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KLINIK KIPFENBERG
Kipfenberg, den 24. Mai 2011 ---- Elf Monate und ein Tag nach dem Spatenstich feierte die Klinik Kipfenberg am 24. Mai 2011 das Richtfest des Ersatz- und Erweiterungsbaus. Die zahlreichen Gäste aus Politik, Wirtschaft, Gesundheitswesen und dem Landkreis erlebten den feierlichen Abschluss der ersten Bauphase des rund 16 Millionen Euro teuren Neubaus. Das Bauprojekt liegt laut Rainer Meinhardt, Geschäftsführer der Klinik Kipfenberg, trotz des harten Winters sehr gut im Zeitplan und soll Ende dieses Jahres fertig gestellt werden. „Dieses ambitionierte Bauprojekt ist ein weiterer Meilenstein in der langjährigen Zusammenarbeit zwischen dem Landkreis Eichstätt und der RHÖN-KLINIKUM AG – eine seit 18 Jahren beispielhafte und kooperative Zusammenarbeit zwischen einer kommunalen Gebietskörperschaft und einem privaten Klinikträger“, betonte Volker Feldkamp, Mitglied des Vorstandes der RHÖN-KLINIKUM-AG. Für die Region sei die Erweiterung eine große Chance: Langfristig könne der hohe medizinische Standard sichergestellt werden und parallel dazu entstehen zusätzliche Arbeitsplätze. Rita Böhm, Stellvertreterin des Landrats, stellte ebenfalls die gute Zusammenarbeit heraus: „Das Projekt ‘Klinik Kipfenberg‘ – eine interessante und wohl eher seltene Kooperation zwischen einem privaten Träger und einer kommunalen Gebietskörperschaft – funktioniert bestens und mit Erfolg. Sie kann nur zur Nachahmung empfohlen werden.“ Als besonders erfreulich hob die Landtagsabgeordnete Eva Gottstein in ihrer Festrede den hohen Frauenanteil und die äußerst flexiblen und familienfreundlichen Arbeitszeitmodelle der Klinik heraus. Die Klinik Kipfenberg will mit den zusätzlichen Kapazitäten des Ersatz- und Erweiterungsbaus die Versorgung orthopädischer und neurologischer Patienten verbessern und dem steigenden Rehabilitationsbedarf auch zukünftig gerecht werden. „Die Menschen werden immer älter und bedingt durch den demografischen Wandel überaltert unsere Gesellschaft zunehmend“, erklärte Privatdozent Dr. med. Dennis A. Nowak, Chefarzt der Klinik Kipfenberg. „Wir behandeln in unserer Klinik überwiegend Patienten mit neurologischen Erkrankungen und die treten verstärkt in der späteren Lebensphase auf. Wir müssen uns diesen Herausforderungen stellen können und der Neubau ist ein wichtiger Schritt auf diesem Weg.“ Die Arbeiten am Rohbau sind fast vollendet und der Innenausbau hat bereits begonnen. Das Gebäude misst in seiner größten Ausdehnung 77 Meter in der Länge und ist 37 Meter breit. Christian Weigl, Architekt des Neubaus, veranschaulichte die Dimensionen des Gebäudes: Mit 37.500 Kubikmetern nimmt der Ersatz- und Erweiterungsbau den Raum von etwa 40 Einfamilienhäusern ein. In den nächsten sechs Monaten werden auf fünf Stockwerken und etwa 8.000 Quadratmetern eine nach neuesten Standards konzipierte Intensivstation, großzügige und komfortable Patientenzimmer, Therapieräume und ein Hallenbad entstehen. Die zentrale Rezeption zieht zukünftig vom Altbau in das Erdgeschoss des Neubaus und befindet sich dann gleich gegenüber des Parkplatzes der Klinik.
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