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Klinik für Pädiatrie
Psychsomatische Station Psychosomatische Störungen werden durch seelische Belastungen und Konflikte ausgelöst. Sie können schon bei Kindern auftreten und äußern sich durch körperliche Beschwerden wie Übelkeit, Kopf- oder Bauchschmerzen, Schlaf- und Essstörungen sowie nächtliches Einnässen. Auf der psychosomatischen Station der Kinderklinik werden jeweils 6-8 Kinder durch ein Behandlungsteam betreut, das sich aus einem Psychologen, Heil- und Sozialpädagoginnen, Kinderärzten, Erzieherinnen, Lehrern und einem Ergotherapeuten zusammensetzt. Neben den Möglichkeiten einer interdisziplinären Diagnostik besteht ein breitgefächertes therapeutisches Angebot. In Einzel- und Gruppengesprächen werden Probleme, Ängste und Konflikte der Patienten angesprochen und bearbeitet. Daneben kommen gezielte verhaltenstherapeutische Behandlungsverfahren zur Anwendung. Die heilpädagogische Begleitung der Kinder im Tagesablauf, täglicher Schulunterricht und psychomotorische Gruppenbehandlung helfen, Schwächen in einzelnen Bereichen auszugleichen und Zutrauen in eigene Leistungsmöglichkeiten zu wecken. Die Eltern sind von Beginn an in den therapeutischen Prozess mit einbezogen. In den meisten Fällen können dabei Ansätze erreicht werden, die es Eltern und Kind ermöglichen, aus eigener Kraft und, wo nötig, mit ambulanter Unterstützung die Ursachen psychischer Probleme weiter abzubauen. Dipl.-Psych. I. Gretser |
