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Institut für Bildgebende Diagnostik und Interventionelle Radiologie

64-Zeilen-Computertomographie (CT)

Durch die Aquisition von vielen sehr dünnen Schichten des Körperinneren in Sekundenschnelle können mit modernen CT-Scannern unter Verwendung von Röntgenstrahlen feinste Strukturen des gesamten Körpers beurteilt werden.
Einen sehr hohen Stellenwert hat die CT daher bei der Untersuchung von schwer verunfallten Patienten, bei Schlaganfallpatienten und u.a. bei der Beurteilung der Ausdehnung und Schwere einer Tumorerkrankung.
Durch immer raffiniertere Softwareprogramme können seit kurzem aber auch Organe untersucht und beurteilt werden, die sich bislang der nicht invasiven Bildgebung entzogen haben. Dazu gehören beispielsweise die CT-Kolonographie (die Untersuchung des Dickdarmes auf Polypen und Tumoren) sowie die CT-Koronarangiographie (die Untersuchung der Herzkranzgefäße ohne Katheter).
Hierbei werden die Kollegen der Gastroenterologie bzw. Kardiologie bezüglich der Indikationsstellung eingebunden.
Vor einer CT mit Kontrastmittelinjektion in die Venen sollten folgende Blutwerte vorliegen:

  • Kreatinin
  • TSH basal

Diese Werte werden in einem Aufklärungsgespräch vor der Untersuchung von einem Arzt/Ärztin abgefragt.

   
 a)  b)

Adenom (gutartiger Tumor) in der CT-Koloskopie-Untersuchung (a) und in der Endoskopie/Spiegeluntersuchung (b) zum Vergleich.

  Herzuntersuchung in der Computertomographie

   
Engstelle der Hirnschlagader im Angio-CT Nierentumor in der linken Niere

 
Schlaganfall linkshirnig im Perfusions-Schädel-CT (Perfusion, CBV, CBF)