Bild
KonzernleerKonzernleerKonzernleerKonzernleerKonzernleer

Herzzentrum Leipzig GmbH - Universitätsklinik

Leipziger Abciximab-STEMI-Studie wird auf ganz Deutschland ausgeweitet

Leipzig, 14. Mai 2008 ----- Am Herzzentrum Leipzig schlossen Herr Priv.-Doz. Dr. Holger Thiele, Leitender Oberarzt der Klinik für Kardiologie, und Herr Professor Dr. Gerhard Schuler, Chefarzt der Klinik für Kardiologie, ihre Studie zur Gabe des Blutverdünners Abciximab bei akutem Herzinfarkt erfolgreich ab. Basierend auf diesen positiven Ergebnissen wird noch in diesem Monat eine der größten Herzinfarktstudien in ganz Deutschland initiiert.

Bei einem akuten Herzinfarkt, welcher sich bei den Betroffenen üblicherweise durch Brustschmerzen oder Atemnot bemerkbar macht, verschließt sich ein Herzkranzgefäß durch ein Blutgerinnsel. Um das Absterben von Herzmuskelgewebe zu verhindern, ist eine schnellstmögliche Wiedereröffnung des Herzkranzgefäßes von höchster Bedeutung. Der dazu verwendete Ballon sowie der oder die zusätzlich eingesetzten Stents erlauben jedoch nicht in allen Fällen die Wiederherstellung einer optimalen Durchblutung in dem vorher verschlossenen Gefäß. Grund dafür sind eventuelle noch im Blut befindliche Gerinnsel. Diese werden in Ergänzung zur Ballonaufdehnung durch blutverdünnende Medikamente weiter aufgelöst. Üblicherweise erfolgt dabei die Verabreichung über die Venen.

In der am Herzzentrum Leipzig in jüngster Vergangenheit abgeschlossenen Pilot-Studie konnte nachgewiesen werden, dass die Gabe des Blutverdünners Abciximab direkt in das Herzkranzgefäß erhebliche Vorteile gegenüber der herkömmlichen Verfahrensweise bietet. In der Magnetresonanztomographie zeigte sich eine deutlich verbesserte Durchblutung am Herzen, wobei auch die Infarktgröße verringert werden konnte.

Auf Grundlage dieser ersten Ergebnisse aus Leipzig wird noch im Mai eine der größten Herzinfarktstudien Deutschlands begonnen. In 26 Zentren - verteilt auf das ganze Land - kommt dieser Ansatz der direkten Gabe der Blutverdünner ins Herzkranzgefäß bei ca. 2.000 Patienten zur Anwendung. Ziel ist es, so die Studienleiter, "die Therapiemöglichkeiten und damit auch die Genesung für Patienten mit akutem Herzinfarkt noch weiter zu verbessern".


Im Auftrag der
Herzzentrum Leipzig GmbH
Universitätsklinik
Strümpellstr. 39
04289 Leipzig

Sallwey & Partner
Grüneburgweg 41
60322 Frankfurt
Ihr Ansprechpartner:
Brigitte Sallwey
sallwey@rhoen-klinikum-ag.com
Tel.: 069-97203628
Fax: 069-97203627
zurück