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Institut für Bildgebende Diagnostik und Interventionelle Radiologie
Kernspintomographie (MRT/Magnetresonanztomographie) Bei dieser Technik werden starke Magnetfelder und der hohe Wassergehalt des menschlichen Körpers zur Bildgebung genutzt. Die Untersuchungsdauer beträgt allerdings zwischen 25-60 Minuten (je nach Fragestellung und Untersuchungsumfang) und die Gradientenschaltungen erzeugen während der Untersuchung erhebliche Geräuche, so dass Kopfhörer oder Ohrenstöpsel benutzt werden. Nicht untersucht werden können/dürfen:
Vor der Untersuchung müssen alle Gegenstände aus Metall (Brille, Gürtel, Kleidungsstücke mit Reißverschluß, Haarschmuck, etc.) abgelegt werden. Aufgrund des starken Magnetfeldes kann es zu einer Schädigung von Uhren und Kreditkarten (Magnetstreifen!) kommen, so dass diese Dinge ebenfalls in der Kabine (Wertfach) bleiben müssen. Während der Untersuchung sollte sich der Patient möglichst ruhig im Gerät verhalten. Bei Klaustrophobie kann ggf. ein Beruhigungsmittel verabreicht werden. Je nach Fragestellung ist auch in der MRT die intravenöse Gabe eines Gadolinium-haltigen Kontrastmittels wichtig oder sogar oligat (z.B. bei bestimmten Gefäßuntersuchungen oder Untersuchungen der weiblichen Brüste). Daher sollte bei bekannten Nierenfunktionseinschränkungen oder Nierenvorerkrankungen ein aktueller Kreatinin-Wert (oder sogar Kreatinin-Clearance) vorliegen (über den Hausarzt oder Zuweiser).
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