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Klinikum Frankfurt (Oder) GmbH
5. Mai 2012 - Bauchaortenaneurysma-Screeningtag im Klinikum Frankfurt (Oder)
Frankfurt (Oder), 24. April 2012 ----- Die Deutsche Gesellschaft für Gefäßchirurgie und Gefäßmedizin organisiert am 5. Mai 2012 den 3. bundesweiten Bauchaortenaneurysma-Screeningtag. Das Klinikum lädt aus diesem Anlass Patienten und interessierte Bürgerinnen und Bürger zu einer Informationsveranstaltung ein.
Die Themen des Vortrages von Dr. med. Michael Petzold, Chefarzt der Klinik für Gefäßchirurgie, widmen sich der Entstehung, Diagnostik und Therapie des Bauchaortenaneurysmas. Ärzte des Instituts für Radiologie und Interventionelle Neuroradiologie und der Medizinischen Klinik II bieten den Besuchern die Möglichkeit, sich über die spezielle Vorsorgeuntersuchung an Ultraschall-Geräten und die Behandlungsmöglichkeiten des Bauchaortenaneurysmas zu informieren. Weitere Untersuchungsmethoden, wie z.B. die Angiographie und Computertomographie werden vorgestellt. Daneben können gefäßchirurgische Instrumente und Gefäßprothesenmaterialien betrachtet und auch einmal in die Hand genommen werden.
Die Veranstaltung beginnt um 9:30 Uhr im Haus 5, Ebene 4, Konferenzraum 5403, und endet um 12.00 Uhr.
Das Bauchaortenaneurysma ist eine meist schmerzlose Erkrankung der Hauptschlagader. Von den Betroffenen unbemerkt „wächst“ der Durchmesser der Aorta. Ist eine bestimmte Größe überschritten, können Flanken- oder Rückenschmerzen auftreten. Ab einem Durchmesser von 5 cm besteht eine deutlich erhöhte Gefahr des Platzens der Aorta. Dabei handelt es sich immer um eine lebensbedrohliche Situation.
Von dieser Erkrankung am häufigsten betroffen sind Männer, die das 65. Lebensjahr überschritten haben. Raucher sind besonders gefährdet. Frauen haben ein niedrigeres Risiko, sollten aber beim Vorliegen von Risikofaktoren (Nikotinabusus, Arteriosklerose) ebenfalls untersucht werden. Bei schlanken Personen kann ein Aneurysma bereits durch eine Tastuntersuchung des Bauches vermutet werden. Mit Hilfe der schmerzfreien Ultraschall-Untersuchung werden Aussackungen der Bauchschlagader sicher erkannt. Ab einer bestimmten Aneurysmagröße sind weiterführende Gefäß-untersuchungen erforderlich. Ggf. muss auch zu einer Operation geraten werden.
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