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Willkommen auf der Homepage der Apotheke der Klinikum Frankfurt (Oder) GmbH


Postanschrift: 

Müllroser Chaussee 7 - 15236 Frankfurt (Oder) 
Öffnungszeiten:
Mo - Do:  07:00 - 16:00 Uhr
Fr:  07:00 - 17:00 Uhr
Telefon: +49 335-548-2161/2172 
Fax +49 335-548-2179 
e-mail: Leitung: apotheke@klinikumffo.de 

Leiter der Apotheke: Dr. rer. nat. Norbert Ohem
                                        Fachapotheker für Klinische Pharmazie

 

Wir über uns

Seit der Eröffnung des Klinikkomplexes Markendorf im Jahre 1983 bildet die Krankenhausapotheke einen festen Bestandteil des Klinikums für alle Belange rund um das Arzneimittel.
Verschiedene Abteilungen sorgen für die Beschaffung, Verteilung und Herstellung von Arzneimitteln, Labordiagnostika, Nahtmaterial und Stomaartikeln sowie für die Beratung der Ärzte, des Pflegepersonals und der Patienten.
Durch die Apotheker wird die Geschäftsführung der Arzneimittelkommission, die Schriftführung der Transfusionskommission sowie die Mitgliedschaft in der Hygienekommission wahrgenommen.

Mitarbeiter:
Leiter der Apotheke:
Dr. rer. nat. Norbert Ohem
Tel.: +49 335 548-2161/2160
Fachapotheker für Klinische Pharmazie
- Weiterbildungsermächtigung: Gebiet "Klinische Pharmazie" ab 01. März 2005 für 6 Jahre

Sekretariat:
Kerstin Gleske
Tel.: +49 335 548-2161
Fax: +49 335 548-2179
e-Mail: apotheke@klinikumffo.de

Klinische Versorgung:
Dipl.-Pharm. Birgit Gerecke
Fachapothekerin für Klinische Pharmazie
Tel.: +49 335 548-2176

Klinische Pharmazie und Analytik:
Dipl.-Pharm. Britta Happ
Fachapothekerin für Klinische Pharmazie
Tel.: +49 335 548-2176

Arzneimittelherstellung:
Dr. rer. nat. Norbert Ohem
Tel.: +49 335 548-2161

Pharmazieingenieure:
Kerstin Ermling, Katrin Fischer, Carmen Hinze, Heike Rebert, Marlies Thiele

Apothekenfacharbeiter, PKA:
Susanne Lange, Kerstin Gleske, Sabine Noack, Monika Czecholinski, Anja Prautsch

Leistungen:
Die starken Leistungen Ihrer Krankenhausapotheke:

  • Garant für Unabhängigkeit
    Ein Krankenhaus ohne eigene Krankenhausapotheke ist immer von der Geschäfts- und Informationspolitik externer Anbieter abhängig. 
    Nur die pharmazeutische Versorgung im eigenen Haus sichert Ihnen die Objektivität und die Unabhängigkeit, die Sie für veräne therapeutische und  
    wirtschaftliche Entscheidungen brauchen.
  • Garant für Sicherheit
    Der therapeutische Erfolg ist entscheidend für die Reputation des Klinikums. Damit untrennbar verbunden ist die Qualität der pharmazeutischer  
    Versorgung der Patienten. Nur die eigene Krankenhausapotheke bietet Ihnen eine einwandfreie, sichere Patientenversorgung.
  • Garant für Flexibilität
    Kurze Kommunikationswege sichern schnelles, flexibles Reagieren: Der Patient braucht es, die Krankenhausapotheke hat es – oder beschafft es.  
    Schnell, zuverlässig, ohne Umwege. Denn nur die Mitarbeiter der eigenen Krankenhausapotheke können genau wissen, wo es in Ihrem Haus 
    "langgeht". In jeder Hinsicht.
  • Garant für individuelle Behandlungsqualität
    Kein Patient ist wie der andere, kein Krankheitsbild gleicht dem anderen. Deshalb gehört zu einer qualitativ hochwertigen Therapie auch die 
    individuelle Arzneimittelberatung. Nur die eigene Krankenhausapotheke bietet dem Arzt den Vorteil einer Therapieberatung – bis hin zur Herstellung 
    von qualitativ hochwertigen Individualzubereitungen für die ganz genau abgestimmte Behandlung.
  • Garant für Wirtschaftlichkeit
    Intelligentes Wirtschaften beinhaltet weit mehr als nur den günstigen Einkauf beim preislich günstigsten Lieferanten! Die eigene Krankenhausapotheke ist ein bedeutender Faktor für das Klinikum, weil sie alle ökonomischen Kriterien berücksichtigt, zum Beispiel: 
  • Kontinuierliche Sortimentsüberwachung und –bereinigung
    - Individuelle Produktauswahl
    - Nutzung des freien Arzneimittelmarktes zur Erzielung optimaler Konditionen
    - Vergleich der Handhabungskosten verschiedener Arzneimittel
    - Berücksichtigung möglicher Nebenwirkungen auf Therapiekosten, Liegedauer und Rehabilitation
    - Verbrauchs-Controlling
    - Therapieberatung
    - Rücknahme von nicht verbrauchten Medikamenten und deren "Umleitung" auf andere Stationen
  • Analytik
    Die für die Eigenherstellung verwendeten Ausgangsstoffe und Chemikalien werden in der Krankenhausapotheke auf Identität, Reinheit und Gehalt untersucht. Auch die selbst hergestellten Arzneimittel werden im Analytik-Labor auf ihre Qualität untersucht. Entspricht die Qualität den Anforderungen des Arzneibuches oder anderer anerkannter Fachbücher, erfolgt die Freigabe des Produktes.

