Bild
KonzernleerKonzernleerKonzernleerKonzernleerKonzernleer

Leistungsspektrum

Das Gesamtspektrum gliedert sich in den folgende Schwerpunkten auf, neben diesen Hauptarbeitsbereichen gibt es eine Vielzahl von Operationen, die hier nicht einzeln aufgelistet werden.

Insbesondere bei Notfällen am Magen-Darmtrakt (Darmverschluss, Bauchfellentzündung etc.), bei Enddarmerkrankungen, bei Krampfadern und bei Herzrhythmusstörungen (Herzschrittmacherimplantation).

Schilddrüsenchirurgie:
Knotige Veränderungen der Schilddrüse sind in unserer Region häufig und bedürfen bei Beschwerden durch Größenzunahme und Überfunktion aber auch bei Verdacht auf bösartige Entartung der operativen Entfernung. Die gefürchtete nachoperative Lähmung der Stimmbänder ist zur Seltenheit geworden, da wir die Nervenfunktion durch Ableitung intraoperativ verfolgen und kontrollieren (Neuro-Monitoring). Die Patienten werden in der Regel am Operationstag stationär aufgenommen und können die Klinik nach 2 Tagen wieder verlassen.

Magen-Darmchirurgie:
Stadiengerechte Entfernung bösartiger Tumoren des Magens sowie des Dick- und Enddarmes. Durch entsprechende Technik (moderne Klammernahtgeräte) und aufgrund der großen Erfahrung der Abteilung muss ein dauerhafter künstlicher Ausgang nur sehr selten angelegt werden. Eine evtl. erforderliche Vor- oder Nachbehandlung erfolgt in Zusammenarbeit mit niedergelassenen Ärzten. Die Behandlungsergebnisse werden über eine externe Qualitätskontrolle verfolgt.
Die minimal-invasive Chirurgie setzt sich auch bei entzündlichen Erkrankungen des Dünn- und Dickdarmes durch, doch ist nicht jeder Patient geeignet (Übergewicht, viele Voroperationen). Im Einzelfall wird mit jedem Patienten das für ihn geeignete Verfahren ermittelt und besprochen.

Gallenblasenchirurgie:
80% der Patienten mit Gallensteinleiden können schonend, d.h. minimal-invasiv operiert werden. Diese Technik wird seit fast 11 Jahren am St. Elisabeth Krankenhaus praktiziert. Die stationäre Verweildauer beträgt 3-4 Tage. Nur bei akuter und schwerer Gallenblasenentzündung muss die Gallenblase konventionell über den bewährten Rippenrandschnitt entfernt werden.

Leisten- und Bauchwandbrüche:
Wir operieren konventionell, da die Methodik des Bruchpfortenverschlusses vom örtlichen Befund abhängig ist und im Gegensatz zur endoskopischen Chirurgie, der Operateur die Verhältnisse durch Betasten sicher abklären kann. Nur etwa 30% der Patienten mit Leistenbrüchen benötigen eine „Unterstützung“ in Form von Kunststoff- oder den neuen biologischen Netzen.
Bei Bauchwandbrüchen nach großen Schnittoperationen wird heute bei fast jedem Patienten ein Netz implantiert. Das Wiederauftreten der Bauchwandbrüche (Rezidiv) konnte so von 40% auf etwa 5-10% gesenkt werden.

zurück zur Visceralchirurgie