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Wir über uns

Am Klinikum Frankfurt (Oder) besteht seit 1980 ein Institut für Pathologie.
Zum Institut gehören seit 1992 ein großes Speziallabor für Immunhistologie sowie eine Humangenetische Abteilung.
Seit 1992 werden im Institut sämtliche morphologischen Methoden und Spezialmethoden eingesetzt, nur in wenigen Fällen werden Präparate zu entsprechenden Referenzzentren Deutschlands übersandt. Auch die Lymphomdiagnostik erfolgt am Institut, zu Referenzzentren werden nur Fälle gesandt, die in Studien integriert sind.

Personen und Qualifikationen

Chefarzt:
Dr. Dr. med. Jan Janda
Tel.: +49 335 548-2761/2760


Dr. Dr. med. Jan Janda

Oberarzt:
Dr. med. Michael Greger
Tel.: +49 335 548-2761


Dr. med. Michael Greger

Sekretariat:
Heidrun Kirmse
Tel.: +49 335 548-2761
Fax: +49 335 548-3886
e-Mail: pathologie@klinikumffo.de

Leitende MTL:
Silvia Rademacher
Tel.: +49 335 548-2768

Chemikerin:
Dipl.-Chem. Delia Schwingal
Tel.: +49 335 548-2794

Kennzahlen und Leistungsspektrum des Institutes

1. Klinische Sektionen:
Autopsierate beträgt seit 1993 zwischen 30 und 35 % der im Klinikum Verstorbenen.

2. Eingangshistologie
Biopsiematerial aus allen Fachabteilungen des Klinikums, z. B. Kopf, Hals, Haut, Respirationstrakt, Gastrointestinaltrakt, Prostata, Harnblase, Hoden, Kürettagematerial, Knochen- und Synovialisbioptate sowie Weichteilbioptate.
Übliches Operationsmaterial, z. B. Appendektomien, Cholezystektomie, einfache Hysterekomien.
Große Tumorchirurgie: Mamma und sämtliche andere gynäkologischen Tumoren; Lungenkarzinome sowie Mesotheliome; große Neck-Präparate aus dem Kopf-Hals-Bereich (Zunge, Mundboden, Mundhöhle,Speicheldrüsen, Larynx); gastrointestinale Tumoren (Ösophagus, Magen; kolorektale Tumoren., Pankreas- und Lebertumoren); Lymphome, Tumoren aus dem Urogenitalbereich (Prostata, Niere, Harnblase, Hoden); Weichteiltumoren.

3. Intraoperative Schnellschnittdiagnostik
Pro Jahr zwischen 750 und 850 Schnellschnitte einschließlich eines intraoperativen Lymphknoten-Staging bei urologischen und gynäkologischen Tumoren.

4. Neuropathologische Diagnostik
Systematische neuropathologische Untersuchung der Gehirne im Autopsiematerial; Beurteilung stereotaktischer Hirnbioptate (Problem des sehr gering vorliegenden Materials), Beurteilung der neurochirurgischen Präparate (vor allem Hirntumoren) im Eingangsmaterial, Nerven- und Muskelpräparate (bis Semidünnschnittebene).
In ausgewählten Fällen ist es möglich, auch elektronenmikroskopische Untersuchungen in Fremdinstituten durchführen zu lassen.

5. Spezialuntersuchungen

1. Routineanwendung einer breiten immunhistochemischen Diagnostik, insbesondere für die vorliegenden Tumoren, einschließlich
    Hormonrezeptorbestimmung und Bestimmung anderer biologischer Faktoren (p 53 und HER-2)
    Fremdleistungen für umliegende Krankenhäuser (Bestimmungen der Hormonrezeptoren und anderer biologischer Faktoren).
2. In situ-Hybridisierung in der Viraldiagnostik und Anwendung der FISH/CISH-Technik.
 
6. Humangenetische Untersuchungen
- Lymphozytenkulturen (Blut und Knochenmark)
- Fibroblastenkulturen
- FISH-Sondentechnik in ausgewählten Tumorfällen.
- FISH-Untersuchung HER-2

Technische Ausstattung

Das Institut besitzt keine Großgeräte im engeren Sinne. Die technische Ausstattung mit momentan notwendigen Geräten zur optimalen Durchführung der morphologischen Diagnostik ist gegeben. Auch kann durch den Einsatz von Hyper-Center eine sehr schnelle Paraffindiagnostik für kleinere Gewebsproben ermöglicht werden. Dabei handelt es sich vor allem um kleine bioptisch gewonnene Proben aus den Bereichen Magen-Darm-Trakt, Gynäkologie, diese Proben können innerhalb von 4 Stunden mit einer entsprechenden Paraffintechnik fertiggestellt und damit auch befundet werden.
In der Immunhistologie erfolgt die Arbeit mit VENTANA-Automaten.