|
Herzzentrum Leipzig GmbH - Universitätsklinik
Leipzig, 22. Januar 2010 ----- Mit Wirkung vom 15.12.2009 ist Priv.-Doz. Dr. med. Holger Thiele (41 Jahre), Leitender Oberarzt der Klinik für Innere Medizin/Kardiologie am Herzzentrum Leipzig, zum Außerplanmäßigen Professor an der Medizinischen Fakultät der Universität Leipzig berufen worden.
Nach erfolgreichem Abschluss seines Studiums an der Freien Universität Berlin, promovierte Thiele im Jahr 1996. Nach anfänglicher internistischer Ausbildung in Berlin absolvierte er, unterbrochen von 2 Forschungsaufenthalten am Deutschen Herzzentrum Berlin und der Universität Leeds in Großbritannien, seine kardiologische und angiologische Ausbildung am Herzzentrum Leipzig. Er ist Facharzt für Innere Medizin/Kardiologie und Angiologie sowie für Notfall- und Rettungsmedizin, internistische Intensivmedizin und Magnetresonanztomographie. Seine Habilitation zur Behandlung des akuten Myokardinfarktes stellte er im Jahr 2005 an der Universität Leipzig fertig. Seit dem Jahr 2006 ist er der leitende Oberarzt der der Klinik für Innere Medizin/Kardiologie unter der Leitung von Herrn Prof. Dr. Gerhard Schuler. Er ist Mitglied verschiedenster Fachorganisationen, wie der „American Heart Association“, der „European Society of Cardiology“, der „Society of Cardiovascular Magnetic Resonance“ oder auch der „Deutschen Gesellschaft für Kardiologie“.
Die Schwerpunkte seiner klinischen und wissenschaftlichen Tätigkeit liegen in der Behandlung der stabilen koronaren Herzerkrankung, der Behandlung des akuten Koronarsyndroms einschließlich des kardiogenen Schocks und der nichtinvasiven kardiovaskulären Bildgebung mittels Magnetresonanztomographie. Er ist Autor von über 100 wissenschaftlichen Publikationen.
„Mein Hauptaugenmerk“, so Professor Thiele, „wird auch zukünftig auf der Behandlung des akuten Herzinfarktes“ liegen. Die Vernetzung mit dem Rettungsdienst und die möglichst schnelle als auch optimale Behandlung von Patienten mit akutem Myokardinfarkt ist ein wesentliches Anliegen, damit die Prognose dieser Patienten weiter verbessert werden kann.“
|