätsvolle Leistungen am/für den Patienten, wirtschaftliches Verhalten sowie aufgeklärte Mitarbeiterführung und -motivation stehen, zu erheblichen Rationalisierungseffekten führen.
Durch ein flexibel funktionierendes Investitions- und Organisationsmanagement konnte der hohe medizinische Behandlungsstandard und die Versorgungsqualität kontinuierlich angehoben werden. Zu dem im Jahr 1995 eingesetzten Investitionsvolumen in Höhe von 95,1 Mio. € investierte der private Träger – die Rhön-Klinikum AG Bad Neustadt/Saale – inzwischen ca. 10,0 Mio. €. Die Liste der Neuanschaffungen bzw. Konfigurationsänderung bei der medizinisch-technischen Ausstattung ist lang. Sie ist ein Spiegelbild für die Weiterentwicklung des Klinikums und reicht von der Einführung der digitalen Bildbearbeitung und -speicherung, der Neuronavigation, über den Wechsel des Computertomographen (CT) und Magnetresonanztomographen (MRT), zu Geräten mit breitem Untersuchungsspektrum und hoher Qualität bis hin zum Endoskopiesimulator „CI-Mentor“ einem Gerät,
welches es erstmalig ermöglicht, die Grundschritte der Endoskopie ausführlich realitätsnah und computerüberwacht außerhalb des Patienten zu lernen und damit eine reproduzierbare und zertifizierbare praktische Ausbildung vor dem ersten Patientenkontakt durchzuführen. Darüber hinaus wurde durch die Etablierung neuer, dem anerkannten Stand der medizinischen Erkenntnisse und dem medizinischen Fortschritt entsprechende Behandlungsformen, wie z. B. die Behandlung akuter Schlaganfälle im Rahmen einer Stroke Unit-Einheit oder durch die Einführung der sogenannten "Kapselendoskopie" das Leistungsspektrum erweitert. |




