|
Leistungsspektrum der Abteilung
Die Klinik hat am 1. 6. 2004 einen Neubau mit reichlichem Platzangebot und einem großen Garten bezogen. Im gleichen Haus wie die Stationen, die Tagesklinik und die Ambulanz befinden sich eine Turnhalle, die Werkstatt der Ergotherapie und der Raum für die Musiktherapie. Die Klinikschule liegt innerhalb des zur Einrichtung gehörenden Parks, aber von den Stationen ca. 200 m entfernt. Die Klinik leistet die kinder- und jugendpsychiatrische und –psychotherapeutische Versorgung der südthüringischen Region. Es werden alle kinder- und jugendpsychiatrischen Erkrankungen behandelt. Schwerpunkte liegen in der Behandlung von Kindern und Jugendlichen mit
Das diagnostische Repertoire entspricht den modernsten Anforderungen. Es reicht von der neurologischen Diagnostik, die apparativ z.T. in Zusammenarbeit mit der Neurologischen Klinik des Fachkrankenhauses durchgeführt wird, über den Einsatz von traditionellen psychodiagnostischen Tests und von computerisierten Leistungs- und Persönlichkeitstests und eine besonders differenziert ausgestaltete Sprachdiagnostik bis zu vielfältigen neuropsychologischen Verfahren. Der therapeutische Schwerpunkt liegt in der verhaltenstherapeutisch ausgerichteten Gestaltung des Stations- und Unterrichtsalltags. Eine wichtige Rolle spielen Funktionstherapien bei Teilleistungsstörungen sowie verhaltenstherapeutisch orientierte Einzel- und Gruppenpsychotherapie, Familientherapie, Musik-, Ergo- und Bewegungstherapie sowie Pharmakotherapie. Diagnose- und Therapiestrategie Schwerpunkte des therapeutischen Vorgehens der Ambulanz sind einzelpsychotherapeutische Sitzungen mit den Kindern und Jugendlichen und eine intensive Einbeziehung von Eltern bzw. der Familie in die Behandlung. Wenn diese ambulanten Möglichkeiten wegen des Ausprägungsgrades der Beeinträchtigung der Kinder nicht ausreicht, kann bei Kindern, die in der Nähe der Klinik wohnen, eine tagesklinische Behandlung eingesetzt werden. Voraussetzung dafür ist, dass die Kinder und Jugendlichen in einer Entfernung von der Klinik leben, die es erlaubt, dass sie täglich zwischen Klinik und zu Hause wechseln. Kinder, die weiter entfernt wohnen oder deren Erkrankung so ausgeprägt ist, dass sich das therapeutische Vorgehen über täglich 24 Stunden erstrecken muss, werden vollstationär behandelt. Bei allen 3 Möglichkeiten der Behandlung erfolgt zunächst eine gründliche Diagnostik, die die Grundlage für das für jeden einzelnen Patienten individuell geplante therapeutische Vorgehen darstellt. Das Ziel des therapeutischen Handelns ist in jedem einzelnen Fall das Zurechtkommen des Kindes bzw. des Jugendlichen mit den alterstypischen Anforderungen, die den Patienten nach seiner Entlassung aus der Klinik erwarten werden. Diese Anforderungen werden im Therapieverlauf zunächst so weit reduziert, dass sie für das Kind oder den Jugendlichen erfüllbar sind. Im Anschluss daran werden sie in dem Ausmaß gesteigert, in dem dies die Effektivität der eingesetzten therapeutischen Methoden erlaubt. Erst wenn wir uns davon überzeugt haben, dass unsere Patienten tatsächlich mit den Erfordernissen ihrer alltäglichen Umwelt in ihrer Herkunftsumgebung zurechtkommen, werden sie entlassen. In der Regel schließt sich der Entlassung aus der stationären oder tagesklinischen Behandlung eine ambulante Nachbetreuung an |
