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Kognitive Ergotherapie

Die kognitive Ergotherapie wendet sich an jene Patienten, deren geistige Entwicklung verzögert oder nicht ausgeprägt ist, in ihrer Selbständigkeit und Handlungsfähigkeit eingeschränkt oder von geistigen Defiziten bedroht oder betroffen sind. Die Ursachen hierfür sind z.B. Störungen des Bewegungsablaufs infolge von Hirnschädigungen oder Entwicklungsstörungen, Sinnesbehinderungen, Störungen der Wahrnehmungsverarbeitung, Störungen in der Sozialentwicklung und Kommunikationsfähigkeit sowie psychische Erkrankungen und geistige Behinderungen.

Ziele der kognitiven Ergotherapie

Die individuelle Verbesserung, Steigerung und Erhaltung folgender Hirnleistungen:

  • Denktempo und Reaktion
  • Konzentration
  • Ausdauer
  • Handlungsplanung
  • abstraktes und logisches Denken
  • Kurzzeitgedächtnis
  • Langzeitgedächtnis
  • Allgemeinwissen
  • Lesen, Rechnen, Schreiben
  • akustische, visuelle, taktile und kinästhetische Wahrnehmung
  • verbale und nonverbale Kommunikation
  • Sprache, Sprachverständnis und Vokabular 
  • Phantasie und Kreativität 
  • Orientierung in Zeit und Raum

Grundsätzlich werden alle in der kognitiven Ergotherapie durchgeführten Anwendungen und Aktivitäten für den Patienten in einem sinnvollen Handlungszusammenhang mit dem Alltag stehen. Der tatsächliche Entwicklungsstand der Patienten ist die Grundlage aller Maßnahmen. Dafür werden die geistigen, emotionalen und körperlichen Fähigkeiten und Defizite des Patienten erfasst. Die Beratung der Patienten und die intensive Zusammenarbeit mit ihnen sowie der Austausch mit anderen betreuenden Personen werden durchgeführt.

Medien
PC, kognitive Trainingsprogramme, neuro-psychologische Software, Cogpack, Bücher (Lexika,...), funktionelle und taktile Therapiemedien, Schreibutensilien