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Institut für Bildgebende Diagnostik und Interventionelle Radiologie
Das Institut verfügt über sämtliche modernen bildgebenden Modalitäten: Mehrere konventionelle Aufnahme- und Durchleuchtungsplätze in digitaler Speicherfolientechnik, eine Angiographieeinheit, einen 64-Zeilen-Computertomographen, ein modernes (high-end) Hochfeld-MRT inklusive Cardio-MRT, ein Ultraschallgerät mit Farbduplexsonographie, ein Mammographie-Gerät (digitale Vollfeld-Mammographie ab 03/2008), einen Mammainterventionstisch mit Vakuumbiopsieeinheit und Stereotaxie sowie einen Knochendichtemeßplatz (DEXA-Technik).
Mitunter sind trotz des Einsatzes moderner und schneller Gerätschaften nicht unerhebliche Vorbereitungszeiten (z.B. Infusionen vor Untersuchungen oder Eingriffen, Kontrastmitteltrinken vor CT- oder MRT-Untersuchungen des Bauchraumes) erforderlich, um das technisch bestmögliche Ergebnis zu erreichen und um damit möglichst alle wichtigen Fragen von Zuweisern und Patienten erschöpfend beantworten zu können. Insofern ist es verständlich, dass für die Untersuchung des Bauchraumes auch mit einem 64-Zeilen-CT von der Patientenvorbereitung bis zur exakten Befundung schnell einmal 2 Stunden und mehr vergehen können. Die moderne Schnittbilddiagnostik aller Organe gehört daher zu einem der zentralen Schwerpunkte unserer Arbeit. Ein weiterer Schwerpunkt ist das weite Feld der bildgesteuerten minimal-invasiven Therapien (z. B. das Aufdehnen von Gefäßengstellen mit einem Ballon oder die Einbringung von Gefäßstützen bzw. Stents). Damit lassen sich beispielsweise bei Durchblutungsstörungen der Beine, Halsschlagadern oder Eingeweidearterien - bisweilen unter Umgehung größerer operativer Eingriffe - ähnliche klinische Ergebnisse für den Patienten erzielen wie mit den herkömmlichen operativen Methoden. Dabei wählen wir gemeinsam mit den Kollegen des interdisziplinären Gefäßzentrums Hildesheim-Salzgitter (Gefäßchirurgen, Internisten/Diabetologen, Angiologen, Nephrologen, u.v.m.) die für den Patienten optimalste Therapieform aus. Darüberhinaus führen wir in großer Zahl nicht gefäßbezogene bildgesteuerte Behandlungen durch: Punktionen und Biopsien zur Gewebegewinnung, Drainagen von Flüssigkeiten und Abszessen zur Entlastung und die Ableitung von Galleflüssigkeit (PTCD). In Zusammenarbeit mit der Neurochirurgie bieten wir Schmerztherapieformen an der Wirbelsäule (PRT, Facettenblockaden, Vertebroplastien, etc.) an. Die Brustdiagnostik und Abklärung von Erkrankungen der weiblichen Brust erfolgt mit langjähriger Expertise unter dem Dach des zertifizierten Brustzentrums am Klinikum. Neben der Triplediagnostik (Abtasten, Mammographie, Sonographie) kommen bei uns auch bildgesteuerte Herdlokalisationen (mit Sonographie, Mammographie oder Magnetresonanztomographie), die stereotaktische Vakuumbiopsie (meist zur Abklärung unklarer Mikroverkalkungen) sowie die hochsensitive Mamma-MRT zum Einsatz. Seit Juni 2007 wird unter der Leitung von Dr. Hofmann in der Nuklearmedizin ein PET/CT betrieben. Hierbei werden die Vorteile von zwei Verfahren (exakte radiologische Schnittbildanatomie im CT und Funktionsanalyse im PET durch die Nuklearmedizin) u.a. zur genaueren Diagnostik von Tumorerkrankungen in einem Untersuchungsgang vereinigt. |
