Bild
KonzernleerKonzernleerKonzernleerKonzernleerKonzernleer
Leistungsspektrum und Kennzahlen

Das Leistungsspektrum der Klinik umfasst die Bereiche

  • Anästhesie
  • Intensivmedizin
  • Intermediate Care
  • Notfallmedizin
  • Schmerztherapie
  • Eigenblutspende  
     

Intensivtherapiestation - Kennzahlen und Leistungsspektrum
Die Intensivtherapiestation verfügt über 12 Betten mit Beatmungsoption. Die apparative Ausstattung für Diagnostik und Therapie entspricht dem aktuellen Stand der Technik. Neben den postoperativ zu betreuenden Patienten aller operativer Fachgebiete werden Patienten jenseits des ersten Lebensjahres aller im Haus vertretenen Disziplinen mit bedrohten oder ausgefallenen vitalen Funktionen behandelt. Jährlich werden von der Station im Durchschnitt 900 Patienten therapiert. Etwa 33 % aller Patienten werde akut nach Einweisung durch den Rettungsdienst der Stadt oder der Region eingewiesen bzw. aus Krankenhäusern der weiteren Umgebung verlegt. Durchschnittlich 62 % aller Behandelten bedürfen einer Atmungsunterstützung bzw. einer Beatmung. 27 % der Patienten müssen mindestens 24 Stunden beatmet werden.

Leistungsspektrum Diagnostik:
- Basisüberwachung und erweitertes Monitoring der Vitalfunktionen mittels konventioneller bzw. invasiver Meßverfahren
- Überwachung des intrakraniellen Drucks,
- des zerebrall-parenchymatösen pO2,
- Messung des pulmonalarteriellen Drucks und des Herzzeitvolumens mittels Rechtsherzkatheter
- Monitoring der kardialen Leistung mittels PICCO – Methode
- Kardiale Funktionsdiagnostik mittels transösophagealer Echokardiographie

Leistungsspektrum Therapie:
- Nichtinvasive Unterstützung der Spontanatmung mittels verschiedener Techniken und Verfahren
- Differenzierte Beatmungstherapie entsprechend der zugrundeliegenden Erkrankung bei Störungen des Gasaustauschs
unterschiedlicher Genese
- Differenzierte Schmerztherapie
- Kinetische Therapie
- Vorbereitende Adaptation an die Heimbeatmung
- Venovenöse Hämofiltration bzw. Hämodiafiltration zur Volumenbilanzierung, Nierenersatztherapie und Eliminierung endogener
oder exogener Toxine
- Hämodialysetherapie in Kooperation mit der Klinik für Innere Medizin bzw. dem Kuratorium f. Hämodialyse
- Behandlung lebensbedrohlicher Vergiftungen
- Komplette Ernährungstherapie bei Unmöglichkeit der normalen Kostaufnahme über den Magen-Darm-Trakt (Sondenernährung) bzw. mittels zentraler Venenkatheter über das Gefäßsystem (parenterale Ernährung)
- Intraaortale Gegenpulsation in Kooperation mit der Klinik für Innere Medizin
- Fiberbronchoskopische Diagnostik und Therapie

Kontakte über:
Oberarzt Dr. med. M. Jäger: +49 335 548-2560
Stationsleitung: +49 335 548-2570

Die Arbeit Ihres Anästhesieteams
Ihr Anästhesieteam, bestehend aus dem Anästhesisten sowie dem Fachpflegepersonal, sorgt dafür,dass Sie einen operativen Eingriff/eine Untersuchung schmerz- und angstfrei überstehen.
Unser Ziel ist es, die Narkose für Sie so angenehm und sicher wie möglich zu gestalten. Wir führen Narkosen für alle Altersgruppen, alle im Hause vertretenen Fachbereiche und für ambulante Operationen durch. Dies sind ca. 11.000 Narkosen pro Jahr. Um den Gesundheitszustand korrekt einschätzen zu können, führen wir mit jedem Patienten ein persönliches Gespräch zur Narkoseaufklärung. Je nach Eingriff, Gesundheitszustand und Wunsch des Patienten wird dabei das günstigste Verfahren ausgewählt und empfohlen. Dies kann eine Vollnarkose oder ein Regionalanästhesieverfahren sein. Wir führen etwa 20% der Eingriffe in Regionalanästesie durch. Dabei kann entweder nur eine Extremität (periphere Regionalanästhesie) oder die untere Körperhälfte betäubt werden (Spinal- oder Periduralanästhesie).

