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Unfallchirurgie und Orthopädie
Die Abteilung für Unfallchirurgie und Orthopädie (kurz: Unfallchirurgie) befasst sich mit der operativen Behandlung von Knochen- und Weichteilverletzungen, darüber hinaus nutzt sie die Möglichkeiten anerkannter konservativer Behandlungsmethoden.
Die Unfallchirurgie führt wiederherstellende und korrigierende Eingriffe aus. Daneben ist sie zuständig für die gebietsbezogene intensivmedizinische Betreuung, die Nachsorge und die Rehabilitation unfallverletzter Patienten. Im Rahmen der orthopädischen Chirurgie werden degenerative Erkrankungen der großen und kleinen Gelenke entweder durch Endoskopie (Gelenkspiegelung) oder bei Gelenkverschleiß mit Endoprothesen versorgt.

Chefarzt Dr. med. Franz Kielbassa

Der aus Schlesien stammende Chirurg ist seit 1987 am Krankenhaus Hammelburg tätig.

  • 1972 – 1978 Medizinstudium an der Schlesischen Medizinischen Akademie in Kattowitz
  • 1978 – 1985 Assistenzarzt in der Chirurgischen Abteilung des Städtischen Krankenhauses in Tarnowitz/OS
  • 1986 – 1987 Assistenzarzt an der Chirurgischen Universitätsklinik Bochum-Langendreer.
  • Nach Erlangen der Anerkennung als Chirurg 1992 überwiegend unfallchirurgisch tätig
  • zuerst unter Leitung von Herrn Chefarzt Dr. med. Ch. Pelzer
  • dann unter Herrn Prof. Dr. med. W. Link – Chefarzt der Unfallchirurgischen Klinik Leopoldina Krankenhaus Schweinfurt
  • 1995 Promotion an der Ruhr-Universität Bochum.
  • 2004 Anerkennung als Unfallchirurg
  • Seit 2006 Durchgangsarzt (D-Arzt) der Berufsgenossenschaften (Behandlung von Arbeits-, Schul- und landwirtschaftlichen Unfällen).
  • 2008 Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie
  • Gutachtertätigkeit für gesetzliche Unfallversicherungsträger, Sozialgerichte und andere Auftraggeber.
 

Im Zentrum der klinischen Tätigkeit steht die Behandlung von Unfallfolgen des Bewegungsapparates. Dazu gehören: Die konservative und operative Knochenstabilisierung – inklusive minimal-invasiver Verfahren, Versorgung ausgedehnter Weichteilverletzungen, einschließlich der Rekonstruktion von Bänder und Sehnen sowie nachfolgender Rehabilitationsmaßnahmen.
Einen besonderen Stellenwert nimmt die Arthroskopie des Kniegelenkes, sowohl in diagnostischem als auch operativem Bereich (Meniskus-, Knorpel-, Kreuzbandschäden) ein.
Weitere Schwerpunkte liegen auf dem Gebiet der Hand- und Fußchirurgie, z. B. Achsenkorrekturen, Carpaltunnelsyndrom, Dupuytren’sche Kontraktur, Tumoren (Ganglion, „schnellender Finger“ u. a.)


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