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Klinik für Nephrologie
Im Falle eines vorübergehenden oder dauerhaften Nierenversagens werden alle Verfahren der Nierenersatztherapie angeboten und vorgehalten: Hämodialyse, Hämofiltration, Hämodiafiltration, Peritonealdialyse. Auch die Plasmaseparation (zur Entfernung pathologischer Eiweiße) und die Hämoperfusion (bei Vergiftungen) werden von der Klinik für Nephrologie durchgeführt. Patienten auf der internistischen und anästhesiologischen Intensivstation werden durch das Team der Dialyse behandelt, wenn ein Nierenversagen aufgetreten ist. Diese Behandlungen werden ausschließlich von sehr erfahrenen Schwestern und Pflegern und im Bedarfsfalle täglich durchgeführt. Mit der Peritonealdialyse (Bauchfelldialyse) wird ein weiteres Verfahren zur Behandlung des Nierenversagens angeboten, das dem Patienten eine Behandlung in seiner häuslichen Umgebung gestattet. Die Klinik für Nephrologie steht in einer engen Kooperation mit der Patienten-Heimversorgung (PHV) in Bad Homburg. Auf dem Krankenhausgelände betreibt die PHV ein ambulantes Dialyseinstitut, dessen ärztlicher Leiter der Chefarzt der Klinik für Nephrologie ist. Dort werden dauerhaft etwa 130 Patienten mit einem chronischen Nierenversagen behandelt. In der Institutsambulanz werden Patienten mit Erkrankungen der Nieren und in der Transplantationsnachsorge betreut (Dialyseinstitut Hildesheim, Weinberg 1, 31134 Hildesheim. Tel.: 05121-131366). Die Klinik für Nephrologie arbeitet eng mit den beiden anderen internistischen Kliniken des Hauses zusammen (u.a. internistische Facharztausbildung, Fortbildungen). |