Ausstattung:

UV/VIS-Spektralphotometer
IR-Spektrophotometer
Schmelzpunktmessgerät
Polarimeter
pH-Messgerät
Geräte für die Bestimmung der Dichte und des Brechungsindex
sowie die übliche Einrichtung eines Apothekenlabors

Rezeptur und Defektur

 Die Herstellung von Arzneimitteln ist eine der zentralen Aufgaben einer Krankenhausapotheke.
Die Rezeptur ist die Herstellung kleiner Stückzahlen individuell verordneter Arzneimittel. Der Bedarf an Rezepturen ist nach wie vor gegeben.
Die Schwerpunkte liegen dabei in der Dermatologie (Salben, Cremes, Lösungen), der Ophthalmologie (Augentropfen) und besonders in der
Pädiatrie (umfangreiche Herstellung einzeldosierter Pulver); außerdem werden Kapseln, Zäpfchen, Gele etc. für den medizinischen Bedarf
sowie Spezial-Reagenzien für die versorgten Labore hergestellt.

In der Defektur (Herstellung von Arzneimitteln im Voraus in Chargengrößen bis zu 100 Stück) werden u. a. Lösungen, Salben, Cremes, Suspensionen und Kapseln hergestellt. Dabei handelt es sich häufig um Rezepturen aus offiziellen Rezeptursammlungen wie dem NRF (z. B. Clobetasol- und Betamethason-Salben, Salbengrundlagen) sowie Rezepturen aus anderen Krankenhaus-Apotheken.
Auch "Hausspezialitäten" sind vertreten, die ursprünglich in der Rezeptur hergestellt wurden und aufgrund starker Nachfrage in der Defektur auf Vorrat hergestellt werden.

Für jedes Produkt existiert eine Herstellanweisung, entweder innerhalb des Herstellprotokolls oder in der Vorschriftensammlung, wodurch die gleichbleibende Qualität (Chargenkonformität) gewährleistet werden kann. Alle Defektur Artikel werden im Analytiklabor vor der Abgabe geprüft.


Geräte-Ausstattung:

- Elektr. Tubenschließmaschine
- Universalmaschine Stephan UMC 12 (für Salbenherstellung)
- Topitec-Rührgerät
- Destillationsanlage mit Ringleitung
- Umkehrosmoseanlage
- Autoklav
- Laminar Air Flow-Gerät
- Heißluftsterilisator
- Partikelsichtgerät

Zytostatika

Arzneimittel gegen Krebserkrankungen (Zytostatika, Antikörper) werden zentral in der Krankenhausapotheke für die Patienten als Infusionen oder Injektionen zubereitet.
Damit sind folgende Aufgaben verknüpft:

  • Patientenindividuelle, aseptische Herstellung von Zytostatika-Infusionslösungen
  • Einhaltung aller geforderten Sicherheitsvorschriften für den Umgang mit Zytostatika 
  • Plausibilitätskontrolle der Verschreibung bzgl. der Dosis, des zeitlichen Intervalls, der Kompatibilität mit der Trägerlösung 
  • Beratung der Ärzte bezüglich aller auftretenden Fragen zu Zytostatika, deren Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen 
  • Fortbildungen für Ärzte und das Pflegepersonal über den sicheren Umgang mit Zytostatika, sowie über die Eigenschaften von Zytostatika und die Supportivtherapie

Zytostatika sind hochwirksame Arzneistoffe, die gegen bösartige Krebserkrankungen meist in Kombination mit Operation und/oder Strahlentherapie eingesetzt werden. Im Volksmund wird eine solche Therapie auch als "Chemotherapie" bezeichnet. Da Zytostatika eine toxische Wirkung gegenüber Krebszellen besitzen, sind sie in der Lage Krebszellen in bestimmtem Umfang abzutöten. Leider ist diese toxische Wirkung nicht allein auf Krebszellen beschränkt, so dass auch gesunde Zellen betroffen sein können. Dies kann mehr oder weniger starke Nebenwirkungen verursachen. Die Art der Nebenwirkung ist meist vom eingesetzten Wirkstoff abhängig und muss unter Umständen unterstützend behandelt werden (sog. Supportivtherapie).