Der Anästesist ist während der gesamten Untersuchung oder Operation anwesend und überwacht die Vitalfunktionen wie
z. B. Atmung und Kreislauf und den Narkoseverlauf. Die ersten Stunden nach der Operation verbringen Sie in einem speziellen Untersuchungszimmer, dem Aufwachraum. Hier werden Sie so lange überwacht, bis alle Medikamentenwirkungen abgeklungen sind, keine Übelkeit besteht und Herz- und Kreislauffunktion stabil sind. Hier wird auch schon mit einer auf Ihre bestimmte Situation abgestimmten Schmerztherapie begonnen. Das kann ein Schmerzkatheter, ein Medikamentenperfusor oder eine Patientengesteuerte Schmerzpumpe sein. Diese Schmerzbehandlung wird auf der Station weitergeführt. Jeden Tag kommt eine Schwester und überzeugt sich von der effektiven Wirkung der Schmerzbehandlung. Auch zur schmerzarmen Geburt kann, auf Wunsch, ein Katheter gelegt werden.

Intermediated Care -Station (IMC)
Auf der Intermediated Care-Station der Klinikum Frankfurt (Oder) GmbH, welche insgesamt über 56 Betten verfügt, jedoch logistich in zwei Abteilungen (IMC 1 und IMC 2) unterteilt ist, werden überwachungs- und therapiepflichtige Patienten betreut, bei denen ein Aufenthalt auf der Intensivstation nicht gerechtfertigt, aber eine Verlegung zur Normalstation noch nicht möglich ist.

Die Hauptschwerpunkte der Therapie auf den Intermediated-Care Stationen liegen in einer kontinuierlichen Überwachungsmöglichkeit der Patienten, der parenteralen und enteralen Ernährung sowie der Optimierung des Flüssigkeitshaushaltes und der Behandlung von Kreislauf- bzw. Rhythmusstörungen. Sowohl die IMC 1 als auch die IMC 2 verfügen über jeweils 26 Betten.

Auf der Station IMC 1 werden neben Patienten mit neurochirurgischen Erkrankungen wie Hirntumore, intrakranielle Blutungen, epi- und subdurale Hämatome und die unterschiedlichsten Formen von Wirbelsäulenerkrankungen, hauptsächlich Patienten der Abteilung für Neurologie bzw. Neurochirurgie der Klinikum Frankfurt (Oder) GmbH versorgt und betreut. Dabei ist die engen interdisziplinäre Zusammenarbeit der beiden Fachgebiete von entscheidendem Vorteil für eine suffiziente Versorgung der Patienten.

U. a. ist auf der IMC 1 eine sogenannte Stroke unit, ein speziell für Schlaganfallpatienten geschaffener Überwachungsbereich, integriert.
Hier werden hauptsächlich Patienten mit einem akuten Schlaganfall überwacht und therapiert. Spezielle Verfahren wie die systemische Thrombolyse kommen genauso zum Einsatz wie rein konservative Maßnahmen. Ebenfalls Hauptbestandteil der Betreuung der Patienten stellt die auf der Station etablierte Physiotherapie (speziell Therapie nach Bobath) sowie Logopädie dar. Die Station wird interdisziplinär geführt und steht unter organisatorischer Leitung von OA Dr. med. Dipl. med. Th. Ludolph.

Auf der IMC 2, welche ebenfalls mit insgesamt 26 Betten ausgestattet ist werden fast ausschließlich Patienten mit internistischen Erkrankungen, wie akuter Myokardinfarkt, schwere Herzrhythmusstörungen, entgleiste chronisch obstruktive Lungenerkrankungen, aber auch sog. metabolische Syndrome behandelt. Für Behandlungsverfahren wie z. B. die „nichtinvasive Beatmung“ stehen modernste Geräte zur Verfügung. Weiterhin ist die Möglichkeit der Akutdialyse, sowie andere Nierenersatzverfahren wie Hämofiltartion, bei Patienten mit akutem renalen Versagen einen als Therapieoption hervor zu heben. Zusätzlich werden ca. 90 % der Patienten, welche eine Untersuchung im Linksherzkatheterlabor benötigen, nach Abschluss dieser durchgeführten Untersuchung auf der IMC 2 intensiv überwacht und betreut. Geleitet wir dieser Teil der IMC durch Herrn OA Dr. med. B. Tietke.

Die IMC-Station ist in die Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin eingegliedert. Die organisatorische Leitung obliegt
Herrn OA Dr. med. Thomas Ludolph.

Eigenblutspende
Patienten können vor Operationen, bei denen mit einem erhöhten Blutverlust gerechnet werden muss, für sich selbst Blut spenden (Eigenblut).
An unserem Klinikum handelt es sich hierbei vor allem um prothetische Eingriffe am
Knie- und Hüftgelenk sowie um Stabilisationsoperationen an der Wirbelsäule.
Auch vor radikalen Prostatektomien (Entfernung der Vorsteherdrüse) und ausgedehnten plastisch-kosmetischen Eingriffen in der Mamma- und Thoraxchirurgie (Brust und Brustkorb) sowie Kieferchirurgie empfehlen wir die Eigenblutspende.
Ist aus bestimmten Gründen eine Eigenblutspende nicht möglich, stehen andere fremdblutsparende Methoden zur Verfügung (Sammeln und Verarbeiten von Wundblut aus dem Operationsfeld und den Wunddrainagen).
Zur Unterstützung der körpereigenen Hämatopoese (Blutbildung) ist oft auch eine Eisensubstitution hilfreich.

