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Computertomographie des Kopfes |
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Kurzbeschreibung Die Computertomographie (CT) verwendet eine spezielle Röntgenausrüstung, die um den Patienten rotiert und mit der schichtweise unterschiedliche Regionen des Schädels dargestellt werden können. |
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Anwendung
Die Computertomographie wird bei Abklärung von Kopfschmerzen, neurologischen Auffälligkeiten, bei unklarer Bewusstlosigkeit oder nach einer Verletzung des Kopfes, zum Beispiel nach einem Unfall eingesetzt. |
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Untersuchungsvorteile
Die Computertomographie ist schnell durchführbar und ermöglicht innerhalb von Minuten eine Aussage über mögliche krankhafte Veränderungen des Gehirns und der Knochen. Sie liefert im Gegensatz zu konventionellen Schädelaufnahmen detaillierte Informationen bei Schädelverletzungen, Schlaganfall, Tumoren und anderen Erkrankungen des Gehirns. Sie hat auch den Vorteil, dass unterschiedliche Gewebearten (Knochen, Weichteile und Gefäße) unterschiedlich dargestellt werden. Die Untersuchung kann in Abhängigkeit von der Fragestellung mit oder ohne Kontrastmittel durchgeführt werden. Das Kontrastmittel hebt die Hirnstruktur und die Blutgefäße hervor und ermöglicht eine bessere Abgrenzbarkeit gegenüber krankhaften Veränderungen. |
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Vorbereitung Eine spezielle Vorbereitung für die Computertomographie des Schädels ist nicht notwendig, es sei denn, dass eine intravenöse Kontrastmittelgabe vorgesehen oder nötig ist. Das hierbei üblicherweise verwandte Kontrastmittel ist jodhaltig und kann bei Personen mit Allergiebereitschaft zu allergischen Reaktionen führen.
Ferner ist bei Erkrankungen der Schilddrüse (Überfunktion), bei einer Beeinträchtigung der Nierenfunktion oder bei einer Zuckererkrankung Vorsicht bei der Kontrastmittelapplikation geboten. Hierüber klärt Sie der untersuchende Arzt (Radiologe) aber ebenfalls vor Untersuchungsbeginn gesondert auf und erst nach Abklärung aller Fragen und schriftlicher Zustimmung durch Sie erfolgt die kontrastmittelgestützte Untersuchung.
Falls die Möglichkeit einer Schwangerschaft besteht, muss der Radiologe/die Radiologin oder das medizinisch-technische Untersuchungspersonal davon informiert werden. In vielen Fällen kann eine alternative Untersuchung angeboten werden, um das Ausmaß der Röntgenstrahlenbelastung für den Fötus möglichst niedrig zu halten bzw. ganz zu vermeiden. |
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Untersuchungsgerät Der Computertomograph ist ein großes, viereckiges Gerät mit einer runden, relativ weiten Öffnung in der Mitte. Der Patient liegt in der Regel auf dem Untersuchungstisch, der höhenverstellbar ist und mit dem er in die Öffnung des Gerätes bewegt werden kann. Innerhalb der Maschine befindet sich eine Röntgenröhre auf einem rotierenden Rahmen. Dieser umkreist während der Untersuchung zügig den Schädel, während ein auf dem Rahmen mitrotierendes Empfangssystem aus Halbleiterdetektoren, welches exakt gegenüber der Röntgenröhre angebracht ist, die aus dem Körper austretende Röntgenstrahlung in ihrer Schwächung richtungsabhängig erfaßt.
Ein angeschlossenes Computersystem kann später dann aus den Schwächungswerten der Röntgenstrahlung (Rohdaten) wiederum Röntgenschnittbilder aus verschiedenen Raumrichtungen berechnen. |
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Durchführung Der Patient befindet sich während der Untersuchung allein im Untersuchungsraum. Die Anwesenheit von Angehörigen oder Freunden im Untersuchungsraum ist infolge der frei werdenden Röntgenstrahlung nicht gestattet. Der Kontakt zwischen dem Untersuchungspersonal und dem Patienten bleibt aber für die gesamte Aufnahmezeit durch ein Sichtfenster zwischen dem Schalt- und Untersuchungsraum und eine Sprechanlage gewahrt.
Bei der Aufnahme des Schädels kann es infolge der Rotationsbewegung der Röntgenröhre und des Detektorsystems zu einer geringen Geräuschentwicklung für den Patienten kommen, die aber nicht gesundheitsbedenklich ist. Der Patient wird im Vorfeld der Untersuchung aber darauf hingewiesen, um während der Untersuchung dadurch nicht beunruhigt oder abgelenkt zu werden.
Der Kopf wird während der Untersuchung in einer Kopfhalterung plaziert und mit Bändern und Pelotten fixiert, um die richtige Stellung des Kopfes während der gesamten Untersuchung zu gewährleisten. Die bei der Untersuchung gewonnen Rohdaten werden von einem angeschlossenen Computersystem verarbeitet. Aus Ihnen können später Schnittbilder des Bauchraumes bzw. der Bauchorgane aus verschiedenen Raumrichtungen am Computer erstellt werden. Diese Querschnittbilder werden auch Tomogramme genannt. Sie haben der Computertomographie ihren Namen gegeben.
Bei einigen Fragestellungen im Kopfbereich kann eine intravenöse Kontrastmittelgabe notwendig sein. Üblicherweise wird das Kontrastmittel über einen intravenösen Zugang in der Armbeuge in eine Armvene des Patienten gespritzt. Die Kontrastmittelgabe erfolgt während der Untersuchung automatisiert über einen Hochleistungsdruckinjektor und kann von einer Nachinjektion physiologischer Kochsalzlösung begleitet werden. |
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Schmerzempfindung Die CT-Untersuchung an sich verursacht keine Schmerzen. Bei der intravenösen Kontrastmittelgabe kann ein Wärmegefühl im Körper oder ein metallischer Geschmack während der Injektion auftreten. Dieses Missempfinden kann der Patient etwa 2-3 min lang wahrnehmen. |
Befunderstellung Ein erfahrener Radiologe/eine erfahrene Radiologin analysiert die Aufnahmen und erstellt den Befund. Der Befund wird dem zuweisenden Arzt mitgeteilt, der ihn dann an den Patienten übermittelt.
Risiken Der Patient wird bei der Computertomographie Röntgenstrahlung ausgesetzt. |
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Die effektive Strahlenexpositon beträgt bei einer Computertomographie des Kopfes ungefähr 2 mSv. Das entspricht etwa der durchschnittlichen jährlichen natürlichen Strahlenbelastung in Deutschland.
Das Risiko einer ernsthaften allergischen Reaktion jodhaltiger Kontrastmittel ist selten. Das am Computertomographen beschäftigte Personal ist für den Ernstfall exzellent geschult. |
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Gegenanzeigen Während einer Schwangerschaft muss die Indikation für eine Untersuchung sehr streng geprüft werden. Stillende Mütter sollten 24 Stunden nach intravenöser Kontrastmittelgabe das Stillen aussetzen. |
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