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Zentrale Notaufnahme (ZNA)





Chefärztin: Frau Dr. med. Petra Wilke
Telefon: +49 335 548-2450


Chefärztin Frau Dr. med. Petra Wilke

Pflegerische Leitung:
Pfleger Alexander Menz
Telefon: +49 335548-2452


Pfleger Alexander Menz


Die Zentrale Notaufnahme:

Die ZNA des Klinikums Frankfurt (Oder) ist Anlaufstelle für sämtliche medizinische Notfallpatienten. Vom Zeckenbiss bis zum schweren Verkehrsunfall werden 24 Stunden an 365 Tagen 27.000 Patienten – im Durchschnitt 80 Patienten pro Tag- von unserem interdisziplinären Team aus Ärzten und Pflegekräften versorgt.

Technische Ausrüstung:
Für die Notfalldiagnostik stehen modernste technische Verfahren zur Verfügung:
Mobile Ultraschallgeräte (Herz, Bauchorgane, Gefäßdarstellungen),
Bed-side Laboranalysen, Vitalparameter- Monitoring,
radiologische Diagnostik direkt im Bereich der ZNA: konventionelles Röntgen, Bildwandlerdiagnostik, 64- Zeiler CT im Schockraum, MRT im direkten Zugangsbereich

Räumliche Ausstattung der Zentralen Notaufnahme:
Wartebereich mit Getränkeautomat, Fernseher, Zeitschriften, Kinderspielecke und Münztelefon
Anmeldung mit einem abgeschirmten Aufnahmebereich Aufenthaltsbereich für den Rettungsdienst mit Getränkeversorgung
Ersteinschätzungsbereich mit Monitoring, EKG
Ambulanter Bereich: 4 Untersuchungsräumen und kompletter EDV- Anbindung (PACS, Labcenter, Arztbriefschreibung etc.)
Liegendbereich mit 7 Monitorbetten
2 Isolierzimmer
1 Ausnüchterungszelle
1 Schockraum mit 64er Zeiler CT sowie 2 Beatmungsplätzen
2 OP-Bereiche (septisch/ aseptisch) mit Durchleuchtung und fakultativem Beatmungsplatz

Das Team:
Hinter jedem körperlichen Symptom kann sich eine Vielzahl unterschiedlichster Krankheitsbilder verbergen. So kann ein Oberbauchschmerz durch eine Magenschleimhautentzündung, eine Gallenblasenentzündung aber auch durch einen akuten Herzinfarkt hervorgerufen werden. Banale fiebrile Infektionen insbesondere bei älteren Patienten führen zu Symptomen wie bei einem Schlaganfall. Um aus den vielen Puzzleteilen schnell das entsprechende Krankheitsbild selektionieren zu können, ist das Team der Zentralen Notaufnahme aus interdisziplinär erfahrenen Fachärzten und Pflegekräften zusammengesetzt:

Chefärztin Dr. med. P. Wilke
Fachärztin für Anästhesiologie, Zusatzbezeichnung spezielle Intensivmedizin, Notfallmedizin, Fachkunde Leitender Notarzt, ATLS, Sonographie

Frau Dr. med. M. Haftstein
Fachärztin für Innere Medizin, Herz/ Gefäßsonographie

Dipl.- Med. Herr W. Jacobi
Facharzt für Chirurgie

Herr O. Fahron
Facharzt für Anästhesiologie, Fachkunde Notfallmedizin, ATLS, Tauch- Hyperbare Medizin

Frau A. Heilbach-Garand
Ärztin in Weiterbildung, Sonographie

Herr Alexander Menz
Leitender Pfleger ZNA

Frau Andrea Hartung
Stellvertretende Leitung Pflege ZNA

sowie 11 weitere vollexaminierte Pflegekräfte, 4 mit Zusatzqualifikation Fachpflege für Anästhesie und Intensivmedizin.

In der Aufnahme stehen Ihnen Frau Müller und  Frau Spiekenagel zur Verfügung. Des Weiteren betreut Sie während Ihres Aufenthaltes Herr  Freudenberg sowie Praktikanten aus der Krankenpflegeschule und dem Rettungsdienst.
Unser Team wird insbesondere an Wochenenden durch niedergelassene fachärztliche Kollegen unterstützt.