Eigenblutspenden werden an unserem Klinikum seit 1994 durchgeführt. Unser Leistungsspektrum umfasste bisher jährlich rund 1000 Patientenvorstellungen, wobei ca. 600 Eigenblutkonserven abgenommen werden konnten.

Auch für Patienten, die in den umliegenden Krankenhäusern operiert werden und Eigenblut spenden möchten, steht unsere Sprechstunde offen.

Eigenblutspende: Haus 5, Ambulanzzentrum
Dienstag & Donnerstag 14:00-17:00 Uhr
Tel.: +49 335 548-2188

Eigenblutabnahme
Dienstags 14:00 - 17:00 Uhr

Terminvergabe und Spenderuntersuchung
Donnerstag 14:00 - 17:00 Uhr

Ambulante Operationen
Nach Schaffung der baulichen und organisatorischen Bedingungen werden im Klinikum nun auch ambulante Operationen durchgeführt. Dazu ist es notwendig, das sich der Patient mit einem Überweisungsschein des niedergelassenen Kollegen in der entsprechenden Fachrichtung zur Sprechstunde vorstellt. Während dieser Sprechstunde wird die Indikation zur ambulanten Operation durch den Operateur, in Absprache mit dem anwesenden Anästhesisten, bestätigt. Zeitgleich erfolgt eine Einschätzung des Gesundheitszustandes des Patienten sowie die Terminvergabe und das Anästhesieaufklärungsgespräch.. Patienten mit gravierenden Vorerkrankungen und eingeschränkter körperlicher Belastbarkeit sind nicht für eine ambulante Operation geeignet. Bei diesen Patienten ist dann der Eingriff unter stationären Bedingungen angezeigt. Am OP-Tag werden die Patienten dann in unserem Ambulanzzentrum aufgenommen und vom Fachpersonal vorbereitet. Nach erfolgter Operation werden Sie anfangs im Aufwachraum überwacht und anschließend in das Ambulanzzentrum verlegt. Hier können sie sich bis zum Entlassungszeitpunkt weiter erholen. Nach 4 – 6 stündiger Erholung können sie dann in Begleitung die Heimfahrt antreten. Selbstverständlich können die Angehörigen im Ambulanzzentrum auf die Patienten warten und sie nach der Operation auch mit betreuen. Im Anschluß an die erfolgte ambulante Operation werden die Patienten zur weiteren Nachbehandlung an die überweisenden Kollegen überwiesen. Anderenfalls erhalten sie einen Termin zur Nachbehandlung in unserem Ambulanzzentrum. Unsere ambulanten Operationen erfolgen grundsätzlich unter den gleichen Qualitätsrichtlinien wie die stationären Eingriffe.

Weiter Informationen erhalten Sie auch in unserem Ambulanzzentrum.
Telefon täglich von 08:00 – 15:00 Uhr unter der Rufnummer: + 49 335 548 2181

Notfallmedizin
Unsere Klinik stellt seit Jahren die Notärzte der Stadt Frankfurt (Oder). Der Notarztstandort ist bei der Berufsfeuerwehr Frankfurt (Oder) angesiedelt. Von dort wird der Notarzt über die Rettungsleitstelle alarmiert und mit einem Notarzteinsatzfahrzeug (NEF) zum Notfallort transportiert. Dieses Rettungsmittel ist zusätzlich mit einem Rettungsassistenten besetzt. Ziel des notärztlichen und rettungsdienstlichen Handelns sind die Wiederherstellung bzw. Stabilisierung lebenswichtiger Funktionen bei lebensbedrohlichen Erkrankungen und schweren Verletzungen. Hierzu gehören z.B. die Elektrotherapie bei bedrohlichen Herzrhythmusstörungen und die medikamentöse Wiedereröffnung verschlossener Herzkranzgefäße bei einem akuten Herzinfarkt (ca. 25 pro Jahr). Bei schwerverletzten Patienten infolge von Unfällen ist die komplexe notärztliche Versorgung Bestandteil der medizinisch – technischen Rettung im Zusammenwirken mit der Feuerwehr. Hierfür sind die Notärzte speziell ausgebildet und trainiert. Der Rettungsdienstbereich Frankfurt (Oder) umfasst den Stadtkreis sowie die zuführenden Bundesstraßen 5; 87; 112 und die Bundesautobahn 12 von der Abfahrt Müllrose bis zur Grenze nach Polen. In unserem Rettungsdienstbereich werden jährlich etwa 2000 Notarzteinsätze realisiert. Aus dem Kreis der Notärzte wird im Großschadensfall der Leitende Notarzt gestellt, der hier für besondere medizinische Führungsaufgaben zur Verfügung steht. Der Leitende Arzt des Rettungsdienstes ist Mitarbeiter der Klinik und ist fachlich für den notärztlichen und rettungsdienstlichen Bereich beim Träger des Rettungsdienstes verantwortlich.