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Pflege in der Klinik

Gynäkologische Station

Hier arbeiten 12 Krankenschwestern und 1 Krankenpflegehelferin im 3-Schichtsystem (Zimmer- und Bereichspflege) nach Qualitätsstandards.

Zusätzlich zu den rein pflegerischen Aufgaben am Patienten assistieren die Schwestern bei zahlreichen diagnostischen und zum Teil auch therapeutischen Maßnahmen. Neben der prä- und postoperativen Überwachung und der Betreuung von Patientinnen pflegen und begleiten die Schwestern insbesondere Frauen mit Krebserkrankungen sachlich kompetent, individuell und sehr einfühlsam.

Kreißsaal und Geburtshilfliche Station

Der durch den Umbau 2001 ermöglichte Zusammenschluss der vorgeburtlichen Station und Wochenstation mit dem Kreißsaal sowie die dadurch ausschließliche Betreuung unserer Patientinnen durch 16 Hebammen und 3 Kinderschwestern repräsentiert das hohe Niveau im pflegerischen Bereich.

Die ganzheitliche Pflege nach Qualitätsstandards umfasst somit die vorgeburtliche Betreuung, die Geburt im Kreißsaal und die Beratung im Wochenbett mit integrierter Neugeborenenpflege durch ein Team. Die Hebammen und Kinderschwestern arbeiten im 3-Schicht-System (Zimmer- und Bereichspflege).

Entbindung

Rund um die Uhr steht für Sie ein komplettes Team von Hebammen, Geburtshelfern sowie Kinder- und Narkoseärzten zu Verfügung.
Homöopathie, Entspannungsbäder, Aromatherapie, Musiktherapie und Massagen sollen Ihnen helfen, die schweren Stunden zu meistern.

Frauen mit besonders starken Schmerzen bei der Geburt können die Periduralanästhesie in Anspruch nehmen. Dabei werden schmerzleitende Nerven durch eine Spritze am Rücken betäubt. Diese Maßnahme, von erfahrenen Narkoseärzten im Kreißsaal in zunehmender Häufigkeit durchgeführt, kann einerseits so gering dosiert werden, dass trotz Erhalts der Beweglichkeit eine Schmerzarmut besteht, andererseits ist bei Veränderung der Dosierung auch ein Kaiserschnitt möglich. Für die Geburt auf natürlichem Wege empfehlen wir diese Methode der Schmerzausschaltung besonders bei Frühgeburten, Steißlagen und Zwillingen.

Ambulante Geburt

Auch eine sogenannte klinikambulante Entbindung ist möglich. Dabei können Mutter und Kind, falls keine Besonderheiten vorliegen, wenige Stunden nach der Geburt das Krankenhaus wieder verlassen. Voraussetzung dafür ist neben dem normalen Geburtsverlauf die Betreuung durch eine ambulant tätige Hebamme und einen niedergelassenen Kinderarzt.

Das Wochenbett

Nach der Geburt ist uns der sofortige Kontakt der Neugeborenen mit der Mutter besonders wichtig. Deshalb werden die Babys nach dem Abnabeln sofort auf die mütterliche Brust gelegt und warm zugedeckt. Dies fördert die Milchbildung und ist meistens für die junge Familie besonders beglückend.

Zwei Stunden nach der Geburt verlassen Mutter und Kind den Kreißsaal. Bei dem Wunsch nach „Rooming-in“ werden Mutter und Kind im gleichen Zimmer untergebracht. Die Hebammen und Kinderschwestern stehen dabei selbstverständlich mit Rat und Tat zur Seite. In den nächsten drei Tagen erlernt die Mutter den Umgang mit ihrem Kind.

In dieser Zeit untersucht der Kinderarzt Ihr Neugeborenes gründlich. Darüber hinaus erfolgen bei jedem Kind eine Überprüfung des Gehörs und eine Ultraschalluntersuchung der Hüftgelenke. Frühestens 36 Stunden nach der Geburt werden bei jedem Kind zur Durchführung des Neugeborenen-Screenings auf etwa 20 Stoffwechselerkrankungen wenige Tropfen Blut gewonnen.

Wenn Risiko-Neugeborene nicht mit ihren Müttern entlassen werden können, da sie einer längeren Betreuung auf der Neugeborenen-Intensivtherapiestation bedürfen, besteht für die betreffenden Frauen die Möglichkeit, für ein paar Tage bis Wochen in der 10. Etage unseres Hauses ein Quartier zu beziehen. Dort sind die Mütter telefonisch mit der Neo-ITS verbunden und somit auch nachts zum Stillen zu erreichen. So können sie Ihrem Kind die mütterliche Nähe jederzeit geben, die es jetzt besonders braucht.

Wenn keine Besonderheiten vorliegen, verlassen Mutter und Kind etwa drei Tage nach der Entbindung die Klinik. Danach hat jede junge Mutter die Möglichkeit, eine ambulante Hebamme in Anspruch zu nehmen.