Ersteinschätzung nach dem Manchester Triage System:
Um bei der Vielzahl der eintreffenden Patienten diejenigen zu registrieren, die aufgrund der Schwere ihrer Erkrankung einer sofortige Behandlung zugeführt werden müssen, wird in der Zentralen Notaufnahme eine international etablierte, standardisierte Ersteinschätzung durchgeführt:
Das Manchester Triage System (MTS) wurde bereits vor mehreren Jahren in Großbritannien gesetzlich in Krankenhäusern vorgeschrieben und wird inzwischen weltweit als Standard in Notaufnahmen etabliert. Unser Pflegepersonal wird zur Zeit in speziellen MTS Schulungszentren in der Ersteinschätzung ausgebildet: Jeder eintreffende Patient wird in Zukunft von einem „Notfall- Koordinator“ gesehen und einer Behandlungsdringlichkeit zugeordnet. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir Patienten nach der Ersteinschätzung nicht nach Ihrem zeitlichen Erscheinen in der ZNA behandeln, sondern ihrem Erkrankungsbild entsprechend nach der Behandlungspriorität.

Wartezeiten:
Notfälle sind nicht kalkulierbar: Wie viele Patienten kommen werden, welche Krankheiten und Verletzungen zu behandeln sind, kann niemand in einer Zentralen Notaufnahme vorhersehen.
Durchschnittlich werden ca. 80 Patienten am Tag mit unterschiedlichsten, oft lebensbedrohlichen Krankheitszuständen versorgt. Insbesondere an Wochenenden kann es daher bei nicht akut lebensbedrohlichen Fällen zu verlängerten Wartezeiten kommen. Die durchschnittliche Verweildauer in unserer Zentralen Notaufnahme beträgt 4 Stunden. Bitte beachten Sie hierbei, dass allein das Analysieren Ihrer Blutwerte im Labor ca. 60 Minuten beansprucht. Oft kann erst eine weiterführende Diagnostik nach Beurteilung der Laborwerte erfolgen.

Welche Zuweisungsarten sind im Notfall möglich:
Selbsteinweisung, d.h. Sie erreichen die Klinik selbstständig ohne vorherigen Kontakt zu einem Arzt oder dem Rettungsdienst
Einweisung bzw. Überweisung des behandelnden Arztes
Einweisung durch den Rettungs- oder Notarztwagen
Einweisung durch den Notarzt mit Hubschrauber

Was sollten Sie mitbringen:
Einweisung bzw. Überweisung des behandelnden Arztes
Versicherungskarte der Krankenkasse
Personalausweis
vorhandene Arztbriefe
Ihre Medikamentenliste
Röntgenbilder

Wie erfolgt die Aufnahme:
Im Eingangsbereich befindet sich die Anmeldung, in der Sie bzw. der Rettungsdienst Ihre Krankenkassenkarte zur verwaltungstechnischen Aufnahme abgibt. Durch das Einlesen ihrer Personalien in das Computersystem des Krankenhauses wird es erst möglich, die notwendigen Untersuchungsaufträge wie Laboruntersuchungen, Röntgenforderungen gezielt für Ihre Person einzugeben und zu gewährleisten, das es im Weiteren Verlauf es nicht zu einer Patientenverwechselung kommt.  Eine ständig verfügbare Versicherungskarte leistet dabei optimale Dienste, da die erforderlichen Daten ohne Nachfrage exakt erfasst werden können und die Abrechnung im Weiteren direkt über Ihre Kasse erfolgen kann. Durch Ihre Einwilligung, Daten der Web orientierten Patientenakte „WebEPA“ zu Verfügung zu stellen, ermöglicht einen direkten Austausch Ihrer Röntgenbilder, Laborwerte etc. mit anderen Krankenhäusern und in naher Zukunft mit Ihrem Hausarzt, ohne das es zu Informations- und Zeitverlusten kommt.

