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Zukunft und Visionen
Eingriffe am Herzen werden ungeachtet der eingesetzten Technik immer invasiv bleiben. Kardiologen und Herzchirurgen arbeiten aber mit Nachdruck an neuen schonenderen Lösungen bei der Behandlung von Herzklappen, koronaren Gefäßengen oder Herzmuskelschwäche. Im Entwicklungsstadium befinden sich zur Zeit automatische Konnektoren, bei denen ein Bypass nicht mehr vernäht werden muss, sondern die Verbindung zwischen Bypass und Herzkranzgefäß mit einem Knopfdruck hergestellt werden kann. Erste Modelle sind bereits auch in Bad Neustadt in der klinischen Erprobung.Das Arbeiten mit einer intrakorporalen Operationskamera oder automatischen Operationshilfen befindet sich bereits in der technischen Entwicklung und wird ergänzend zu manuellen Operationsschritten eingesetzt.Schonendere Ultraschallmesser werden bereits klinisch eingesetzt und sollen die Verletzungen des Gewebes beim Schneiden verringern.Kleinere Pumpen zur Entlastung der Herzarbeit, um das Herz bei einer nicht mehr beherrschbaren Schwäche über mehrere Wochen, Monate oder in Zukunft vielleicht dauerhaft zu unterstützen, sind in der klinischen Erprobung.
Endoskopische Entnahme der Vene am Bein (V. saphena magna) zur koronaren Bypassoperation ohne großen Hautschnitt
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