Wie sieht die Herstellung von Zytostatika aus?

Die Herstellung erfolgt zeitnah zur Verabreichung der Zubereitungen. Dabei ist die Körpergröße und das Körpergewicht wichtig für die Berechnung der Dosis. Mit der Herstellung verbunden sind umfangreiche Prüf- und Dokumentationstätigkeiten, die oft auch ein hohes Maß an Kommunikationsaufwand mit sich bringen, um später ein qualitativ hochwertiges, unbedenkliches Produkt abgeben zu können. Die Herstellung erfolgt unter Produkt- und Personalschutz. Produktschutz einerseits, da das Produkt eine möglichst minimale Keimbelastung aufweisen muss, um die meist immungeschwächten Patienten nicht der Gefahr einer Infektion auszusetzen, die schwere Folgen haben könnte. Um dies zu vermeiden wird in sogenannten "Reinräumen" gearbeitet. Personalschutz andererseits, da es sich um hochwirksame Arzneimittel mit einer nicht zu unterschätzenden Toxizität handelt. So ist bei Umgang mit diesen Arzneistoffen eine persönliche Schutzausrüstung vorgeschrieben. Diese besteht meist aus einem Schutzkittel, Mundschutz und Handschuhen. Es wird unter einer Sicherheitswerkbank gearbeitet, die eine Verschleppung der Zytostatika aus dem Arbeitsbereich vermeiden soll. Die Herstellung von Zytostatika fordert dem Personal sehr viel Konzentration, Disziplin und Zuverlässigkeit ab, da kleine Fehler bereits sehr schwerwiegend sein können. Aus diesem Grund handelt es sich bei dem eingesetzten Personal ausschließlich um geschultes und hochqualifiziertes pharmazeutisches Personal. Nach der Herstellung werden die Zubereitungen direkt auf Station transportiert.

Arzneimittelinformation

Folgende Aufgaben sind u.a. zu nennen:
 

  • Informationsweitergabe (Rückrufe durch pharmazeutische Firmen, wichtige Mitteilungen zu Arzneimitteln) 
  • Mitwirkung bei Konferenzen und Kommissionen 
  • Anwendungs- und Applikationsberatung 
  • Recherchen zu allen Fragen rund um Arzneimittel
  • Durchführung von Schulungen für Mitarbeiter des Hauses 
  • Mitwirkung bei der Bearbeitung externer Anfragen 
  • Umsetzungsberatung bei neuen gesetzlichen Vorschriften
  • Bearbeitung der Anfragen von Ärzten und des Pflegepersonals hinsichtlich Dosierungen, Nebenwirkungen, Risiken, Kompatibilitäten 
  • Überwachung der Arzneimittelsicherheit

Es gehört zu den ureigenen Aufgaben von Apothekern, die Fragen zu diesen Themenbereichen sicher und kompetent zu beantworten. Diese Themen stellen einen Schwerpunkt von Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen für Apotheker dar. Auch Fragen zur Dosierung bei besonderen Organfunktionen (Nieren- und/oder Leberinsuffizienz etc.) oder Körperfunktionen (Schwangerschaft, Kindheit, Alter) beantworten die zuständigen Apotheker.

Die Krankenhausapotheker können im Rahmen einer interdisziplinären Zusammenarbeit z.B. durch Teilnahme an der klinischen Visite oder durch eine Kurvenvisite das Behandlungsergebnis positiv beeinflussen. Der Krankenhausapotheker steht bei allen Fragen zu Arzneimitteln mit Rat und Tat zur Seite und liefert den Ärzten der Klinik eine monatliche Verbrauchsauswertung, um in der Diskussion konkrete Schritte zu einer optimalen, wirtschaftlichen Therapie aufzeigen zu können.