Wie erfolgt die Behandlung:
Ihre Behandlung setzt bereits bei Eintreffen in der Ersteinschätzung ein. Hier erfolgt die Erfassung der Vitalparameter wie Blutdruck, Temperatur, Herzfrequenz und Sauerstoffsättigung im Blut. Die Eingangsuntersuchung sowie ggf. zusätzliche Untersuchungen wie Ultraschalldiagnostik, Laboruntersuchungen, EKG, Röntgen erfolgen sofort, ggf. wird im Anschluss eine weitere fachspezifische Untersuchung durch einen Konsiliararzt notwendig.
Nach der Notfall-Erstbehandlung wird die Diagnose gestellt. Für den Fall, dass eine weitere Behandlung im Krankenhaus nicht erforderlich ist, werden Sie mit einer Therapieempfehlung für Ihren Hausarzt nach Hause entlassen. Die Behandlung sollte dann ambulant entsprechend weitergeführt werden.
I
st jedoch eine Aufnahme in das Krankenhaus erforderlich, werden Sie von uns auf eine Station der entsprechenden Fachabteilung verlegt. Sollte bei Ihnen eine sofortige Koronaruntersuchung oder Operation erforderlich sein, werden Sie nach entsprechender Vorbereitung direkt über die ZNA in den Herzkatheter verlegt.

Arbeitsunfall:
Handelt es sich um einen Arbeitsunfall, wird der D-Arztbericht in der Notaufnahme durch die Unfallchirurgie erstellt. Die Weiterbehandlung erfolgt dann entweder in Form der allgemeinen Heilbehandlung bei jedem niedergelassenen Kollegen oder in Form der besonderen Heilbehandlung bei einem niedergelassenen D- Arzt oder in der D-Arzt-Sprechstunde der unfallchirurgischen Klinik unseres Hauses. Falls eine stationäre Behandlung erforderlich sein sollte, erfolgt die Aufnahme auf einer der Stationen der Klinik für Unfall- und Wiederherstellungschirurgie, Chefarzt Herr Dr. med. Hoffmann,  in unserem Hause.

Aktivitäten:
Juni:

„ ZNA aus anderem Blickwinkel“:
Als farblichen Kontrast in unserer Zentralen Notaufnahme repräsentieren wir Ihnen zur Überbrückung der Wartezeit photographische Impressionen einer Australien- Reise unseres Krankenpflegers Thoralf  Schmierer: Welcome Down Under...

„ Jugend- Notfalltag“:
Am 17.06.2008 besuchten uns 21 Schüler/innen des Albert- Schweitzer Gymnasiums Eisenhüttenstadt. Mit einem Rundgang in der ZNA, sowie Demonstrationen im Röntgen und in der Computertomographie konnten sich die 13 bis 14 Jährigen einen Einblick über die Arbeit in der Notaufnahme verschaffen. Danach wurde selbst gearbeitet: es wurden Gipse angelegt, reanimiert, Notfälle geübt und sonographische Diagnostik betrieben. Insgesamt ein lehrreicher, vergnüglicher Vormittag...

Ganz besonderen Dank gilt hierbei der Jugendgruppe des DRKs Herrn Kuckelhorn, Herrn Richtsteig, Herrn Paulicke und  der Johanniter Unfallhilfe Herrn Biedermann für das Reanimationstraining, sowie Herrn Dr. Winter der Klinik für Radiologie.

Oktober:

Für den 11.10.2008 ist eine Informationsveranstaltung für die umliegenden Rettungsdienstbereiche FFO, LOS, MOL zum Thema „Stroke- Schlaganfall“ geplant.
Zusammen mit der Klinik für Radiologie , Chefarzt Dr. med. Schilling, der Klinik für Neurologie ,Dr. med. Hartmann, sowie der ZNA wird ein Rundgang in den entsprechenden Abteilungen geplant. Neuste Ergebnisse und Empfehlungen bezüglich der Schlaganfalltherapie sowie die vorrangige Rolle des Rettungsdienstes werden in Vorträgen vorgestellt und diskutiert- anschließend findet ein Imbiss zum weiteren Gedankenaustausch statt.