Logistik

Versorgung des Klinikums mit Arzneimitteln, Infusionslösungen, Parenteraler und enteraler Ernährung, Stomaartikeln, Labordiagnostika, Röntgenkontrastmitteln, Pflegeprodukten, Desinfektionsmitteln

Sicherstellung der Versorgung und Dokumentation von Betäubungsmitteln und Blutprodukten

Die Beschaffung der Fertigarzneimittel erfolgt hauptsächlich direkt bei der pharmazeutischen Industrie. Durch die EDV-gestützte Organisation, abgestimmte Liefervereinbarungen und die schnelle Anlieferung sind die Voraussetzungen der zuverlässigen und sicheren Patientenversorgung geschaffen.
Die angelieferten Arzneimittel werden auf Übereinstimmung mit der Bestellung, auf ordnungsgemäße Beschaffenheit und Einhaltung der Transportbedingungen kontrolliert.
Die zur Sicherstellung der Versorgung der Patienten notwendigen Arzneimittel müssen in ausreichender Menge vorrätig gehalten werden. Das Ziel der Apotheke muss in diesem Fall die gesicherte Versorgung unserer Patienten sein – egal, ob Routine- oder Notfall. Die Lagerplätze müssen den vorgesehenen Lagermengen, die – gesetzlich vorgeschrieben – mindestens dem durchschnittlichen Bedarf für zwei Wochen entsprechen müssen, angepasst sein. Besondere Lagerungsbedingungen wie Kühllagerung, Lichtschutz etc. sowie
  die Verfallsdaten der Medikamente müssen überwacht werden, damit die hohe Qualität der zum Teil empfindlichen Produkte erhalten bleibt. Jeder Lagerzu- und –abgang wird per
  EDV erfasst.
Die Stationen und sonstigen Einrichtungen des Klinikums können die benötigten Medikamente und apothekenüblichen Güter an Werktagen täglich in der Krankenhausapotheke bestellen. Die Übermittlung der Bestellungen von den Stationen an die Apotheke erfolgt auf elektronischem Wege.


Rücknahme von Arzneimitteln: Die Stationen haben die Möglichkeit, nicht mehr benötigte Arzneimittel an die Apotheke zurückzugeben, z. B. bei Entlassung eines Patienten. In der Apotheke wird zunächst fachkundig geprüft, ob das Medikament noch in Ordnung ist. Wenn ja, wird es wieder in den Apothekenbestand aufgenommen und der Station gutgeschrieben. Werden die strengen Qualitätsanforderungen nicht erfüllt, wird das Produkt ordnungsgemäß entsorgt.

 

Service/Links:


 

  • Apothekenzeitung
  • Homepage der ADKA, des Bundesverbandes Deutscher Krankenhausapotheker (http://www.adka.de)
  • Homepage der Krankenhauspharmazie (http://www.krankenhauspharmazie.de).
  • Sortiment des Notfalldepots der Klinikum Frankfurt (Oder) GmbH
  • Haltbarkeit der Anbrüche von Oralia
  • Haltbarkeit der Anbrüche von Antibiotika zur parenteralen Anwendung

Publikationen:


 

  • Veröffentlichungen von Dr. Norbert Ohem in der Zeitschrift „Krankenhauspharmazie“
    GMP-Empfehlungen für die Aseptische Herstellung von Arzneimitteln in der Apotheke
    Krankenhauspharmazie 21 (2), 77-78 (2000)
          
    GMP-gerechte Sterilherstellung und Analytik
    Krankenhauspharmazie 21 (3), 117-119 (2000)
          
    Pharmazeutische Technologie
    Krankenhauspharmazie 21 (6), 306 (2000)
         
    Entwurf für eine "Ergänzende GMP-Richtlinie für die Apotheke"
    Krankenhauspharmazie 21 (7), 332-339 (2000)
          
  • Ohem, N.; Langer, V.; Krämer, I.
    Entwurf für die spezifische Leitlinie B 3,
    Aseptische Herstellung und Prüfung applikationsfertiger Parenteralia in der Apotheke.
    Krankenhauspharmazie 21 (8), 420-426 (2000)
          
    Apothekenrezeptur und -defektur
    Krankenhauspharmazie 22 (6), 270 (2001)
    Ohem, N.; Seibt, I.
    Dokumentation laut Transfusionsgesetz
    Krankenhauspharmazie 23 (1), 39-42 (2002)
         
    Arzneimittelqualität
    Krankenhauspharmazie 23 (6), 238 (2002)
     
    ADKA-Leitlinie: Aseptische Herstellung und Prüfung applikationsfertiger Parenteralia
    Krankenhauspharmazie 24 (6), 195-201 (2003)
         
    Stellungnahme zu Merbromin
    Pharmazeutische Zeitung 148, 325-327 (2003)
         
    Gefahrstoffe, Medizinprodukte, Pflegeprodukte
    Krankenhauspharmazie 25 (3), 116-120 (2004)